Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Dienstag, 22. Oktober 2019 20:52 Uhr
80er/90er Party mit dem Palazzo Revival Team - 2. November ab 19:30 Uhr in der Stadthalle Nieheim
Dienstag, 22. Oktober 2019 11:01 Uhr

Bad Driburg (red). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift erneuert am Donnerstag (24.10.) und Freitag (25.10) die Fahrbahndecke der L820 bei Bad Driburg-Dringenberg. Die Arbeiten beginnen an der K19 (Am Graseweg) und werden auf einer Länge von ca. 400 Meter in Fahrtrichtung Bad Driburg-Dringenberg geführt. Während der Arbeiten wird die L820 zwischen der K19 (Am Breitekamp) und der K19 (Am Graseweg) voll gesperrt. Eine Umleitung ist vor Ort ausgeschildert und führt in beiden Fahrtrichtungen über die K19 (Am Breitekamp), die K20 (Gehrdener Weg) und die L953 (Dringenberger Str.).

Dienstag, 22. Oktober 2019 10:56 Uhr

Brakel (red). In diesem Jahr besuchten 32.600 Gäste das Sommerbad in Brakel. „Aufgrund der Wetterlage waren der Mai und September schlecht besucht“, sagt Bernd Willeke vom Bäderteam, der Juli und August seinen durchschnittlich gewesen, der Juni jedoch sehr gut, erklärt der Schwimmmeister und Betriebsleiter der städtischen Bäder. 2018 war ein Ausnahmesommer mit 47.137 Gästen.

Zum Vergleich: 2017 besuchten 24.684 und 2016 27.589 Gäste das Sommerbad. „In den Jahren davor waren die Besucherzahlen erheblich schlechter, aber da wurde das Beckenwasser noch nicht auf eine konstante Temperatur von 27°C erwärmt“, weiß Bernd Willeke. Gut angekommen sind die Zeiten für die Frühschwimmer dienstags und donnerstags zwischen 6.00 und 8.30 Uhr. Die Zeiten die außerdem stark besucht sind, sind immer wetterabhängig und nicht festzumachen. Bernd Willeke berichtet: es gibt viele Stammgäste, die bei jeder Wetterlage schwimmen gehen und auch viele Familien - gerade auch mit kleinen Kindern.“

Auch an den schlechtesten Tagen seien immer Gäste im Wasser, bei Wind und Wetter, es gebe kein „Still ruht der See“, beschreibt Willeke lachend weiter. Je schöner das Wetter, desto mehr Gäste besuchen das Bad.

Foto: Stadt Brakel

Dienstag, 22. Oktober 2019 10:41 Uhr

Höxter (red). Eine neue Ausstellung ist derzeit im Höxteraner Kreishaus zu bewundern. Kerstin Wagner aus Beverungen zeigt eine Auswahl ihrer beeindruckenden Kunst unter dem Titel „Momenti Emozionanti“.

„Auch ohne vertiefte Italienisch-Kenntnisse versteht man die Worte, die sinngebend sind. Diese Werke sind emotionale und spannende Momentaufnahmen“, erläuterte der stellvertretende Landrat Heinz-Günter Koßmann in seiner Begrüßung. „Was Kerstin Wagner beim Malen verwirklicht hat und was wir beim Betrachten wahrnehmen – das sind nicht nur professionelle Techniken, sondern das sind auch in Form gebrachte Gefühle. Die Bilder, die jetzt das Kreishaus beleben, sind im wahrsten Sinne ansprechend: Sie können und wollen in einen Dialog mit uns treten.“

Eine besondere Stärke der Künstlerin Kerstin Wagner ist Vielseitigkeit in der Motivwahl. Dazu kommt die Vielfalt der Techniken, die sie erprobt. Ihre Fähigkeiten hat sie im Laufe einer beeindruckenden Vita erworben, die jedoch in einem anderen Bereich startete: Kerstin Wagner hat von 1982 bis 1986 zuerst eine sozialpädagogische Ausbildung in Hannover absolviert und in verschiedenen Einrichtungen gearbeitet. Im Jahr 2001 begann sie mit Leistungskursen in der Malerei. Von 2008 bis 2012 hat sie an der „Privaten Akademie für Art und Design“ in Bad Driburg studiert und anschließend ihr Atelier für realistische Malerei in Beverungen geründet.

„Viele meiner Bilder sind aus emotionalen Momenten heraus entstanden“, sagte Kerstin Wagner während der feierlichen Ausstellungseröffnung im Kreishaus. Ihre von warmen Farben geprägten Gemälde strahlen Ruhe, Kraft und Lebensfreude aus. Inspiriert von den der Renaissance-Malerei, verwirklicht sie ihre Bilder mit den malerischen Mitteln der Moderne, wie sie sagt. Aktuell widmet sie sich der fotorealistischen Malerei. In ihrem Atelier mit dem Namen „Treffpunkt der Freude“ gibt sie nicht nur selbst Mal-Kurse, sondern lädt auch renommierte Künstler zu Workshops ein.

Die Künstlerin Kerstin Wagner sieht ihre Werke in der Tradition der Renaissance und des Realismus. Sie fühlt sich der Kunst und Kultur Italiens verbunden und bewundert vor allem Leonardo da Vinci. Deshalb freut es sie besonders, dass sie ihre Bilder im Jahr 2019, das ganz im Zeichen des fünfhundertsten Todestages des Universalgenies steht, im Kreishaus zeigen kann.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum Freitag, 8. November, im Bereich vor der Aula im Kreishaus in Höxter montags bis donnerstags von 7.30 bis 16 Uhr und freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr.

