Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 16. Oktober 2020 11:30 Uhr
Kreis Höxter: Wieder neue Coronafälle
Donnerstag, 15. Oktober 2020 11:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter hat am heutigen Donnerstagmorgen die neuen Coronazahlen für den Kreis Höxter veröffentlicht und demnach ist die Anzahl der aktiven Coronainfektionen binnen einer Woche um mehr als den doppelten Wert angestiegen! Waren vergangenen Donnerstag 12 aktive Infektionen bekannt, sind es heute 28 Fälle. Damit einhergehend ist der 7-Tages-Inzidenz auf 15,5 angestiegen. Insgesamt sind aktuell 472 Fälle bekannt - vergangenen Donnerstag waren es 449. Die Zahl der bisher genesenen liegt bei 425. Weiterhin sind 19 Personen verstorben.

Infektionen in der Übersicht:

  • Bad Driburg 7
  • Beverungen 0
  • Borgentreich 5
  • Brakel 3
  • Höxter 3
  • Marienmünster 0
  • Nieheim 0
  • Steinheim 4
  • Warburg 3
  • Willebadessen 3
Freitag, 09. Oktober 2020 14:37 Uhr

Bad Driburg (red). "Ein Kind aus einer dritten Klasse der Schule unter der Iburg, Bad Driburg, ist am Donnerstag, 08.10.2020 positiv auf das neuartige Corona-Virus getestet worden, erklärte Schulleiterin Roswitha Roß gegenüber der Presse. Alle Eltern der Kinder der Klasse, die Kontakt mit dem Kind hatten, seien von der Schule sofort informiert  worden und die Kinder sind am heutigen Freitag nicht zur Schule gekommen.

"Ebenso die Lehrkräfte, die in der Klasse unterrichten. Alle getroffenen Maßnahmen erfolgten in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt des Kreises Höxter sowie dem Schulträger der Stadt Bad Driburg. Das Gesundheitsamt steuert alle weiteren Schritte für die Kinder und Lehrkräfte dieser Klasse und steht im ständigen Kontakt und Austausch mit der Schule", so die Schulleiterin abschließend.

Donnerstag, 08. Oktober 2020 14:28 Uhr

Kreis Höxter (red). „Eine Person aus Höxter, die zuvor positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet worden war, ist im Alter von 66 Jahren verstorben. Die Person lebte nicht in einer Einrichtung. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Höxter 19 Personen (Stand 8. Oktober 9 Uhr) verstorben, die positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden“, erklärte der Kreis Höxter. Insgesamt 449 Fälle seit dem Anbeginn der Pandemie hat der Kreis Höxter Stand Donnerstagmorgen zu vermelden. 418 Personen sind genesen, sodass aktuell 12 aktive Infektionen bekannt sind.

Donnerstag, 08. Oktober 2020 09:42 Uhr

Berlin (red). Erstmals seit langer Zeit hat Deutschland mehr als 4.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden zu vermelden. Zuletzt wurde ein Wert dieser Größenordnung Mitte April dieses Jahres erreicht. Auch hält sich die Tendenz steigender Corona-Neuinfektionen weiter, nach das RKI am heutigen Morgen 4.058 neue Fälle vermeldet hat. Erst gestern meldete das RKI einen neuen Höchstwert (2.828) nach dem Lockdown. 

Besonders betroffen in den vergangenen 24 Stunden sind NRW (+1.056 Neuinfektionen), auch Baden-Württemberg (+652), Bayern (+653) oder Berlin (+378). Niedersachsen hat 287 neue Fälle seit gestern zu vermelden.

Auch der 7-Tages-Inzidenz erreicht in den Bundesländern teilweise sehr hohe Werte - Bremen liegt zurzeit bei 49,5 und Berlin bei 46. Zudem liegen Baden-Württemberg (20,6), Hamburg (27,1), Hessen (23) und Nordrhein-Westfalen (27) über dem Bundesdurchschnitt von 20,2. 

