Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 17. Januar 2019 10:49 Uhr
AnnaVision - Videoinstallation zum Thema "Annentag"
Donnerstag, 17. Januar 2019 09:35 Uhr

Brakel (red). Mit ihrem preisgekrönten Dokumentarfilm „Wir sind Juden aus Breslau“ möchte die Berliner Regisseurin Karin Kaper die Erinnerungen von Zeitzeugen des Holocaust bewahren. Das Kommunale Integrationszentrum hat zahlreiche Vorführungen ihres Films für Schulklassen im Kreis Höxter organisiert und zu Diskussionsrunden mit der Filmemacherin eingeladen. Insgesamt rund 400 Schülerinnen und Schüler von der Realschule Nieheim, der Gesamtschule Bad Driburg, der Gesamtschule Brakel und vom Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel nahmen daran teil.

„In einigen Jahren werden diejenigen, die die Schrecken des Nationalsozialismus noch selbst miterlebt haben, uns nicht mehr davon berichten können“, erklärt Karin Kaper. Deshalb hat sie Interviews mit 14 Überlebenden des Holocausts für ihre Dokumentation „Wir sind Juden aus Breslau“ aufgezeichnet. Einige von ihnen konnten nach der Machtübernahme Hitlers rechtzeitig fliehen, andere überlebten nur mit Glück das Konzentrationslager Auschwitz. Geführt wurden die Interviews von einer deutsch-polnischen Jugendgruppe.

Karin Kaper begleitet mit der Kamera auch, wie einige der Zeitzeugen wieder in ihre alte Heimat – das heutige Wroc?aw in Polen – reisen. „Mir ist es sehr wichtig, dass dieser Film gerade Jugendliche anspricht. Sie gestalten die Zukunft und können dazu aus der Vergangenheit lernen“, so Kaper. So nimmt ihr Film auch Bezug zur aktuellen politischen Situation in Polen und dem dort erstarkenden Nationalismus und Antisemitismus.

„Die Interviews mit den Zeitzeugen sind eine sehr wichtige Erinnerung an diesen furchtbaren Teil der Geschichte. Dank dieses Films werden sie für nachfolgende Generationen erhalten“, erklärt Rüdiger Gleisberg vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter, der die Vorführungen mit initiiert hat. Anlässlich des Internationalen Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus wird „Wir sind Juden aus Breslau“ am Mittwoch, 30. Januar, um 18 Uhr in Bad Driburger Kino erneut gezeigt.

Foto: Kreis Höxter

Donnerstag, 17. Januar 2019 09:30 Uhr

Bad Driburg (red). Der Kraftort „Gräflicher Park Health & Balance Resort“ in der Mitte Deutschlands hat sich für Yoga-Retreats mittlerweile etabliert. Im Februar 2019 kommt Maren Brand mit einem Workshop, der Yoga und die indische Naturheilkunst Ayurveda vereint: „Mit Yoga und Ayurveda einen Zustand von Balance und innerem Glück erlangen“, lautet das Thema des Wochenendes. Vom 15. bis 17. Februar 2019 können die Teilnehmer in der Ruhe des Gräflichen Parks zu sich finden. Neben Yoga und Ayurveda sind Anwendungen mit den im Park natürlich vorkommenden Heilmitteln vorgesehen. 

Seit zehn Jahren unterrichtet Maren Brand Yoga. „Yoga ist mehr“, beschreibt sie ihre Liebe zu dieser Philosophie. „Yoga schafft Verbindung und Klarheit und adressiert vor allem das Herz“. Das und die untrennbare Verbindung von Yoga und Ayurveda ist es auch, weshalb sie den Gräflichen Park für ihr Retreat gewählt hat. „Um die einzigartig wohltuende Wirkung der ayurvedischen Lebensweise zu erleben, musst man nicht nach Indien, Bali oder Sri Lanka. Ruhe, Entspannung und Kraft kann man auch in der Mitte Deutschlands erleben. Der Gräfliche Park bietet alles, was das Ayurveda-und Yogaherz begehrt.“ Die Grundidee der Yogaglück-Retreats von Maren Brand ist der Rückzug an Lieblingsorte. Den Gräflichen Park kennt die 38-Jährige aus einer langen Familientradition heraus. Zu besonderen Anlässen kommt ihre Familie traditionell im rustikalen „Restaurant Pferdestall“ zusammen.

„Der Gräfliche Park ist für mich ein Ort der Zusammenkunft. Hier kann ich vom Alltag innehalten und mir etwas Gutes tun“, beschreibt Maren Brand ihre Verbindung zu dem Gesundheits-Refugium. „Wir wollen als Gruppe vom Alltag innehalten. Auftanken, reflektieren und uns in heimeliger Atmosphäre wohlfühlen“, fasst sie zusammen. Ayurveda und Yoga gehen für sie eindeutig Hand in Hand: „Beides zielt auf die Gesunderhaltung des Körper-Geist-Seele-Systems ab. Yoga und Ayurveda zusammen ergeben eine ganzheitliche Lebensweise, die unschlagbar ist. An diesem Wochenende wird es auch in der Yogapraxis um die Doshas (Konstitutionstypen) gehen. Die Teilnehmerinnen lernen, warum jeder Typ anders an die Übungspraxis herangehen sollte“, erklärt sie die Inhalte des Retreats. Die Yoga-Expertin beschäftigt sich zudem intensiv mit Pflanzenmedizin und der therapeutischen Wirkung ätherischer Öle. Im September 2018 hat Maren Brand das Buch „Yoga lehren. Die sieben Schlüssel für einen guten Yogaunterricht“ herausgebracht.