Foto: Kreis Höxter

 

Dienstag, 22. Oktober 2019 09:55 Uhr

Bielefeld (red). Am 30. Oktober 2019 laden der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) und die Arbeitsstelle "Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW" zur dritten Veranstaltung der gemeinsamen Tagungsreihe "Heimat für Kinder und Jugendliche - Chancen gestalten und Impulse setzen" ins Historische Museum Bielefeld ein.

Bereits bei den Veranstaltungen am 8. April im LWL-Landeshaus in Münster und am 29. Mai in Siegen hatten zahlreiche Teilnehmende aus der Heimat- und Kulturszene diskutiert, wie junge Menschen für ihr lokales und regionales Umfeld interessiert werden können. Nun stehen bei dem dritten Fachtag in Bielefeld insbesondere gute Beispiele gelingender Jugendarbeit aus Ostwestfalen im Blickpunkt. Die Initiative ist Teil des Themenjahres des WHB, Dachverband von rund 565 Heimatvereinen und 700 ehrenamtlichen Heimatpflegern in Westfalen.

"Es ist zentrale Aufgabe für uns als Dachverband, aber auch für unsere Mitglieder, Kinder und Jugendlichen die Besonderheiten ihres Dorfes, ihres Stadtteils, ihrer Region nahezubringen. Junge Menschen sind unsere Heimatmacherinnen und Heimatmacher von Morgen", so Dr. Silke Eilers, Geschäftsführerin des WHB. "Ziel des WHB ist es, gemeinsam mit starken Partnern Wege für junges Engagement zu entwickeln, gute und leicht übertragbare Formate bekannt zu machen sowie zu Modellprojekten anzuregen."

Dabei kooperiert der WHB u. a. mit der Arbeitsstelle "Kulturelle Bildung NRW". "Wir unterstützen Kommunen, Schulen und Einrichtungen der Jugendarbeit dabei, kulturelle Bildungsangebote zu konzipieren und auf sinnvolle Weise zu vernetzen", erläutert Brigitte Schorn, Leiterin der Arbeitsstelle. "Eine nachhaltige, strukturelle Verankerung ist uns dabei besonders wichtig."

In Bielefeld erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm. Ein Podiumsgespräch unter anderem mit dem Kultursekretariat NRW Gütersloh, dem Bielefelder Jugendring e. V., der Arbeitsstelle "Kulturelle Bildung NRW" und einem jungen Ortsheimatpfleger aus Bielefeld-Senne sucht Antworten auf die Frage "Junges Engagement für Heimat - aber wie?". Angefragt ist auch ein Mitglied aus dem JugendExperten Team der Bertelsmann Stiftung.

In drei Diskussionsforen am Vormittag werden beispielhafte Projekte vorgestellt, welche neue Zugänge zu jungen Menschen und Familien ermöglichen. Dabei geht es zum einen um Perspektiven für kleine Heimatmuseen und Heimatvereine. Die freiberufliche Diplom-Kulturpädagogin und Kulturgeragogin Sabine Rott beleuchtet, wie über Kinder und Jugendliche als Expertenkinder junge Zielgruppen angesprochen werden können. Mode-Textil-Designerin Laura Schlütz zeigt anhand von Projektbeispielen Möglichkeiten für kulturelle Projekte im ländlichen Raum auf. Der Fokus liegt dabei auf Nachhaltigkeit und Vernetzung in Verbindung mit modern interpretierten textilen Techniken. Museumspädagogin und Kulturvermittlerin Sonja Voss legt in ihrem Forum den Fokus auf erprobte kinder- und familiengerechte Zugänge mittels Forscherboxen, Mitmachstationen und Familienkoffer.

Nachmittags geht es um Strukturen für Engagement und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen. Das Kultursekretariat NRW Gütersloh geht auf drei unterschiedliche Formate zur Ansprache von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein. Bei den "Kulturstrolchen" entdecken Grundschulkinder die Kulturorte in ihrer Stadt. "(D)ein Ding" ermöglicht Jugendlichen ein experimentelles Spielfeld für neue künstlerische Wege. Das Netzwerk "create music NRW" öffnet Jugendlichen eine Plattform für ihre musikalischen Projekte. Der Heimatverein Bockhorst e. V. geht der Frage nach, ob ein Heimatverein den Bestand der örtlichen Grundschule retten kann. Aus der Idee, die Grundschule durch außerschulische Angebote attraktiver zu machen, ist 2012 mit den "Kiebitz-Kids" vom Heimatverein Bockhorst e. V. eine Veranstaltungsreihe für Kinder erwachsen. Die Freiwilligenagentur Bielefeld e. V. zeigt auf, wie man Lust aufs Ehrenamt wecken kann. Mit "YOUNGagement" wird jungen Leute zwischen 14 und 23 in Form von Schnupperpraktika ein Einblick in ehrenamtliches Engagement vermittelt.

Nähere Informationen zum Programm finden Sie auf den Webseiten des WHB unter https://www.whb.nrw und der Arbeitsstelle unter http://www.kulturellebildung-nrw.de. Die erforderliche Anmeldung ist mit folgendem Link möglich https://www.kulturellebildung-nrw.de/veranstaltungen/anmeldung-fachtag-heimat-fuer-kinder-und-jugendliche-bielefeld/

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldeschluss ist der 25. Oktober 2019.

Blaulicht
Montag, 21. Oktober 2019 16:16 Uhr
In mehrere Hotels eingebrochen
Mittwoch, 16. Oktober 2019 09:26 Uhr

Kreis Höxter/Holzminden (red). „Sonderlage“ lautete am Dienstagabend das Einsatzstichwort für viele Feuerwehren in den Landkreisen Holzminden und Höxter. Die Leitstellen waren gefordert und auch überfordert, wie sie uns mitgeteilt haben. Die alarmierten Feuerwehren aus beiden Landkreisen waren noch bis zum frühen Morgen im Einsatz, um mit Wasser vollgelaufene Keller auszupumpen, umgestürzte Bäume von den Straßen zu beseitigen oder die Folgen und die Gefahren von Schlammlawinen zu beseitigen.