Im Vergleich: Mitte August lagen die Höchstwerte bei den Neuinfektionen bei ca. 1.400 und des 7-Tages-Inzidenz lag bundesweit bei 8,9.

Region Aktiv
Montag, 19. Oktober 2020 10:45 Uhr
Äpfel für den Bürgerwald: Brakeler Grüne sammeln Dienstag auf dem Feierabendmarkt
Montag, 19. Oktober 2020 10:42 Uhr

Bökendorf (red). Am Sonntag, den 25. Oktober kommt die Apfelpresse der MostManufaktur nach Bökendorf. Auf Einladung des Heimatvereines steht die mobile Apfelpresse ab 9 Uhr in Bökendorf in der Straße "Am Wullhof". Der Saft aus den eigenen Äpfeln wird in 5-Liter-Kanistern abgegeben. Eine Terminvergabe erfolgt unter der Telefonnummer 0173/5666416.

Samstag, 17. Oktober 2020 11:29 Uhr

Höxter (red). Unter dem Motto „Kulturland kann Klimaschutz – auch digital“ gab es in den vergangenen Wochen eine vierteilige Online-Vortragsreihe. Der Vortrag vom 7. Oktober musste jedoch aufgrund technischer Schwierigkeiten vorzeitig abgebrochen werden. Er wird am kommenden Mittwoch, 21. Oktober, ab 18:30 nachgeholt. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Nachträgliche Wärmedämmung. Eine Anmeldung ist noch möglich.

Zum Abschluss der Reihe wird Arnold Drewer vom Institut für preisoptimierte und energetische Gebäudemodernisierung (IpeG-Institut) in Paderborn Tipps zur nachträglichen Wärmedämmung am eigenen Haus geben.

„Ob aus dem Fenster, über das Dach oder durch den Keller: Aus ungedämmten Gebäuden verschwindet jede Menge Energie. Mit der nachträglichen Wärmedämmung im Gebäudebestand erreicht man nicht nur Energieeinsparungen. Vielmehr geht es um die Schaffung einer größeren Wohnbehaglichkeit sowie die Qualitätssteigerung und Werterhaltung der eigenen vier Wände“, sagt Referent Arnold Drewer. Worauf sollte man achten? Welche ganz konkreten Maßnahmen sind besonders sinnvoll? Diese und weitere Fragen werden von dem Experten im Online-Vortrag beantwortet.

Die EnergieAgentur.NRW stellt den Webraum zur Verfügung, und die Klima.Netzwerkerin für OWL, Petra Schepsmeier, steht wie immer bei technischen Fragen zur Seite unter der Telefonnummer 0171/9833034.

Für den Vortrag ist die Anmeldung per Mail an c.roettger@kreis-hoexter.de oder per Telefon (05271/965-4215) möglich. „Die Teilnehmenden erhalten rechtzeitig per E-Mail einen Link, der direkt zur Veranstaltung führt“, erklärt Carolin Röttger. Weitere Informationen zu den Vorträgen sowie Themenflyer zum Download gibt es unter www.klimaschutz.kreis-hoexter.de

Foto: Pixabay

Freitag, 16. Oktober 2020 11:46 Uhr

Brakel (red). Anlässlich des weltweiten Tages der Wiederbelebung am heutigen 16. Oktober weist Jan-Niklas Spiegel auf die Wichtigkeit der Laienreanimation hin. „Sobald ein Kreislaufstillstand festgestellt wird muss unverzüglich mit den Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden, sonst hat der Patient eine äußerst geringe Überlebenschance“, weiß der gelernte Notfallsanitäter und Praxisanleiter.

Spiegel führt täglich Notfalltrainings und Kurse im Bereich der Reanimation durch und weiß daher wie wichtig es ist, dass bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes Wiederbelebungsmaßnahmen ergriffen werden. „Man geht davon aus, dass bei einem Herz-Kreislaufstillstand jede Minute ohne Sauerstoff im Gehirn ca. 10 % der Hirnzellen absterben. Gerade in ländlichen Regionen führt dies zu Problemen, da die Zeit bis der Rettungsdienst vor Ort sein muss (sog. Hilfsfrist), bei 12 Minuten liegt.“

Es sind drei einfache Schritte, mit denen jeder Leben retten kann: 1) Prüfen, 2) Rufen, 3) Drücken.