Maren Brand

Maren Brand hat die Fokussierung auf den eigenen Körper und die daraus gewonnene Energie aus intensiven Physiotherapie-Phasen ihrer Kindheit mitgenommen. Ihrem Herzenswunsch, mehr über Yoga, Meditation und Körperarbeit zu erfahren, ging sie in Asien nach und kam zu dem Bewusstsein, dass sie ihre Erfahrungen teilen und mitteilen möchte. Dort hat die Tochter einer Ernährungsberaterin auch den Zugang zu den Prinzipien des Ayurveda gefunden. In 2007 ließ sie sich in Berlin zur Yogalehrerin ausbilden. Die Anusara -Yoga-Stunden von Maren Brand Yoga verbinden Präzision mit Dynamik und Weichheit mit Festigkeit. Diese Kombination spiegelt Brand`s Yogaverständnis wider. In den Retreats mit der lebensbejahenden Yoga-Lehrerin werden praktische Übungen intensiviert, die Teilnehmer tauchen tiefer in verschiedene yogische Themen und Asanas ein.

Ihre Retreats haben immer ein Motto und finden an den unterschiedlichsten Orten statt: So macht sie zum Beispiel Wüstenretreats in Marokko und ein Meditationsretreat auf Mallorca. Für ihre Ausbildung hat sie zuletzt in 2016 im Pachamama in Costa Rica bei Adya & Velan das Yogateachertraining assistiert. Maren Brand lebt mit ihrer Familie in Bielefeld.

Foto: Bianca Lingner

Mittwoch, 16. Januar 2019 14:48 Uhr

Brakel (red). Eine weitere tolle Aktion zur Unterstützung der Jugendfreizeitstätte Brakel startete der Combi-Markt in Brakel mit seiner "Weihnachtsbaumaktion" Anfang Dezember. Bei jedem Kauf eines Baumes spendeten die Kunden zusätzlich 2 Euro für einen guten Zweck. In diesem Jahr kommt dieser Erlös der Jugendfreizeitstätte in Brakel zur Realisierung der geplanten Barrierefreiheit zu Gute. Der Verkauf der Weihnachtsbäume sei seit vielen Jahren mit einer Spendenaktion für soziale Zwecke verbunden, berichtet die Combi-Mitarbeiterin Marilies Wiersma. In diesem Jahr konnten insgesamt 130 Weihnachtsbäume verkauft werden, der erzielte Spendenerlös wurde durch den Markt auf 300 Euro aufgerundet und heute an die Leiterin der Jugendfreizeitstätte, Ingrid Roland, übergeben.

„Wir freuen uns über die Unterstützung unserer Einrichtung, die zukünftig barrierefrei und so wirklich allen Besuchern zugänglich gemacht werden soll“, so Ingrid Roland. Durch den Einbau eines Aufzuges sollen auch Menschen mit Behinderung die Angebote in der oberen Etage des Hauses uneingeschränkt besuchen können. Sie bedankte sich für diese und die vielen anderen kleinen Aktionen des Combi-Marktes zugunsten der Jugendfreizeitstätte.

Foto: Stadt Brakel

Mittwoch, 16. Januar 2019 09:30 Uhr

Neuenheerse (red). Traditionell trafen sich die Neuenheerser Schützenkönige im Januar zu einem gemütlichen Abend um den „König der Könige“ zu ermitteln. Gute Gespräche und der sportliche Ehrgeiz den treffsichersten König der Bruderschaft zu ermitteln, stehen dabei im Vordergrund. In diesem Jahr stellten sich 15 Könige der Bruderschaft, darunter auch der amtierende Jubelkönig Hubertus Heising, der Herausforderung den „König der Könige“ 2019 zu ermitteln. Josef Arens, der König der Könige aus dem Jubeljahr suchte einen würdigen Nachfolger. Bevor es um den eigentlichen Titel des Abends ging, wurde der „König der Herzen“ und der „Bierkönig“ ausgeschossen. Bierkönig des Jahres 2019 ist der König aus dem Jahr 2014/15 Adam Marley. Er setzte sich beim Stechen gegen den Oberst der Schützenbruderschaft Dirk Garbowsky durch. Der Doppelsieger des Abends ist der König aus dem Jahr 1998/99 Martin Knorrenschild. Zuerst sicherte er sich den Titel „König der Herzen“ und zum dritten Mal ist er der treffsicherste König der Bruderschaft und trägt für das kommende Schützenjahr den Titel „König der Könige 2019“. Die Schützenbruderschaft gratuliert den neuen Würdenträgern Adam Marley und Martin Knorrenschild.