Nach 22 Uhr rückte das Tiefdruckgebiet SÉBASTIEN auch durch die Kreise Höxter und Holzminden vor und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Das Tief SÉBASTIEN lag mit seinem Kern über der Nordsee. Mit dem Tief wurde der goldene Oktober vertrieben und es strömte kühlere Luft nach Deutschland. Mit im Gepäck hatte SÉBASTIEN mehrere Minuten langen Starkregen, Blitze und Donner sowie heftige Sturmböen. Im weiteren Verlauf der Nacht auf Mittwoch verlagerte sich der Gewitterschwerpunkt in den Norden und Nordosten Deutschlands. Für die Kreise Höxter und Holzminden reichte die Intensität aber aus, um die Feuerwehren bis zum Morgen in Atem zu halten.

In vielen Orten in beiden Kreisen gingen Schlammlawinen von nahegelegenen Feldern nieder. Am schlimmsten traf es die Brakeler Ortschaften Erkeln und Hembsen, wo Schlammlawinen niedergegangen sein sollen und Fahrzeuge sowie Bäume mitgerissen wurden. Rüben wurden aus dem Erdboden gerissen und auf die Geh- und Radwege gespült. Außerdem vermeldet die Feuerwehrleitstelle noch einen größeren Brand im Keller eines Hauses in Erkeln. Umgestürzte Bäume mussten auch im Stadtgebiet Höxter beseitigt werden, wo sämtliche Ortsfeuerwehren gefordert waren. Ebenfalls hart traf es auch die Ortschaften Bruchhausen und Ottbergen, wo Schlammlawinen niedergegangen waren. Ein Verkehrsunfall ereignete sich auf L946 zwischen Bödexen und Albaxen aufgrund des Unwetters. Ein Pkw fuhr gegen einen Baum, wodurch eine Person schwer verletzt wurde.

Im Dauereinsatz waren auch die Feuerwehren aus Beverungen und Marienmünster, wie man uns mitgeteilt hat und Sonderlagen wurden in den Städten Bodenwerder und Boffzen des Landkreises Holzminden ausgerufen aufgrund von Hochwasser. Aus Höxter hat uns ein älteres Ehepaar geschildert, dass das Regenwasser fast einen halben Meter hoch vor der Kellertüre gestanden habe, dann aber abgeflossen sei. Die Tür habe dicht gehalten. Die Beseitigung der Unwetterschäden durch Schlamm, Hochwasser und umgestürzte Bäume dürfte noch den gesamten Mittwoch über andauern. Der Weserpegel stieg nach dem Hochwasser rasant an innerhalb von vier Stunden um fast 15 Zentimeter, Tendenz steigend.

 

Fotos: red

Dienstag, 15. Oktober 2019 09:48 Uhr

Brakel (red). Zum Brand einer Lagerhalle kam es am Montagabend, 14.10.2019. Gegen 20.20 Uhr bemerkte der Firmeninhaber mit einem Mitarbeiter eines Verwertungsbetriebes an der Straße Am Güterbahnhof in Brakel starke Rauchentwicklung in der Halle. Eigene Löschversuche führten nicht zum Erfolg. Der Brand wurde von der Feuerwehr der Stadt Brakel gelöscht, die mit drei Löschzügen einschließlich der Drehleiter vor Ort war. Zudem waren neben der Polizei der Rettungsdienst und die Untere Wasserbehörde eingesetzt. Ein Feuerwehrmann zog sich eine Rauchgasintoxikation zu und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Da eine Explosionsgefahr auf Grund der gelagerten Materialien nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde sowohl ein Wohnhaus als auch der nahegelegene Bahnhof evakuiert. Der Bahnverkehr musste vorübergehend eingestellt werden. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf ca. 250.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache auf. Ergebnisse liegen bisher nicht vor, die Ermittlungen werden fortgesetzt.

Montag, 14. Oktober 2019 11:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Zum Thema "Sicher in der digitalen Welt - Tipps gegen Kriminalität im Internet" bietet die Polizei Höxter einen kostenlosen Vortrag an. Angesprochen sind insbesondere Senioren, die das Internet in Grundzügen kennen und nutzen. "Der Vortrag soll dazu beitragen, ein Bewusstsein für die Gefahren im Internet zu bekommen", lädt Katharina Willberg alle Interessierten in die Kreispolizeibehörde in Höxter ein. Der Vortrag findet am Mittwoch, 30. Oktober, um 9.30 Uhr in der Bismarckstraße 18 in Höxter statt

Die Präventionsberaterin der Polizei Höxter möchte den Seniorinnen und Senioren anschaulich erläutern, wie man die Vorteile und zahlreichen Möglichkeiten des Internets sicher nutzen kann und mögliche Gefahren rechtzeitig erkennt. Ein Schwerpunkt des Vortrags liegt auf dem Schutz persönlicher Daten. Ziel ist es ebenfalls, das Sicherheitsgefühl im Umgang mit dem Internet zu stärken und mögliche Ängste abzubauen.

Dargestellt werden zum Beispiel Rechte und Gesetze im Internet sowie Betrugsphänomene in E-Mails. Außerdem gibt es Tipps zum Umgang mit Bankgeschäften, Online Shopping oder Sozialen Netzwerken. Es handelt sich um eine Informationsveranstaltung, eine praktische oder technische Anleitung ist nicht geplant. Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 05271/962-1353 bis zum 25. Oktober erwünscht. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.