Als Erstes muss beim bewusstlosen Patienten die Atmung überprüft werden. Dazu kniet man sich neben den Patienten, überstreckt den Kopf mit beiden Händen und geht mit seinem eigenen Ohr an den Mund des Patienten während man über den Brustkorb blickt. Hat der Patient keine normale Atmung, ist ein Hilferuf erforderlich. Dieser sorgt dafür, dass umstehende Passanten auf die Notfallsituation aufmerksam werden und die Maßnahmen unterstützen können, zum Beispiel, indem sie den Notruf absetzen, oder einen Defibrillator, wie er in vielen öffentlichen Einrichtungen zu finden ist, holen.

Dann wird unverzüglich mit der Herzdruckmassage begonnen, dazu möglichst nah neben dem Patienten knien und mit gestreckten Armen in der Mitte des Brustkorbs5-6 cm tief drücken. Die Frequenz sollte bei100-120 Kompressionen pro Minute liegen. Die Wiederbelebungsmaßnahmen müssen zwingend fortgeführt werden bis der Rettungsdienst eintrifft, weil nur so eine ausreichende Kreislauffunktion gewährleistet werden kann. Spiegel appelliert: „Haben Sie keine Angst, das schlimmste ist es in einer solchen Situation nichts zu machen. Jeder Handgriff hilft.“

Foto: Spiegel

Freitag, 16. Oktober 2020 11:06 Uhr

Brakel (red). Seifenschnitzen, Mode designen und Grußkarten gestalten – das alles ist in kostenlosen Mitmach-Workshops möglich, zu denen das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter gemeinsam mit dem Brakeler Verein Brücke-MOCT einlädt. Geleitet werden die Veranstaltungen von erfahrenen Künstlerinnen.

Die Mitmach-Workshops finden im Rahmen des „VielfaltForums“ statt, mit dem das Kommunale Integrationszentrum seit 2015 interkulturelle und interreligiöse Begegnung im Kreis Höxter anbietet. „Kunst eignet sich hervorragend, um Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenzubringen. In den Mitmach-Workshops wird nicht nur künstlerisches Handwerk vermittelt, auch der kulturelle Austausch steht im Vordergrund“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher.

Als Kooperationspartner konnte das Kommunale Integrationszentrum den Verein Brücke-MOCT gewinnen, der sich seit vielen Jahren für die Integration der im Kreis Höxter ansässigen Aussiedler und anderer Migranten engagiert. Die Mitglieder organisieren regelmäßig Sprachkurse (Deutsch, Englisch und Russisch) für Kinder und für Erwachsene. Zudem wird gemeinsam gekocht, genäht und vieles mehr.

Alle Kunst-Workshops finden jeweils von 17 bis 20 Uhr im Stadtteilzentrum Generationenpark Brakel, Lütkerlinde 4, statt. Anmeldungen sind bis zu drei Werktage vor dem Workshop möglich. Ansprechpartnerin ist Tuija Niederheide vom Kommunalen Integrationszentrum (Telefon 05271 965-3613, E-Mail t.niederheide@kreis-hoexter.de). Weitere Informationen und den Flyer zur Workshop-Reihe gibt es im Internet unter www.integration.kreis-hoexter.de.

Diese Mitmach-Workshops werden angeboten:

  • Seifenschnitzen
    Mittwoch, 21. Oktober 2020

Künstlerin Valentina Jurik ist begabte Malerin. Über die Aquarell- und Acrylmalerei ist sie zur Federmalerei gekommen, die seit sieben Jahren zu ihrer größten Leidenschaften gehört. In ihrem Workshop zeigt sie, wie man aus handelsüblichen Seifenstücken mit Hilfe von einfachem Schnitzwerkzeug faszinierende Kunstwerke macht.