Foto: Schützenbruderschaft St. Fabian und Sebastian Neuenheerse 

Blaulicht
Dienstag, 15. Januar 2019 05:13 Uhr
Nach dem Brand einer Maschinenhalle in Borgholz: Feuerwehr zu Nachlöscharbeiten alarmiert
Dienstag, 08. Januar 2019 20:50 Uhr

Bad Driburg (red). An der Einmündung der L 828 zur L 954 im Bereich Bad Driburg kam es am Dienstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall bei dem die Fahrerin eines Citroen schwer verletzt wurde. Der blaue Citroen kam aus Richtung Buke und die Fahrerin wollte nach links in Richtung Neuenheerse abbiegen. An der Einmündung stieß sie mit einem entgegenkommenden weißen Dacia zusammen, der die L 828 von Willebadessen in Richtung Buke befuhr. Die 50-jährige Fahrerin des Citroen aus Bad Driburg wurde durch den Unfall verletzt und nach erster Versorgung an der Unfallstelle in ein Paderborner Krankenhaus gebracht. Der 37-jährige Fahrer des Dacia aus Altenbeken wurde nicht verletzt. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden von circa 14.000 Euro.

Dienstag, 08. Januar 2019 08:57 Uhr

Bad Driburg (red). Ein Land Rover Defender ist zwischen Sonntag, 6. Januar, 18 Uhr bis Montag, 7. Januar, 08.45 Uhr, von einem bislang unbekannten Fahrzeug auf der Fahrerseite beschädigt worden. Der Schaden beträgt rund 1.500 Euro. Der Fahrer des unbekannten Fahrzeugs entfernte sich von der Unfallstelle. Der Geländewagen war zur Unfallzeit vor einem Wohnhaus in der Straße „Weiße Mauer“ in Bad Driburg abgestellt. Auf Grund der Beschädigungen könnte es sich bei dem verursachenden Fahrzeug um einen „Klein-Lkw“ oder Lieferwagen gehandelt haben. Hinweise zum Unfallverursacher und Angaben von Zeugen nimmt die Polizei in Bad Driburg, Tel. 05253 - 98700, entgegen.

Sonntag, 06. Januar 2019 10:12 Uhr

Bad Driburg (red). Am Samstag, gegen 17.10 Uhr, befuhr eine 51-jährige Fahrzeugführerin mit ihrem Pkw in Bad Driburg die Pyrmonter Straße in Richtung Konrad-Adenauer-Ring. An einem Fußgängerüberweg übersah die Fahrzeugführerin eine dort wartende 20-jährige Fußgängerin, welche die Straße überqueren wollte. Es kam zur Kollision zwischen der Fußgängerin, die sich auf dem Fußgängerüberweg befand und dem Fahrzeug. Bei dem Zusammenstoß wurde die Fußgängerin schwer verletzt und musste mittels eines Rettungswagens dem Krankenhaus in Bad Driburg zugeführt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 2.000 Euro.

Donnerstag, 03. Januar 2019 11:47 Uhr

Bad Driburg (red). Am 3. Januar 2019, gegen 7:15 Uhr, hat sich auf der Kreisstraße 18 bei Bad Driburg ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem eine 28-jährige Frau aus Bad Driburg leicht verletzt wurde. Eine 48-jährige Frau aus Altenbeken befuhr mit ihrem VW Golf die K18 aus Richtung B64 kommend in Richtung Bad Driburg. Im Bereich einer Kurve verlor sie auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam ins Schleudern und kollidierte mit dem 1er BMW der Bad Driburgerin, die auf der Gegenfahrbahn in Richtung B 64 fuhr. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Auf Grund der Bergungsmaßnahmen wurde die K18 bis 09.50 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Foto: red

Unsere Videothek
Politik
Donnerstag, 17. Januar 2019 08:38 Uhr
Land fördert „Dritte Orte“ im ländlichen Raum mit 750.000 Euro – auch die Städte im Kreis Höxter können sich bewerben
Mittwoch, 16. Januar 2019 09:16 Uhr

Kreis Höxter (red). Endlich kommt Unterstützung für die Frauen, die an der krankhaften Fettverteilungsstörung, dem Lipödem, leiden. Fast jede 10. Frau ist davon betroffen. Diese krankhafte Fettverteilungsstörung, die neben den psychischen Belastungen auch mit teils heftigen Schmerzen verbunden ist, kann im letzten Stadium sogar zur Berufsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit in jungen Jahren führen. 

Viola Wellsow, Kreisvorsitzende der Frauen Union Kreis Höxter: „Schon seit Ende 2015 fordert die Frauen Union NRW, dass die Liposuktion (Fettabsaugung) der krankhaft veränderten Fettzellen als eine Behandlungsmethode zugelassen wird. Bei dieser Behandlungsmethode handelt es sich nicht um eine Schönheitsoperation, wie anscheinend einige meinen, die sich weder mit diesem Thema beschäftigen noch die Not der erkrankten Frauen auch nur ansatzweise erfassen können.“

In Schreiben an den Gemeinsamen Bundesausschuss und den damaligen Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sowie mit Anträgen und in Gesprächen, forderte die Frauen Union immer wieder, endlich etwas für diese Frauen zu tun. Die bislang von den Kassen nur übernommenen konservativen Therapien, wie zum Beispiel das tägliche Tragen von Kompressionsstrümpfen an den betroffenen Körperteilen, helfen nicht, das Stadium der Krankheit zu verbessern und/oder zu halten, kommentiert die Frauen Union die über Jahre zögerliche Haltung der Selbstverwaltung. 