Freitag, 11. Oktober 2019 12:35 Uhr

Altenbeken (red). Zwei schwer und ein leicht verletzter Jugendlicher sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Donnerstagabend auf der Dorfstraße in Buke. Gegen die beiden Unfallfahrer laufen jetzt Strafanzeigen. Ein 15-jähriger Motorrollerfahrer fuhr gegen 21.30 Uhr auf der Dorfstraße in Richtung Schwaneyer Straße. An der Einmündung zur Straße Am Alten Teich bog er nach rechts ab. Beim Bremsen fuhr ein hinter ihm fahrender 16-jähriger Geländemotorradfahrer mit Sozius auf und verlor die Kontrolle. Die Enduro-Maschine kam von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum sowie einer Mülltonne. Fahrer und Sozius stürzten und verletzten sich schwer. Der 15-Jährige erlitt einen Schock. Während beide Leichtkraftradfahrer Helme trugen, war der 17-jährige Sozius ungeschützt. Die drei Verletzten wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Die Polizei stellte fest, dass an beiden Krafträdern seit mehreren Jahren abgelaufene Versicherungskennzeichen angebracht waren. Führerscheine hatten beide Fahrer ebenfalls nicht. Deswegen erstattete die Polizei Strafanzeigen, die jetzt neben dem Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung laufen.

Politik
Montag, 21. Oktober 2019 11:56 Uhr
Bezirksausschuss Bellersen trifft sich heute zu seiner nächsten Sitzung
Montag, 14. Oktober 2019 10:58 Uhr

Detmold (red). Wie kommen die Fördermittel des „DigitalPakts Schule“ an die heimischen Bildungseinrichtungen? Und wie kann die schulische Digitalisierung gelingen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt von vier Informationsveranstaltungen am 4., 7., 9. und 11. Oktober in Herford, Paderborn, Bielefeld und Detmold. Eingeladen waren Schulleitungen und Vertreter von Schulträgern. Ausrichter war die Bezirksregierung Detmold. Mehr als 600 Teilnehmer aus ganz Ostwestfalen-Lippe haben sich informiert. 

Nordrhein-Westfalen erhält 1,054 Milliarden Euro aus dem „DigitalPakt Schule“. Auf Ostwestfalen-Lippe entfallen voraussichtlich 112 Millionen Euro. Profitieren sollen öffentliche Schulen, private Ersatzschulen sowie Pflegeschulen und Schulen der Gesundheitsfachberufe. Unterstützt werden Investitionen in die IT-Infrastruktur. Bis zu 90 Prozent der Kosten übernimmt die öffentliche Hand. 

Der Träger der jeweiligen Schule stellt den Antrag. Förderfähig sind zum Beispiel Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung vor Ort, WLAN, Anzeige- und Interaktionsgeräte wie etwa interaktive Tafeln oder Displays, digitale Arbeitsgeräte insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung, die berufsbezogene Ausbildung oder Lehrerarbeitsplätze sowie schulgebundene mobile Endgeräte. Hierzu zählen Laptops, Notebooks und Tablets, aber keine Smartphones. 

Förderung greift auch bei Optimierung

Schulen, die bereits digital arbeiten, können ihre Systeme oder Dienste mit Hilfe der Förderung optimieren lassen. Dazu zählt auch das Schaffen von Strukturen für die professionelle Administration und Wartung digitaler Infrastrukturen.

Neben dem Was stand bei den Informationstreffen vor allem das Wie im Vordergrund. Also: Welche Voraussetzungen müssen Schulen und Schulträger erfüllen, um an die öffentlichen Mittel zu kommen? „Zum Beispiel muss ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept vorliegen, das Schule und Schulträger gemeinsam erstellt haben“, erklärt Jens Kronsbein, Leiter der Abteilung für Regionale Entwicklung, Kommunalaufsicht und Wirtschaft von der Bezirksregierung. Antragsteller und Schule müssten also darlegen, welche IT-Infrastruktur vorhanden ist, wie die Geräte genutzt werden und wie sie in Zukunft pädagogisch eingesetzt werden sollen. Alle Anträge müssten zudem einen entsprechenden Finanzierungsplan über den Durchführungszeitraum der jeweiligen Maßnahme enthalten. Und nicht zuletzt müsse ein Konzept vorliegen, wie Betrieb, Wartung und IT-Support gewährleistet werden sollen. 

Bezirksregierung unterstützt

Die Bezirksregierung Detmold bietet Schulträgern und Schulen Unterstützung bei dem Digitalisierungsprozess an. Michael Uhlich, Leiter der Schulabteilung erläutert: „Es gibt in jedem Kreis und in der Stadt Bielefeld mehrere Medienberater, die bei pädagogischen und technischen Fragen beraten. 18 Medienberater sind es insgesamt in OWL. Zu Fragen der IT-Infrastruktur und des Breitbandzugangs helfen außerdem die Fachleute der Gigabit-Geschäftsstelle der Bezirksregierung weiter.“ Zentraler Ansprechpartner bei der Bezirksregierung sei der Dezernent für „Bildung in der digitalen Welt“. Für das Thema Datenschutz seien die Datenschutzbeauftragten für die öffentlichen Schulen zuständig. Und: „Die Bezirksregierung hat umfangreiche Informationen zu Hintergründen, Abläufen und Beispielen auf ihrer Internetseite zusammengestellt und bietet Antragstellern zudem persönliche Beratung an“, sagt Uhlich. 