  • „Refashion your clothes“
    Mittwoch, 4. November 2020

Galina Schiffmann ist professionelle Konstrukteurin und Modelleurin (Ingenieurin, Universität Almaty, Kasachstan) mit viel Erfahrung als Modedesignerin und Ingenieurin für Bekleidungskonstruktion und -entwurf in Kasachstan. In ihrem Workshop zeigt sie, wie neues Leben in alte Kleidung kommt. Dazu gibt sie Tipps und Tricks für jeden Figurentyp. Zum Workshop sollten Kleidungsstücke zum Ändern mitgebracht werden.

  • „Art-Café“
    Mittwoch, 9. Dezember 2020

Die Künstlerin und Designerin Serefima Guseva hat an der Kunstschule der Stadt Orsk in Russland studiert und unter anderem als Designerin für Innenausstattung in Kaliningrad gearbeitet. Sie lädt ein zur Gestaltung von Grußkarten zu Weihnachten in Aquarell- und Acryltechnik.

Corona-Hinweis

Da uns Ihre und unsere Gesundheit am Herzen liegt, müssen wir alles tun, um die notwendigen Abstandsregelungen einhalten zu können. In unseren Veranstaltungen ist ausreichend Platz, um diese Regelungen einzuhalten. Daher können wir einige Veranstaltungen nur mit Voranmeldung anbieten.

Diese Veranstaltung ist nur mit Voranmeldung möglich!

Bitte bringen Sie eine Mund-Nasen-Maske mit.

Foto: Kreis Höxter

 

Blaulicht
Montag, 19. Oktober 2020 14:18 Uhr
Telefonische Beratung am „Tag des Einbruchs“ Fachberater der Polizei Höxter am 25. Oktober erreichbar
Sonntag, 18. Oktober 2020 12:12 Uhr

Bellersen (red). Im Zeitraum von Freitag, dem 16.10.20, 10.30 Uhr bis Samstag, dem 17.10.20, 10.00 Uhr wurde ein Firmenfahrzeug einer Baufirma in Bellersen, das auf einem öffentlichen Parkplatz abgestellt war, aufgebrochen. Aus dem Fahrzeug wurden hochwertige Maschinen und Geräte entwendet. Der Schaden beläuft sich auf ca. 4000 Euro. Zeugen werden gebeten sachdienliche Hinweise an die Polizei Höxter unter Tel.: 05271-9620 zu geben.

Sonntag, 18. Oktober 2020 11:27 Uhr

Bad Driburg (red). Am Freitagmorgen, 16. Oktober 2020, gegen 01:15 Uhr, entdeckten Polizeibeamte in Bad Driburg einen Einbruch in einen Getränkemarkt an der Erich-Klausener-Straße. Der Einbruch fand im Zeitraum von Donnerstag, 15. Oktober 2020, 23:20 Uhr, bis Freitag, 16. Oktober 2020, 01:05 Uhr, statt. Der Einbrecher stahl Zigaretten im Wert von rund 350 Euro. Durch das gewaltsame Eindringen in das Gebäude entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. Ein weiterer Einbruch fand in der Nacht von Mittwoch, 14.10.2020, 20:20 Uhr, auf Donnerstag, 15.10.2020, 01:10 Uhr, statt. Ziel war eine Sportschule an der Prälat-Zimmermann-Straße. Gestohlen wurde nichts, jedoch entstand ein Sachschaden von rund 300 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich zu melden, Telefon: 05271/9620.

Sonntag, 18. Oktober 2020 11:25 Uhr

Bad Driburg (red). Am Samstag, dem 17.10.2020 kam es gegen 17.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Pyrmonter Straße mit einem verletzten Radfahrer. Der 28-Jährige befuhr mit seinem Fahrrad die Lange Straße auf abschüssiger Strecke in Richtung Pyrmonter Straße. Vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit schaffte er es nicht die Kurve zur Pyrmonter Straße zu durchfahren und prallte gegen die Hauswand der dortigen Pizzeria. Er wurde schwerverletzt in das Krankenhaus Bad Driburg eingeliefert, wo er stationär verblieb. Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf Alkoholkonsum. Ein Alkotest verlief positiv, sodass die Entnahme einer Blutprobe angeordnet wurde. Der entstandene Sachschaden liegt im unteren dreistelligen Bereich. Eine Unfallanzeige wird gefertigt.