Wellsow weiter: „Es kann nicht sein, dass die Entscheidungswege der Selbstverwaltung hier nach Jahren noch immer nicht weitergekommen sind. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat mit seinem Vorgehen, jetzt endlich auch die Liposuktion als eine Behandlungsmethode als Kassenleistung anzuerkennen, die Reißleine gezogen, um diesen vielen Frauen zu zeigen, dass sie ernst genommen werden und dass ihnen geholfen werden muss. Und zwar jetzt und sofort. Danke!“

Foto: Frauen Union

Montag, 07. Januar 2019 08:51 Uhr

Ottbergen/Kreis Höxter (red). Den Jahresbeginn einmal etwas anders gestalten, dass hat die Vorsitzende der Kreis-Frauenunion, Viola Wellsow, mit ihrer Einladung an die Mitglieder der Frauenunion des Kreises zu einem Ladies Brunch in die Gaststätte u. Bäckerei Knepper in Ottbergen bezweckt und erfolgreich durchgeführt – die Veranstaltung war ausgebucht. In ihrer Begrüßungsansprache brachte V. Wellsow zum Ausdruck, dass es ein Anliegen der FU ist, sowohl die Durchführungsgesellschaft des Landesgartenschau (LGS), als auch den Förderverein LGS zu unterstützen und begrüßte deshalb besonders die Geschäftsführerin des Fördervereins, Ulrike Drees, als Referentin des Vormittages.

Nach Einnahme eines liebevoll zubereiteten Brunchs verwies Frau Drees in ihrer Ansprache zunächst auf die Gründung des Fördervereins LGS am 17.07.2018 und die erfolgreiche Auftaktveranstaltung am 15.09.2018 in der Stadthalle Höxter. Sowohl hier als auch auf dem Stadtfest „Huxori“ konnten sehr viele Mitglieder für den Förderverein gewonnen werden. Sie wünscht sich viele weitere Mitglieder, die einen ganz wichtigen Stamm des Vereins bilden und auch nach dem Ende der Gartenschau im Herbst 2023 „dabei bleiben“. Gerade diese Nachhaltigkeit sichert für weitere 10 Jahre den Erfolg dieses Leuchtturmprojektes nicht nur für die Stadt Höxter und ihre Ortschaften, sondern auch für die Bürger des gesamten Kreises Höxter.

Die Präsentation der LGS durch Infostand, Flyern und Broschüren konnte bereits sichtbar für die Öffentlichkeit dargestellt werden, neben einem mit Blumenmotiven durch die Fa. Lunghard gestaltetes LGS-Mobil des Autohauses Beineke. 50.000 Blumenzwiebeln, die von vielen engagierten ehrenamtlichen Bürgern an vielen markanten Punkten in der Stadt und in den Ortschaften gepflanzt wurden, tragen dazu bei, dass Bürger und Besucher auf das bevorstehende Großereignis aufmerksam gemacht werden, ebenso wie ein gemeinsames Logo der LGS, das bekannte Bauwerke der Region enthalten wird.

Viele gute Ideen, Vorschläge und Unterstützungsbereitschaft sind bereits eingegangen. Dazu haben auch der Kreisheimatpfleger sowie der Stadt-und die Ortsheimatpfleger beigetragen. Die Unterstützung der Bürger, der Vereine und der Politik ist gewünscht und deshalb haben sich Arbeitsgruppen im Förderverein gebildet, die die Sparten Spendenakquise, Mitglieder-gewinnung, Fördermittel-und Förderanträge, Projekte und die Einbindung der Ortschaften und Region abdecken und in Zukunft mit engagierten Interessenten arbeiten werden.

Wer sich hier einbringen möchte, kann das mit einer Verbindungsaufnahme unter (info@foerderverein-lgs.org tun. Bereits jetzt wird darauf hingewiesen, dass die LGS 2023 auch ein Thema während der diesjährigen Frauenaktionswochen sein wird: Am Montag, den 11.03.2019, findet um 18.30 Uhr, in der VHS eine Veranstaltung der Frauenunion im Stadtverband Höxter statt, zu der die Bürger eingeladen sind. Die Baudezernentin der Stadt Höxter, Claudia Koch, und Ulrike Drees für den Förderverein, werden ausführlich über Planung, Durchführung, Kosten, Fördermittel u.v.m. berichten, aber auch für Fragen, Anregungen und Befürchtungen – was z.B. die Wegeführung für Besucher anbetrifft – zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung schloss mit einem herzlichen Dankeschön und Überreichung eines kleinen Präsentes an die Referentin U. Drees durch die Vorsitzende V. Wellsow und sogar der Besuch der Ottberger Sternsingergruppe trug zum gelungenen Ablauf des Vormittages bei.

Foto: Frauen Union

Wirtschaft
Donnerstag, 17. Januar 2019 08:56 Uhr
Wirtschaftsclub feiert 25-Jähriges: Jubiläum verleiht dem Jahresempfang der Wirtschaftsjunioren Paderborn + Höxter einen besonderen Rahmen
Montag, 07. Januar 2019 08:57 Uhr

Brakel/Kreis Höxter (red). Die Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter e.V. (WIH) setzt ihren Focus bei der Fachkräftesicherung auch auf die Generation 50 Plus. Ältere und erfahrene Mitarbeiter sollen an die Unternehmen gebunden werden. Nachdem die WIH vor fast zwei Jahren das EFRE-NRW Förderprojekt für Mitarbeiter 50 Plus „Arbeit alternsgerecht gestalten“ initiiert hat, wird sie nun die Ergebnisse anhand eines aktuellen Leitfadens für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) anlässlich eines Unternehmerfrühstücks in Brakel vorstellen.