Bereits jetzt gibt es Schulträger und Schulen, die mit der digitalen Bildung begonnen haben. Beispiele der Gemeinden Rödinghausen und Harsewinkel zeigen, welche Schritte erfolgreich waren. Welche Entscheidungen wurden getroffen? Welche Prozesse führten zum Ziel? Wieviel Zeit nahmen die Prozesse in Anspruch? Antworten auf diese und weitere Fragen brachten den Teilnehmern die Herausforderungen und Möglichkeiten der digitalen Bildung näher, wie Michael Uhlich und Jens Kronsbein sagen. Ihr Fazit: „Technik, Kommunikation und Pädagogik müssen ineinandergreifen. Dann kann die schulische Digitalisierung gut gelingen.“

Weitere Informationen zum Förderprogramm gibt es auf der Internetseite der Bezirksregierung Detmold, www.bezreg-detmold.nrw.de, Menüpunkt „DigitalPakt Schule“.

Foto: red

Samstag, 05. Oktober 2019 06:30 Uhr

Brakel (r). Der Wahlausschuss trifft sich am Montag, 7. Oktober um 18.00 Uhr im Haus des Gastes (Raum 12). Auf der Tagesordnung stehen die Verpflichtung der Beisitzerinnen und Beisitzer, die Bestellung eines Schriftführers bzw. einer Schriftführerin, die Wahlbezirkseinteilung für die Wahl zum Rat der Stadt Brakel sowie die Information über Stellung, Zusammensetzung, Aufgaben und Grundzüge der wesentlichen Sachentscheidungen des Wahlausschusses. Die Sitzung ist öffentlich, Zuhörer sind willkommen.

Foto: Symbolbild

Wirtschaft
Dienstag, 22. Oktober 2019 10:46 Uhr
Familienfreundliche Unternehmen im Gespräch: Offenes Netzwerktreffen im Kreis Höxter
Sonntag, 20. Oktober 2019 11:23 Uhr

Kreis Höxter (red). Wenn die Rente nicht reicht: Immer mehr Menschen im Kreis Höxter sind neben ihren Altersbezügen auf staatliche Stütze angewiesen. Die Zahl der Empfänger von „AltersHartz-IV“ stieg innerhalb von zehn Jahren um 38 Prozent. Gab es im Kreis Höxter 2008 noch 1.095 Bezieher von Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung, so waren es im vergangenen Jahr bereits 1.507. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-GenussGaststätten mit. Die NGG beruft sich hierbei auf Angaben des Statistischen Landesamtes. Danach erhielten in ganz Nordrhein-Westfalen zuletzt rund 280.000 Rentnerinnen und Rentner Grundsicherung – 44 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor.

Armin Wiese, Geschäftsführer der NGG-Region Detmold-Paderborn, sieht den Trend mit Sorge – und fordert eine „rentenpolitische Kurskorrektur“. Insbesondere die von der Bundesregierung angekündigte Grundrente müsse rasch angepackt werden, um ein Ausufern der Altersarmut im Kreis zu verhindern.

„Die amtlichen Zahlen zeigen nur die Spitze des Eisbergs. Denn sehr viele Menschen, die wegen Mini-Renten eigentlich einen Anspruch auf die Grundsicherung haben, schrecken aus Scham vor einem Antrag zurück“, sagt Wiese. So sind nach einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) bundesweit aktuell bereits 16,8 Prozent der Rentner von Armut bedroht. Ohne die Einführung einer Grundrente könnte das Armutsrisiko laut DIW bis zum Jahr 2039 auf 21,6 Prozent steigen – selbst bei einer weiterhin positiven Konjunkturentwicklung.

„Eine entscheidende Ursache für dürftige Renten sind niedrige Einkommen. Auch wer Jahrzehnte in einer Bäckerei oder einem Restaurant gearbeitet hat, landet im Alter oft unter der Armutsschwelle. Das liegt auch an der Praxis vieler Unternehmen, aus Tarifverträgen auszusteigen und so die Löhne zu drücken. Hinzu kommt der Trend zu Teilzeit und Minijobs“, erklärt Gewerkschafter Wiese.

Hier setze die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil geplante Grundrente an: Danach sollen die Bezüge von Menschen, die mindestens 35 Jahre lang gearbeitet haben und bei der gesetzlichen Rente trotzdem unter die Grenze von 896 Euro kommen, um bis zu mehrere Hundert Euro im Monat aufgebessert werden. „Das Modell wäre ein wichtiger Beitrag für mehr Gerechtigkeit im Rentensystem. Es würdigt die Leistung von denen, die ein Leben lang in die Rentenkasse eingezahlt haben“, betont Wiese.

Ausschlaggebend sei aber, dass es dabei keine Bedürftigkeitsprüfung gebe. „Wer eine solche Prüfung fordert, trifft die Falschen, weil es in den allermeisten Fällen um Haushalte mit kleinen Einkommen geht. Eine Bedürftigkeitsprüfung steht auch dem Rentenprinzip entgegen, nach dem Beitragszahler einen individuellen Leistungsanspruch erwerben“, so Wiese.++ Die NGG fordert die Große Koalition auf, bei dem Thema jetzt „ernst zu machen“. Wer Jahrzehnte gearbeitet habe, habe mehr verdient als die bloße Grundsicherung. Am Ende stehe ein Stück des gesellschaftlichen Zusammenhalts auf dem Spiel. „Für Tausende Beschäftigte allein im Kreis Höxter stellt sich die Frage, ob ein würdiger Lebensabend in Zukunft noch möglich ist“, warnt Wiese. Diese Sorge dürfe die Politik nicht ignorieren. Sie müsse jetzt die nötigen Mittel aufbringen, um Altersarmut im großen Stil zu stoppen. Das Bundesarbeitsministerium geht bei der Grundrente von jährlichen Kosten von etwa fünf Milliarden Euro aus. Armin Wiese: „Allein die Bankenrettung im Jahr 2008 hat den Steuerzahler rund 60 Milliarden Euro gekostet.“