Freitag, 16. Oktober 2020 11:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Freitagmorgen, 16. Oktober 2020, mussten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter insgesamt sechs Unfälle mit Wildbeteiligung innerhalb von 90 Minuten aufnehmen. Die Unfälle ereigneten sich von 6:20 Uhr bis 7:50 Uhr und verteilen sich gleichmäßig über alle Gebiete des Kreises. Ein siebter Wildunfall ereignete sich gegen 09:30 Uhr. In allen Fällen entstand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei appelliert daher an alle Autofahrer, vor allem in Waldgebieten besonders aufmerksam zu fahren.

Politik
Montag, 12. Oktober 2020 11:00 Uhr
Steinhage bleibt Chef des CDU-Stadtverbandes Brakel
Mittwoch, 07. Oktober 2020 14:29 Uhr

Kreis Höxter (red). Nach den Kommunalwahlen und vor der ersten Sitzung der neuen Kommunalparlamente müssen sich die Fraktionen neu bilden. Diese Aufgabe hat jetzt als eine der ersten Fraktionen im Kreistag die SPD hinter sich gebracht. Nachdem fast die gesamte Fraktion aus neuen Mitgliedern besteht, wie von der SPD-Spitze gewollt, musste auch die Führung komplett neu bestimmt werden.

Mit Frank Oppermann aus Steinheim ist ein erfahrener Kreispolitiker zum Vorsitzenden gewählt worden. Ihm an der Seite wird Nora Wieners aus Warburg als Stellvertreterin stehen. Die beiden werden jetzt die weiteren vorbereitenden Arbeiten zur Neubildung des Kreistages und seiner Ausschüsse erledigen. Dann wird es darum gehen, möglichst viele von den sozialdemokratischen Punkten im Wahlprogramm auch in die konkrete Arbeit umsetzen.

„Wir sind sicher, dass auch die anderen demokratischen Fraktionen im Kreistag sich einigen unserer Forderungen anschließen werden. Das dauert manchmal etwas länger aber damit haben wir ja schon viel Erfahrung gesammelt. Gesamtschule, Verbraucherberatung und Verbesserungen im ÖPNV sind nur die letzten Beispiele. Aber gute Ideen setzen sich auf Dauer durch“, sagen Wieners und Oppermann schmunzelnd. Der Kreisvorsitzende der SPD, Helmut Lensdorf, wünscht beiden ein glückliches und erfolgreiches Händchen. Er will sich stärker auf die Parteiarbeit und auf seine Heimatstadt Marienmünster konzentrieren.

Foto: SPD

Dienstag, 29. September 2020 11:08 Uhr

Brakel (red). Die CDU-Fraktion Brakel hat sich konstituiert und einen neuen Fraktionsvorstand gewählt. Unter der Leitung des Fraktionsvorsitzenden Ewald Hanisch, traf sich die neu gebildete CDU-Fraktion zu ihrer konstituierenden Sitzung. Auf der Tagesordnung standen die Verabschiedung einer neuen Geschäftsordnung und erste Überlegungen zur künftigen Ausrichtung der Fraktion. Den neu gewählten Fraktionsvorstand bilden Ewald Hanisch (Vorsitzender), Viola Wellsow (Stellvertreterin und Medienbeauftragte) und Dirk Simon(Stellvertreter und Schriftführer). Mit einer guten Mischung aus Erfahrenen und Neuen und aus Frauen und Männern freuen sich die Fraktionsmitglieder auf die Herausforderungen der nächsten Jahre.