Im Kreis Höxter zeigt sich der demografische Wandel ausgeprägter als in anderen westfälischen Regionen. Die Abwanderung gerade junger Menschen prägt den am südöstlichen Rand Ostwestfalen-Lippes gelegenen Landkreis besonders stark. Entsprechend ist es für lokale Unternehmen hier noch schwerer, den dringend benötigten Nachwuchs zu finden. Beim Bemühen die Fachkräfte in der Region und in den heimischen Unternehmen zu halten, wird es daher immer wichtiger, sich auf diejenigen zu konzentrieren, die bereits da sind: ältere, erfahrene Mitarbeiter. Dieser Zielgruppe widmet sich seit knapp zwei Jahren die WIH mit dem Projekt „Arbeit alternsgerecht gestalten – Stärkung der Arbeitsfähigkeit älterer Mitarbeiter in KMUs der Region Höxter“. In zahlreichen Veranstaltungen, Workshops und Seminaren, an denen viele Mitarbeiter aus WIH-Mitgliedsfirmen teilnahmen und aktiv bis heute mitgearbeitet haben, wurden die Probleme der Unternehmen als auch die Bedarfe und der Mitarbeiter analysiert. Die WIH hat aus diesen Ergebnissen in Zusammenarbeit mit verschiedenen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) praxisnahe Ansätze entwickelt, bereits erprobt und daraus einen höchst aktuellen Leitfaden entwickelt. Diesen Leitfaden für KMU – Erfolgsfaktor Generation 50 Plus stellt die WIH nun interessierten Unternehmern und Mitarbeitern anlässlich eines Unternehmerfrühstücks vor. Dabei soll der Leitfaden dazu ermuntern, sich mit dem drängenden Thema zu beschäftigen, sowie Tipps und Hinweise geben. 

Während der Veranstaltung werden Fachleute, Vertreter der beteiligten Unternehmen als auch am Projekt beteiligte Mitarbeiter über die Ergebnisse des nun auslaufenden Förderprojekts berichten. Ziel ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu allen Fragen des alternsgerechten Arbeitens auszutauschen. Die Veranstaltung findet am 15 .1. 2019 von 8:30 Uhr bis 10:30 Uhr in den Räumen des Berufskollegs Kreis Höxter in der Klöckerstraße 10, 33034 Brakel statt. Interessenten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Sie können sich unter info@wih-hx.de , (Ansprechpartner Frau Schumacher) anmelden. Mehr unter http://wih-hx.de/foerderprogramme/arbeit-altersgerecht-gestalten.

Foto: Fotolia

Mittwoch, 26. Dezember 2018 08:36 Uhr

Bad Driburg (red). Die Vertreter der vier Reha-Kliniken (Klinik Berlin, Knappschafts-Klinik, Klinik Rosenberg, Klinik Dreizehnlinden/Vital-Klinik) sind über den Mehrheitsbeschluss des Stadtrates enttäuscht, denn der Kurbeitrag wird zukünftig 3,10 Euro betragen. 

„Die finanziellen Mehrbelastungen für die Reha-Kliniken sind erheblich. Anders als bei Hotelgästen wird der Kurbeitrag für ihre Patienten von den Reha-Kliniken getragen. Die Kosten müssen mit dem wahrlich nicht üppigen Pflegesatz bewältigt werden. Der überwiegende Teil der Mehrkosten für die Reha-Kliniken resultiert überwiegend aus dem neuen Dienstleistungsvertrag zwischen Stadt Bad Driburg und dem Gräflichen Park. An den Gräflichen Park sind zukünftig 1,98 Millionen Euro anstatt 0,88 Millionen Euro pro Jahr zu entrichten“, geht aus einer Pressemeldung der vier Kliniken hervor.

„Die Kureinrichtungen sind für die Patienten der Reha-Klinik aber größtenteils unerheblich, da sie diese aufgrund ihres Gesundheitszustandes (z.B. nach Herz-OP, nach Schlaganfall, Hüftgelenkersatz durch eine Hüft-TEP) nicht in Anspruch nehmen können. Anders als Hotelgäste kommen Patienten wegen dem medizinisch-therapeutischen Bekanntheitsgrad der jeweiligen Reha-Klinik nach Bad Driburg bzw. aufgrund der Zuweisung des Kostenträgers (Rentenversicherungsträger bzw. Krankenkasse)“, heißt es weiter. 

Hier sehen die kaufmännischen Leiter der Reha-Kliniken eine Ungleichbehandlung. Nicht nachzuvollziehen sei auch die Kalkulation des Kurbeitrages. Den Stadtratsmitgliedern seien insgesamt drei Kalkulationen vorgelegt, in welchen die Kosten unterschiedlich auf den Kurbeitrag angerechnet werden.

„Der abzuführende Kurbeitrag für Patienten müsste erheblich niedriger sein im Vergleich zu Hotelgästen und behalten sich eine rechtliche Prüfung und Klage vor. Andere Heilbäder haben dies bei ihrer Berechnung berücksichtigt und verlangen wesentlich weniger von den Reha-Kliniken am Standort.“

Und eben diese besondere Situation der Klinikpatienten sollte dazu führen, dass diese Personengruppe unter dem Gesichtspunkt der Vorteilsgerechtigkeit anders zu behandeln ist, als die übrigen, in Hotels, Ferienwohnungen etc. übernachtenden beitragspflichtigen Personen, erklären die vier Kliniken.

nsoweit sei der Kurbeitrag im Hinblick auf patienten- und indikationsbedingte Einschränkungen sowie Einschränkungen in der Nutzungszeit der Kureinrichtungen Klinik spezifisch durch die Einräumung von Befreiungstatbeständen zu bemessen, fordern die Vertreter der Kliniken im weiteren Verlauf und fügen an, der Kurbeitragssatz von 3,10 Euro basiere auf nicht nachvollziehbaren Bezugsgrößen und Verteilungsschlüsseln (Umlagefähige Kosten). 