Foto: NGG

Samstag, 19. Oktober 2019 09:11 Uhr

Kreis Höxter (red). Mit Übergabe des Förderbescheids durch die Bezirksregierung ist das Leader-Projekt DZD offiziell gestartet und der Auswahlprozess für die neuen Dörfer hat begonnen. Das Projekt ist ein wichtiger Baustein des zukunftsorientierten Digitalisierungsprozesses im Kreis Höxter, den alle 10 Kommunen gemeinsam gestalten. Das erfolgreich abgeschlossene Pilotprojekt Smart Country Side markierte den Auftakt des Prozesses und zeigt beispielhaft, dass die Digitalisierung dazu beiträgt, die Daseinsvorsorge, Teilhabe und Nachbarschaftshilfe sowie das Ehrenamt vor Ort zu stärken. So kann die digitale Transformation im Kreis Höxter gelingen. Noch bis zum 25.10.2019, 24.00 Uhr haben interessierte Dörfer, die drei Jahre lang im Rahmen des Projektes DZD digitale Anwendungen erproben möchten, die einmalige Chance, sich mit einer schriftlichen Interessensbekundung an die E-Mail-Adresse hw@dorfdigital.com zu bewerben.

Die beteiligten Dörfer können,

  • eine digitale Dorf-Plattform (Website und DorfApp) und weitere digitale Anwendungen erproben 
  • eine Lern- und Medienecke nutzen, damit Bürger ihre digitale Kompetenz stärken
  • je 2 ehrenamtliche engagierte Bürger zu Dorf-Digital-Lotsen fortbilden, die die Dorfentwicklung künftig digital gestalten
  • sich mit anderen projektbeteiligten Dörfern und Regionen vernetzen ? DZD-Botschafter sein, d. h. das eigene Dorf in den Medien und auf Veranstaltungen präsentieren, um eigene Netzwerke zu knüpfen.

Gesucht werden bis zu 16 Dörfer aus dem Kreis Höxter, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Einwohnerzahl: 500 bis 1.500
  • Interesse am digitalen Wandel und Bereitschaft, digitale Anwendungen zu erproben sowie die Dorf-Entwicklung digital zu gestalten
  • Aktive Dorfgemeinschaft und 5-10 ehrenamtliche Kümmerer als Schnittstelle zwischen dem Projekt DZD sowie der Dorfgemeinschaft
  • Nachweis von Erfahrungen in der erfolgreichen Realisierung von Förderprojekten bzw. Dorfentwicklungsmaßnahmen
  • Bereitschaft, zwei ehrenamtlich engagierte Bürger als Dorf-Digital-Lotse fortbilden zu lassen
  • Interesse, als Projekt-Botschafter in Medien und bei Veranstaltungen aktiv zu werden und sich mit anderen Orten/Regionen zu vernetzen
  • Bereitschaft, die Lern-und Medienecke mit der Dorfgemeinschaft regelmäßig zu nutzen
  • Eine konkrete Vorstellung ( Leitbild) haben, welche Ziele das Dorf mittels der Digitalisierung bis 2025 erreichen will. Dorfwerkstätten, Ortsheimatpfleger, Ortsvorsteher sowie Bürgermeister sollten über die Interessensbekundung informiert werden. Projektträger DZD ist der VHS-Zweckverband Diemel-Egge-Weser, vertreten durch Dr. Andreas Knoblauch Flach. Fragen beantwortet gerne die Projektleiterin Heidrun Wuttke, die Sie unter der E-Mail-Adresse hw@dorfdigital.com sowie unter der Rufnummer 05271 / 9743-18 erreichen.
Sport
Montag, 14. Oktober 2019 09:45 Uhr
Hoch hinaus: Jugendliche für Kletterkurs gesucht
Mittwoch, 09. Oktober 2019 09:28 Uhr

Brakel (r). Den sechsten Sieg in Folge konnten die Brakeler Skaterhockeyspieler in der Landesliga Westfalen feiern. In der umkämpften Partie konnten die Highlander aus Lüdenscheid mit 15:10 bezwungen werden. Zwei Spieltage vor Saisonende stehen die Blitze weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz.

„Es war wieder das erste Drittel, in welchem wir den Grundstein für diesen Sieg gelegt haben“, analysiert Feldspieler Marco von Kiedrowski die Partie. Die Highlander konnten zwar zunächst in Überzahl die Führung erzielen, doch die Blitze zeigten fortan, dass sie beim vier gegen vier die bessere Mannschaft sind. Marius Rubarth und Michael Bobbert sorgten für die 2:1 Führung. Erneut eine Brakeler Unterzahl brachte die Highlander zum zweiten Torerfolg. 

„Wir müssen die unnötigen Zeitstrafen vermeiden und vorne den Torabschluss suchen“, gab Spielertrainer Martin Bobbert die weitere Marschroute für sein Team vor. Mattis Menne (2), Jonathan Hess (2) und Martin Bobbert (2) konnten die Blau-Gelben deutlich in Führung bringen. Aber auch Lüdenscheid war einmal erfolgreich und es ging beim Spielstand von 8:3 in die Kabine.

Das zweite Drittel war an Dramatik kaum zu überbieten. Zunächst war es wieder eine Brakeler Unterzahl, die die Sauerländer zum Anschlusstreffer einlud. Daraufhin zeigten die Gäste, weshalb sie so weit oben in der Tabelle stehen und kamen auf 8:7 heran. Die Blitze nahmen eine Auszeit, um wieder einen kühlen Kopf zu bekommen. Die kurze Verschnaufpause nutzte vor allem Jonathan Hess. Der Ottberger erzielte in der Folge einen lupenreinen Hattrick und brachte die Blitze wieder auf die Siegerstraße. Kurz vor Drittelende konnte auch Lüdenscheid nochmal zum 11:8 einnetzen.