Foto: CDU Brakel

Wirtschaft
Montag, 19. Oktober 2020 10:34 Uhr
Klinik für Rheumatologie am St. Vincenz Hospital der KHWE feiert 15-jähriges Bestehen
Donnerstag, 15. Oktober 2020 11:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Zahnersatz kann teuer werden. Die gute Nachricht für alle gesetzlich Versicherten im Kreis Höxter: Ab 1. Oktober werden Kassenpatienten etwas entlastet und bekommen für Zahnersatz mehr Geld von ihrer Krankenkasse. „Bei der Versorgung mit Kronen, Brücken oder Prothesen fallen schnell vierstellige Kosten an. Durch den höheren Zuschuss werden die Versicherten finanziell entlastet“, sagt AOKServiceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Patienten bekommen ab 1. Oktober mehr Geld für die Kosten bei der Regelversorgung von ihrer Krankenkasse. Der sogenannte Kassenzuschuss für Zahnersatzleistungen wird um 10 Prozent-Punkte von 50 auf 60 Prozent angehoben. Als Regelversorgung wird die von allen gesetzlichen Krankenkassen vereinbarte Basisversorgung bezeichnet, die alle nötigen Leistungen abdeckt – und zwar von der Einzelzahnlücke bis zur Vollprothese.

Extras wie Keramik bei Kronen oder Brücken oder ein Goldinlay müssen weiterhin privat aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Regelmäßige Zahnvorsorge zahlt sich aus: Wer mit seinem Bonusheft nachweist, dass er jedes Jahr zur Kontrolle beim Zahnarzt war, erhält ab Oktober zudem einen höheren Bonus. Der Kassenzuschuss steigt dann von 60 auf 70 Prozent bei einem über fünf Jahre geführten Bonusheft. Wird der Bonus in den letzten 10 Jahren nachgewiesen, steigt er sogar auf 75 Prozent.

Um den Eigenanteil weiter zu reduzieren, bietet die AOK NORDWEST ihren Versicherten einen privaten Zahnersatz-Ergänzungstarif an: „Mit dem Tarif ‚AOKDentalprivat‘ kann der Eigenanteil weiter reduziert werden. Im besten Fall entfällt sogar die Zuzahlung“, so Wehmhöner.

Foto: AOK/hfr

Mittwoch, 14. Oktober 2020 10:22 Uhr

Bad Driburg (red). Die Geschäftsstelle der Vereinigten Volksbank in der Langen Straße in Bad Driburg wird seit mehreren Monaten umfassend umgebaut und modernisiert. Nun gehen die Arbeiten ihrem Ende entgegen. Ab Montag, 19. Oktober 2020 ist die Bankfiliale, die während der Baumaßnahmen in einem Ausweichquartier in der Citypassage untergebracht war, wieder an ihrem alten Standort zu finden.

Aufgrund des bevorstehenden Umzugs kann das Kreditinstitut seinen Bad Driburger Kunden vorübergehend nur einen eingeschränkten Service anbieten: Vom 14. bis 18. Oktober sind die Selbstbedienungsgeräte wie Geldautomaten, Kontoauszugsdrucker und Münzzähler nicht verfügbar. Für die Versorgung mit Bargeld steht in dieser Zeit der nächstgelegene Geldautomat in der Dringenberger Straße 61 zur Verfügung. Zudem bleibt das bisherige Ausweichquartier am Freitag, 16. Oktober geschlossen.

„Wir freuen uns, unsere Kunden ab dem 19. Oktober am alten Standort in neuen, hellen und modernen Räumlichkeiten begrüßen zu können. Alle Selbstbedienungsgeräte stehen dann auch wieder zur Verfügung“, so der Vorstandsvorsitzende Paul Löneke. „Unsere Baumaßnahme ist ein klares Bekenntnis zum Standort Bad Driburg. Wir sind davon überzeugt, dass die persönliche Beratung vor Ort wichtig ist und bleibt. Natürlich sind wir auch eine digitale Bank und bieten unseren Kunden moderne Lösungen, um ihre Bankgeschäfte zu Hause oder von unterwegs zu erledigen. Komplexe Finanzentscheidungen lassen sich jedoch nicht online treffen. Deshalb investieren wir in unsere Standorte.“