„So wurden anteilig defizitäre Einrichtungen wie das Freibad, die Therme und die VHS berücksichtigt. So sollen die Reha-Kliniken auch für die Jahrzehntelang defizitär betriebenes städtische Bad Driburg Therme zahlen. Das Defizit betrug zuletzt minus 1,2 Millionen pro Jahr und wird in der Beitragsrechnung berücksichtigt. Für die Reha-Patienten ist die Bad Driburg Therme jedoch unerheblich und für den Heilungserfolg teilweise kontraproduktiv (z.B. bei Herzpatienten). Jede Reha-Klinik verfügt zudem über ein eigenes Bewegungsbad. Des Weiteren fließen weitere Kosten für die RehaPatienten nicht benötigten Einrichtungen wie der Volkshochschule oder Stadtbücherei und sogar Straßenbaumaßnahmen in die Beitragskalkulation ein. Nicht berücksichtigt wurden dagegen finanzielle Zuwendungen vom Land, des Bundes und der EU für die Stadtverwaltung", heißt es weiter.

„In der Ratssitzung über den Beschluss der neuen Beitragssitzung am 17.12.2018 wurde zudem schon angedeutet, dass der im Vergleich zu anderen Heilbädern hohe Kurbeitrag von 3,10 Euro pro Tag schon bald weiter steigen soll, weil dieser - insbesondere aufgrund der Umlage an den Gräflichen Park - nicht kostendeckend ist. Zu befürchten ist, dass Bad Driburg bald an der Spitze der Kurbeiträge in Deutschland stehen wird. Als Alternative denkbar ist die Einrichtung und kostengünstigere Betrieb eines eigenen städtischen Kurparks. Die Reha-Kliniken überlegen, den Klageweg zu beschreiten aufgrund der Rechtsunsicherheit in Bezug auf die offensichtlichen Mängel in der Kurbeitragssatzung und der Beitragskalkulation“, wird abschließend kritisiert.

Sport
Donnerstag, 17. Januar 2019 09:14 Uhr
Zeig deine Emotionen beim Rhythmus des Zumba! Zumba Kurs bei der DJK Brakel startet
Mittwoch, 16. Januar 2019 14:45 Uhr

Brakel (red). Am kommenden Samstag, den 19. Januar startet in Brakel der 42. Jahreswechsellauf, der zugleich der erste Start für den Hochstift-Cup 2019 ist. Der Verein Non-Stop-Ultra erwartet in diesem Jahr wieder viele Teilnehmer. Durch den späten Termin ist man den Veranstaltungen in Holzminden und Paderborn aus dem Weg gegangen. Im letzten Jahr waren über 300 Sportler am Start und den Streckenrekord über die elf Kilometern hält aus dem Jahr 1991 Michael Amstutz mit 36:13 Minuten. In dem Jahr zuvor und danach war er Hermannslauf-Sieger. Bei den Frauen steht der Rekord bei 42 Minuten, gehalten von Tegla Loroupe aus dem Jahr 2006. Im Lauf über elf Kilometer erwartet Non-Stop-Ultra wieder die ersten des letzten Jahres. Bei den Männern: Sebastian Schär, Thomas Kruse, Michael Brand und Mathias Nahen. Bei den Frauen: Viktoria Rath, Elke Wolf und Rebecca Binnie-Pott. Angeboten werden Strecken über vier Kilometer und elf Kilometer. Beide Strecken sind zum Laufen oder Walking im Angebot.

Startzeiten

  • 13:30 Uhr elf Kilometer Walking
  • 14 Uhr elf Kilometer Laufen
  • 14:05Uhr vier Kilometer Laufen und Walking
  • Start und Ziel sind in der Klöckerstraße bei der Grundschule
  • Anmeldung sind bis 30 Minuten vor dem Start möglich
Mittwoch, 16. Januar 2019 09:04 Uhr

Brakel (red). Eine Galavorstellung lieferten die Schachfreunde Brakel/Bad Driburg in der Schachverbandsklasse bei ihrem Auswärtsspiel gegen die erste Vertretung aus Löhne ab, kam man nämlich zu einem in dieser Höhe nicht erwarteten 6,5:1,5 Kantersieg. Bei nunmehr 9:1 Punkten ist man Gruppenerster und hat schon bei nur noch vier ausstehenden Spielen 3 Punkte Vorsprung auf den Tabellenvierten „Zugzwang“ Minden. „Da dieses Jahr gleich drei Mannschaften aufsteigen und – anders als beim Fußball zum Beispiel – ein Unentschieden ein und ein Sieg nur zwei Punkte bringt – ist dies schon ein recht komfortabler Vorsprung, doch wir müssen weiterhin auf der Hut sein“, äußert sich Mannschaftsleiter Dieter Klahold. „Kommen wir aber auch gegen den Tabellensechsten Ubbedissen am 10. Februar im Seminartrakt der Stadthalle Brakel zu einem weiteren Sieg, ist die Sache schon übersichtlicher.