Im letzten Drittel zeigten die Blitze wieder die Souveränität aus dem ersten Drittel. Den vier Treffern des Heimteams konnte der Gast nur zwei Tore entgegensetzen. „Wir feiern hier den sechsten Sieg in Folge. So erfolgreich waren wir zuletzt im Aufstiegsjahr 2016. Dieser Erfolg ist nur möglich, weil sich gerade alle in den Dienst der Mannschaft stellen“, freut sich Matchwinner Jonathan Hess über das starke Auftreten seiner Mannschaft.

Am 26.10. kommt der Erstplatzierte, die Ahauser Maidy Dogs, in den Brakeler Generationenpark. Spielbeginn ist um 17:30 Uhr. Brakel (Tore/Vorlagen): Mi. Bobbert (1/2), J. Hess (6/2) – B. Hess- Ma. Bobbert (3/3), Ellermann, Menne (3/4), Plückebaum (1/0), Rubarth (1/3), Seck, von Kiedrowski

Foto: Symbolbild

Dienstag, 08. Oktober 2019 09:38 Uhr

Brakel/Bad Driburg/Bielefeld (r). Einen schwer erkämpften und nicht für möglich gehaltenen 4,5:3,5 Heimsieg gegen den Bielefelder Sk 2 landeten die Schachstrategen aus Brakel und Bad Driburg in der Schachverbandsliga. Damit hat man als Aufsteiger schon gleich seine ersten beiden Saisonspiele gewonnen und nicht nur das – seit elf Spielen hintereinander ist man nunmehr ungeschlagen. „Eine fast schon unheimlich anmutende Erfolgsserie“, so Mannschaftsleiter Dieter Klahold.

Die Begegnung selbst begann unspektakulär: Luca Esfehanian am Spitzenbrett und Heidemarie Kluge an Position 5, die diesmal nicht auch für Allianz Leipzig in der Frauenbundesliga spielend unterwegs war, einigten sich mit ihren Gegnern jeweils auf ein Remis. Dann setzte es aber auch schon die erste Niederlage, da Walter Holl an Brett 6 dem Königsangriff seines Gegners nichts mehr entgegensetzen konnte und verlor. Es stand 1:2 und plötzlich sah sich Matthias Fischer einem Remisangebot seines Gegners gegenüber. Der Nieheimer überlegte lange, schaute sich die übrigen noch laufenden Partien an und nahm daraufhin an – eine sehr weise Entscheidung wie sich nachher herausstellen sollte.

Zunächst stellte Steffen Beyer an Position 2 nach einem Figurengewinn und einem insgesamt sehr überzeugenden Partievortrag den 2,5 :2,5 Ausgleich her. Dieter Klahold, Alexander Paul und Peter Stromberg an den Positionen 4, 7 und 8 mussten es nun richten. Nach Meinung der Zuschauer sollte es nun mindestens zu einem 4: 4 reichen, doch es kam besser: Peter Stromberg gewann ebenso nach einem Figurengewinn und stellte erstmalig die 3,5:2,5 Führung her. Es blieb weiter extrem spannend, doch dann auch schon die Entscheidung zugunsten der Schachfreunde, da Alexander Pauls Partie kippte und Paul noch zu einem Sieg kam. 4,5:2,5 und der Mannschaftssieg war unter Dach und Fach. Dieter Klaholds Partie hatte plötzlich nur noch statistischen Wert und der Brakeler konnte nach einem fatalen Königszug und 5 Stunden Spielzeit nur noch aufgeben.

Erst am 17.11. geht es nach Enger / Spenge, einem weiteren Aufstiegskandidaten. „ Sollten wir auch hier nicht verlieren, so wäre das schon eine Sensation“, äußert sich der Brakeler.

Foto: Symbolbild

Panorama
Dienstag, 06. August 2019 10:25 Uhr
1,5 Millionen Besucher feiern eines der friedlichsten Libori-Feste
Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr

NRW (red). "Das Urteil ist ein Durchbruch für den Tierschutz, auch wenn unsere Revision formal betrachtet nicht erfolgreich war. Die Tötung männlicher Eintagsküken muss nach einer Übergangszeit nun eingestellt werden", kommentierte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser die heutige Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Sobald die schriftliche Begründung des Urteils vorliegt, werde das Ministerium diese sorgfältig auswerten und verbleibende Handlungsoptionen ausloten. Mit dem Urteil hat das Gericht zwar die vorinstanzlichen Entscheidungen bestätigt, allerdings auch festgestellt, dass die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken nicht vereinbar ist mit dem Grundsatz des Tierschutzes. 

"Das Bundeverwaltungsgericht hat klar von einer Übergangszeit gesprochen. Ich erwarte daher, dass angesichts des erheblichen technischen Fortschritts das Bundeslandwirtschaftsministerium schnellstmöglich die Rahmenbedingungen fördert, das Töten männlicher Küken zu unterbinden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss ein Ausstieg aus der Kükentötung sein. Die Wirtschaft soll schnellstmöglich auf tierschützende Praktiken bei der Legehennen-Erzeugung umsteigen. Die Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife, sind also sehr zeitnah umsetzbar", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in Deutschland jedes Jahr etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. Ministerin Heinen-Esser ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, auch mit ihrem Einkaufsverhalten Einfluss zu nehmen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife."

Hintergrund

Auf Veranlassung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums hatten im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter Brütereien die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen untersagt. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Untersagungsverfügungen als rechtswidrig aufgehoben und die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Daraufhin wurde das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angerufen.

Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

Montag, 03. Juni 2019 10:42 Uhr

Niedersachsen (red). Jetzt ist es amtlich: Das Bundeskabinett hat die E-Scooter ab Juni auch für Deutsche Straßen zugelassen. Damit steht der neuen Mobilität und dem Fahrspaß für viele Menschen nichts mehr im Weg. Doch bei Geschwindigkeiten bis 20 km/h kann ein Sturz zu schwersten Kopfverletzungen führen. Prof. Dr. Uwe Kehler, Chefarzt der Neurochirurgie und Prof. Dr. Lars Gerhard Großterlinden, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg warnen eindringlich vor den Risiken und appellieren, die E-Scooter nicht ohne Helm zu nutzen.

Bereits 14-Jährige können ab kommendem Monat die neuen E-Scooter fahren. Da diese "nur" bis zu einer Höchstgeschwindigkeit bis 20km/h zugelassen sind, hat der Gesetzgeber zwar einen Versicherungsschutz, aber keine Helmpflicht vorgeschrieben. „Wir haben ja bereits langjährige Erfahrungen mit Fahrradfahrern, die ohne Helm fahren und dann mit schweren Verletzungen in unsere Klinik kommen“, so der Chefarzt der Neurochirurgie. „Dabei können typische Kopfverletzungen wie Schädelhirntrauma, Hirnblutungen, Subdural- oder Epiduralhämatome oder Hirnödeme nachweislich teilweise oder sogar ganz durch das Tragen von Helmen verhindert werden.“ Die Folgen solcher Verletzungen reichen von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen über epileptische Anfälle, Lähmungen, Sprachstörungen bis zu Pflegebedürftigkeit, Wachkoma und Tod. „Und tatsächlich sind Kinder und Jugendliche noch gefährdeter als Erwachsene. Sie sind weniger aufmerksam und vorausschauend und fahren risikoreicher“, warnt Prof. Dr. Kehler.

Eine Studie aus den USA, die von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) kürzlich veröffentlicht wurde, bestätigt die hohe Gefahr von Kopfverletzungen bei der Nutzung von EScootern. Untersucht wurden Verletzungen in der texanischen Hauptstadt Austin im Zeitraum September bis November 2018. Von den dort identifizierten 190 verletzten E-Scooter-Fahrern erlitten 45 Prozent Kopfverletzungen. Praktisch kein Fahrer trug einen Helm. „E-Scooter sind bei allem Fahrspaß grundsätzlich einfach nicht ungefährlich, wie wir aus den Erfahrungen in anderen Ländern wissen“, warnt auch der Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie. So erlitten 70 Prozent der verunfallten E-Scooter-Fahrer in Austin Verletzungen an den oberen Gliedmaßen wie Händen, Handgelenken, Armen und Schultern, 55 Prozent erlitten Verletzungen an den unteren Gliedmaßen. 

„Ich hoffe, dass das, was bei Skifahrern mittlerweile ja Usus ist, sich auch bei den zukünftigen EScooter-Fahrern von Beginn an etablieren wird: Kopf schützen! Helm tragen!“, appelliert daher Prof. Dr. Kehler eindringlich. „Und dabei haben die Erwachsenen eine entscheidende Vorbildfunktion.“

Foto: Asklepios Klinik Altona

 

 

Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr

NRW (red). 75 Prozent der rund 150 wichtigsten Nutzpflanzen auf der Welt profitieren von der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten. Aber Biene ist nicht gleich Biene. Während bei den gezüchteten Honigbienen die Zahl der Völker in menschlicher Obhut steigt, nimmt die Zahl ihrer wildlebenden Verwandten – deutschlandweit ca. 560 verschiedene Arten – über die Jahre deutlich ab. Laut der Roten Liste bedrohter Tierarten sind in Nordrhein-Westfalen über 50 Prozent der Wildbienen und Wespen gefährdet. Aber gerade die Wildbienen sind entscheidend für die Bestäubung etwa von Obstbäumen, denn sie fliegen im Gegensatz zur Honigbiene immer, so auch bei kühlfeuchtem Frühlingswetter.

Zum morgigen Weltbienentag erklärt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: "Weniger Wildbienen, bedeuten weniger Obsternten, weniger Blütenpflanzen, weniger Singvögel und damit weniger Vielfalt insgesamt. Diese Negativkette müssen wir gemeinsam durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse. Die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist Kernanliegen der nordrhein-westfälischen Umwelt- und Naturschutzpolitik. Dies gilt insbesondere für die Bienen. Sie sind Bestandteil unsere Lebensversicherung der Artenvielfalt."

Der Verlust von Lebensräumen etwa durch intensive Flächennutzung infolge von Bebauung, Land- und Forstwirtschaft, Änderungen des Nährstoff- und Wasserhaushalts sowie Bodenschatzgewinnung, sowie der Einfluss des Klimawandels und gebietsfremde, invasive Arten setzen nicht nur den Wildbienen zu, sondern die gesamte Artenvielfalt unter Druck. Heinen-Esser: "Wir müssen zweigleisig fahren: Einerseits müssen wir die bereits bekannten Ursachen angehen und andererseits müssen wir durch den Aufbau solider Forschung noch offene Fragen klären. Beides müssen wir parallel tun."

Bereits 2017 startete NRW als erstes Bundesland eine Langzeitstudie zum Insektenschwund: Bis Ende 2022 wird auf 120 Probeflächen die aktuelle Situation blütenbestäubender Insekten überprüft, ein gemeinsames Forschungsvorhaben mit der Universität Osnabrück wird den kommenden drei Jahren die statistisch valide Datengrundlage für weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Insektenrückgangs ermitteln. Am 03. Juni findet mit Ministerpräsident Armin Laschet und Umweltministerin Heinen-Esser ab 11:00 Uhr in den Düsseldorfer Rheinterrassen der Kongress "Insekten schützen – Artenvielfalt bewahren" statt.

 

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