Vorstand Birger Kriwet ergänzt: „Es ist unser erklärtes Ziel, auch zukünftig persönlichen Service und eine umfassende Betreuung für unsere Kunden anzubieten. Als Bank vor Ort setzen wir weiterhin auf unsere Stärken wie Kundennähe und hochwertige genossenschaftliche Beratung. Unsere Kunden sollen sich bei uns wohlfühlen. Daher haben wir den Innenbereich unserer Geschäftsstelle architektonisch und sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Aber nicht nur innen, sondern auch an der Fassade bestand Handlungsbedarf: Hier mussten Kältebrücken entfernt werden, um energiesparend in die Zukunft zu gehen.“

Helle Farben und ein schlichtes modernes Design zeichnen die neuen Räumlichkeiten aus. Die Aufteilung im Eingang bleibt für die Kunden wie gewohnt: Die Selbstbedienungsgeräte werden wie zuvor rechts im Gebäude zu finden sein. Neben zwei Ein- und Auszahlautomaten werden zusätzlich ein Münzeinzahlautomat sowie ein Kontoauszugsdrucker zur Verfügung stehen. Auch ein Defibrillator findet im vorderen Bereich der SB-Zone Platz.

Der neu konzipierte Service-Bereich wird künftig durch zwei Service-Points gestaltet, an denen Routinebankgeschäfte abgewickelt werden können. Für intensivere Kundengespräche stehen neu gestaltete Beratungsräume zur Verfügung. Als besonderes Highlight stehen diese durch den Einsatz von Farben, Materialien und besonderen Elementen mit der Region Bad Driburg im Einklang. „Heimat“, „Glas“ und „Moor“ sind die vorherrschenden Themen.

Auch die Veränderungen im Außenbereich sind jetzt schon deutlich erkennbar – wenn auch hier die Arbeiten zurzeit noch nicht fertiggestellt sind. Durch die Entfernung des Vordachs wird das Erdgeschoss des Gebäudes nun viel mehr mit Licht durchflutet. Für die äußere Verkleidung ist eine Klinkerfassade geplant, die jedoch erst im Frühjahr 2021 angebracht wird.

„Ausgeführt wurden die Umbauarbeiten vorrangig von Betrieben aus unserer Region. Lediglich einige Spezialarbeiten mussten wir aus fachlichen Gründen an Fremdfirmen auslagern“, berichtet der Generalbevollmächtigte der Bank, Sascha Hofmann. „Allen Handwerkern gilt unser besonderer Dank. Aufgrund ihrer hervorragenden Zusammenarbeit liegen wir trotz der aktuell schwierigen Umstände genau im Zeitplan. Danken möchten wir aber auch den Mitarbeitern der VHS, die die Räumlichkeiten im ersten Obergeschoss unserer Geschäftsstelle nutzen. Während der Umbauphase mussten sie manche lautstarke Belastung aushalten. Und auch die Anwohner und Passanten haben unsere Baustelle mitten in der Bad Driburger Innenstadt hervorragend akzeptiert.“

Foto: Vereinigte Volksbank eG

Sport
Montag, 19. Oktober 2020 10:39 Uhr
TC Blau-Weiß Bad-Driburg e.V. erhält Förderung in Höhe von 44.369 Euro
Freitag, 16. Oktober 2020 11:47 Uhr

Brakel (red). Die Auswirkungen der Corona-Pandemie hat auch die DLRG OG Brakel zu spüren bekommen. Von einem auf den anderen Tag konnte für die Mitglieder kein Training mehr stattfinden und alle geplanten Aktionen mussten eingestellt werden, sodass das Vereinsleben nahezu zum Erliegen kam.

Donnerstag, 15. Oktober 2020 10:52 Uhr

Bad Driburg (red). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am Dienstag weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 1.000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen – eine gute Nachricht für den Reiterverein Bad Driburg e.V.: Gefördert wird die Errichtung eines Reitzeltes auf dem Außenreitplatz in Höhe von 69.278 Euro.