Dass gleich alle ersten sechs Bretter mit Alexander Schmidt, mir, Alexander Paul, Matthias Fischer, Walter Holl und Peter Stromberg einen vollen Punkt einfahren konnten, ist schon äußerst selten. Ich jedenfalls kann mich daran nicht erinnern“, so Klahold weiter. Äußerst unglücklich verlor allerdings Reinhard Schulz am siebten Brett, da er davon ausging, die erforderliche Anzahl an Zügen bei der ersten Zeitkontrolle geschafft zu haben, doch bei seiner Notation der Züge unterlief ihm ein Fehler und es fehlte gerade dieser eine Zug, was durch ein „Partienachspielen“ an Ort und Stelle auch aufgezeigt werden konnte. Steffen Beyer an Brett 8 schließlich machte es besser, überstand seine horrende Zeitnot und konnte danach ungefährdet remisieren. Somit war der höchste Saisonsieg von 6,5:1,5 unter Dach und Fach.

Foto: Symbolfoto

Panorama
Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr
OWL-Hochschulen zeigen Lösungswege für Studienzweifler
Dienstag, 11. Dezember 2018 09:41 Uhr

Region (red). Seit vielen Jahren ist die Allianz für die Jugend e.V. Nordwest bei diversen Projekten im Norden Deutschlands aktiv und fördert damit zielgerichtet gemeinnütziges Engagement. „Umso mehr freute es uns als Allianz Private Krankenversicherungs-AG , dass einer unserer Partner auf uns zugekommen ist und um Unterstützung gebeten hat“, so Burkhard Hödtke, Leiter der Vertriebsdirektion NordWest. „Wir schätzen Herrn Frahmke schon lange als Geschäftspartner, haben daher die Förderung dieses Projekts intern angestoßen und sehr gerne gemeinsam mit ihm umgesetzt.“ Der Kindergarten „Regenbogen“ aus der Gemeinde Lichtenau-Kleinenberg hat durch die gemeinsame Initiative ein neues Außenspielgerät und eine Wellenrutsche mit entsprechenden Matten für den Indoor-Bereich erhalten.

Schönebeck als Leiterin des Kindergartens zeigte sich höchsterfreut über die Zusagen von Herrn Frahmke und der Allianz und konnte sie bereits im Mai diesen Jahres in die Zertifizierung zum Bewegungskindergarten einbinden. „Es ist wichtig, dass sich die Kinder bewegen können und somit die notwendigen motorischen Fähigkeiten erlernen“, sagt Philipp Frahmke. „Daher wollte ich mich persönlich einbringen und habe um es auch über meine Kontakte zur Allianz beworben – mit sichtbarem Erfolg für die Kinder.“ Das Gesamtprojekt hat einen Umfang von knapp 5.000 €, wovon 1.500 € aus den Fördermitteln der Allianz für die Jugend e.V. Nordwest beigesteuert wurden. „Wir freuen uns immer wieder, wenn wir uns sozial engagieren und dann bei einem Besuch in viele leuchtende Kinderaugen schauen können; dann wissen wir, dass das Geld gut angelegt ist.“ sagen beide Förderer gut gelaunt beim Fototermin.

Foto: Frahmke

Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

Samstag, 03. November 2018 08:53 Uhr

NRW (red). Der Klimawandel ist in Nordrhein-Westfalen bereits sichtbar und spürbar. Dies bestätigt der heute vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium vorgelegte Bericht „Daten und Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen“. Dazu sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Viele dachten lange Zeit, Klimawandel betreffe nur Inseln im Pazifik. Dem ist aber nicht so. Wir werden uns an Extremwettereignisse wie Hitzewellen, lange Trockenperioden, Hagel, Starkregen und dadurch Überschwemmungen auch bei uns gewöhnen müssen. Ein Jahr wie dieses mit heftigen Stürmen zu Jahresbeginn und der anhaltenden Trockenheit wird immer weniger zum Ausreißer werden.“

Die vorliegenden und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ausgewerteten Daten zeigen eine Erhöhung der mittleren Jahrestemperatur in Nordrhein-Westfalen um 1,5 Grad Celsius im Zeitraum 1881-2017, eine signifikante Zunahme der heißen Tage und eine Abnahme der Frost- und Eistage sowie einen Anstieg der Gewässertemperaturen am Rhein um 1,4 Grad Celsius (zwischen 1974 und 2016). In den Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens sind bereits heute insgesamt 5,3 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen, in Zukunft (2050) dürften es laut Klimaanalyse des LANUV voraussichtlich bis zu neun Millionen Menschen werden.

Heinen Esser: „Wir brauchen ein noch stärkeres Bewusstsein für den Klimawandel. Nordrhein-Westfalen hat früh auf die Änderung des Klimas reagiert und schon 2009 eine Anpassungsstrategie entwickelt. Aus den schon jetzt spürbaren Veränderungen erwächst die Verantwortung und Herausforderung, einerseits den menschgemachten Klimawandel in aller Konsequenz einzudämmen und uns andererseits auf seine Folgen vorzubereiten. Klimaschutz und Klimaanpassung sind untrennbar miteinander verwoben.“ Vor dem Hintergrund der vorhandenen Daten gilt es, Risiken und Schäden angesichts gegenwärtiger und zukünftiger Klimaveränderungen zu minimieren und die Vulnerabilität der Gesellschaft gegenüber den Klimawandeleffekten auf allen Ebenen und in allen relevanten Handlungsfeldern zu verringern.

Hierzu arbeitet beim Klimaschutz und Klimaanpassung die Landesregierung Hand in Hand. Federführend für die Klimaanpassung ist das Umweltministerium. Die Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt primär auf der kommunalen Ebene. Das Land fördert – insbesondere im Rahmen von Aufrufen und Wettbewerben – Einzelmaßnahmen und Konzepte und darüber hinaus wissenschaftliche Untersuchungen, Bildung, Vernetzung und Kommunikation. Die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen im bebauten Bereich erfolgt integriert in andere Maßnahmen, beispielsweise in der Städtebauförderung oder der Förderung von Grüner Infrastruktur.

Regionalkonferenzen zur Klimaanpassung

Derzeit veranstaltet das Umweltministerium gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW, dem Landesumweltamt (LANUV) und den Bezirksregierungen fünf Regionalforen zur Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, breit über die Folgen des Klimawandels in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens zu informieren sowie mit kommunalen und regionalen Akteuren Handlungsoptionen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Zusätzlich soll es in 2019 ein thematisches Forum speziell für Großstädte in Nordrhein-Westfalen geben. Weitere Informationen unter: www.energieagentur.nrw.

Klimadienste des LANUV

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) stellt umfassend Daten zum beobachteten (Vergangenheit bis heute) und projizierten (zukünftig zu erwartenden) Klimawandel und zu dessen Auswirkungen für Nordrhein-Westfalen bereit. Diese Daten werden über verschiedene Klimadienste des LANUV unter dem Link www.lanuv.nrw.de kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • Der „Klimaatlas“ bietet flächendeckende Informationen zu Lufttemperatur und Niederschlag und entsprechende Projektionen in die Zukunft.
  • Das „Klimafolgenmonitoring“ zeigt mit Hilfe von Indikatoren die Folgen des Klimawandels auf, wie z.B. die Erhöhung der Gewässertemperatur, die Verschiebung der Vegetationsperioden oder die Entwicklung der Waldbrandgefahr.
  • Das „Fachinformationssystem Klimaanpassung“ stellt weitere, auch projizierbare, räumlich darstellbare Daten bereit und liefert so Planungsgrundlagen für Anpassungsmaßnahmen. Ein Baustein ist hier z.B. die im letzten Jahr veröffentlichte Klimaanalyse, welche vertieft die thermische Belastung im städtischen Raum analysiert und Planungshinweise gibt.

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Donnerstag, 01. November 2018 07:54 Uhr

Detmold (red). Bereits zum 20. Mal findet am Freitag, 23. November, um 17 Uhr auf dem Kreativ Campus Detmold der Hochschule OWL das Berufswahlforum Detmold statt. Angehende Abiturientinnen und Abiturienten können sich hier aus erster Hand über 41 Berufe in 22 Berufsfeldern informieren und erhalten spannende und ungewöhnliche Einblicke in die Arbeitswelt. Veranstaltet wird der Info-Tag von den drei Rotary Clubs Detmold, Blomberg und Oerlinghausen in Kooperation mit der Hochschule OWL sowie der Agentur für Arbeit Detmold.

Was genau macht eigentlich eine Rechtsanwältin und wie sieht ein typischer Berufsalltag von einem Dolmetscher aus? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen angehende Abiturientinnen und Abiturienten beim Berufswahlforum 2018. Erfahrene Referentinnen und Referenten stellen insgesamt 41 Berufe aus 22 Themenfeldern vor. Darüber hinaus haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über zwei Berufsfelder ihrer Wahl intensiver zu informieren. Sie erfahren, was man in einem bestimmten Beruf konkret macht, welche Anforderungen dazu an sie gestellt werden, wie man sich auf eine Stelle bewirbt und anschließend Karriere machen kann. „Das Besondere am Berufswahlforum ist, dass es in keinem formellen Rahmen stattfindet, sondern vielmehr auf gegenseitigen Austausch und Dialog ausgelegt ist“, betont Frank Stührenberg, CEO der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, der auch in diesem Jahr wieder als Referent im Bereich BWL von seinen Erfahrungen berichten wird. Carina Schreiber von der Studienberatung der Hochschule OWL erklärt: „Das Berufswahlforum zeichnet sich dadurch aus, dass die Schülerinnen und Schüler neben spannenden Einblicken in die Arbeitswelt, auch viel über sich selbst und die eigenen beruflichen Neigungen für die Zukunft erfahren.“ Simone Wils, Beraterin für akademische Berufe der Detmolder Arbeitsagentur, ergänzt: „So wird berufliche Orientierung lebendig und die jungen Leute werden um weitere Erfahrungen bereichert.“

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bereits vorab auf der Webseite des Berufswahlforums (www.berufswahlforum.de) einen Überblick zu den 41 Berufen und den jeweiligen Referentinnen und Referenten verschaffen. Anmeldungen sind ebenfalls über die Webseite sowie über Berufswahlforum@arbeitsagentur.de bis zum 16. November möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Berufswahlforum 2018 beginnt am Freitag, 23. November, um 17 Uhr in der Hochschule OWL in Detmold, Emilienstraße 45, Gebäude 3.

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