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“

Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ werden Investitionsmaßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen gefördert. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung.

Panorama
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr
Die heimische Wirtschaft steht zum Flughafen Paderborn/Lippstadt
Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

Samstag, 22. August 2020 10:07 Uhr

Düsseldorf (red). Ein neues Videospiel soll Kinder und Jugendliche über extremistische Einflüsse im Internet aufklären und ihre Medienkompetenz stärken: Innenminister Herbert Reul, der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär, Nathanael Liminski, und Martin Borchers, Produzent der Firma bildundtonfabrik (btf) haben am Freitag (21. August) das Spiel „Leons Identität“ vorgestellt. Der NRW-Verfassungsschutz und Staatskanzlei haben das Projekt gemeinsam beauftragt und begleitet.

„Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Radikalisierungsmaschine des 21. Jahrhunderts. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat hier maßgeschneiderte Angebote macht. Die Überzeugungen junger Menschen dürfen nicht von Populisten und Radikalen geprägt werden, da müssen und wollen wir mitmischen“, so Reul. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Digitalisierung des Extremismus als größte Herausforderung für alle Sicherheitsbehörden an.

Nathanael Liminski sagte: „Nordrhein-Westfalen geht in der Extremismus-Prävention neue Wege. Mit ‚Leons Identität‘ wollen wir junge Menschen vor dem Abrutschen in die rechte Szene bewahren. Indem wir ihre Medienkompetenz stärken, machen wir sie immun gegen Hetze und Hass. Zielgruppengerecht gehen wir mit unserer Prävention dorthin, wo sonst Radikalisierung stattfindet.“

Leons Identität ist ein detektivisches Abenteuerspiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Jonas, der sich auf die Suche nach seinem vermissten Bruder macht. Jonas sucht in Leons Jugendzimmer nach Hinweisen und geht den Umständen seines mysteriösen Verschwindens auf den Grund, wobei er Leons langsames Abdriften in die rechtsextreme Szene nachzeichnet.

Bereits seit vier Jahren ist der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz auf der Spielemesse „Gamescom“ präsent. Die positiven Erfahrungen dort sind der Hintergrund für die Entwicklung des Spiels. Das Spiel ist offiziell geprüft und hat die Alterskennung USK 12. Es eignet sich auch für den Einsatz in Schulen. Zum Spiel gehört eine Website, die eine Brücke in die reale Welt schlägt. Hier können die Spieler sich weiter informieren und valide Quellen sichten.

Entwickelt wurde das Spiel gemeinsam mit bildundtonfabrik (btf), unter anderem mehrfacher Gewinner des Grimmepreises und des deutschen Videospielpreises 2019. „Was wir können, ist über Extremismus und Radikalisierung aufklären, was wir aber nicht können, ist ein Videospiel entwickeln“, so Innenminister Reul. Das Gesamtbudget für die Entwicklung des Spiels betrug rund 220.000 Euro.

Mehr Informationen zu „Leons Identität“ gibt es unter www.leon.nrw.de

Foto/Screenshot: Land.NRW

 

Mittwoch, 12. August 2020 09:42 Uhr

Paderborn (red). In den Morgenstunden des heutigen Mittwochs wurde in Paderborn in der Wollmarktstraße eine Bombe gefunden. Deshalb ist die Straße zwischen Frankfurter Weg und Grüner Weg für den Verkehr, einschließlich Fußgänger und Radfahrer, voll gesperrt. Die Bombe wurde bei Baggerarbeiten gefunden, teilt die Stadt Paderborn mit.

Kurz darauf konnte die Stadtverwaltung glücklicherweise Entwarnung geben: Die Bombe an der Paderborner Wollmarktstraße entpuppte sich als ungefährlich. Untersuchungen durch Experten des Kampfmittelräumdienstes ergaben, dass sie keinen Zünder mehr hatte. Die Bombe konnte somit vollständig freigelegt und für den Abtransport vorbereitet werden.

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