Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 03. August 2020 11:50 Uhr
Kreis Höxter: Weiterer Corona-Fall bekannt
Sonntag, 02. August 2020 09:29 Uhr

NRW (red). Alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen können sich ab Montag, 3. August 2020, kostenlos und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Die Testungen sind vorerst bis zum 9. Oktober 2020 alle 14 Tage und in abwechselndem Turnus bei niedergelassenen Vertragsärzten (insbesondere Hausärzten) und in Testzentren möglich. Voraussetzung dafür ist, dass zur Testung ein Bestätigungsschreiben des jeweiligen Arbeitgebers bzw. für Kindertagespflegepersonen des Jugendamtes vorgelegt wird. Ein entsprechendes Schreiben wird noch in dieser Woche vom Schul- sowie vom Familienministerium versandt. Die Beschäftigten und Kindertagespflegepersonen können sich zur Terminvereinbarung und bei Fragen jederzeit an ihre Ärztinnen und Ärzte wenden.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Pünktlich zum Start der kostenfreien Testmöglichkeiten haben wir gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen für die Kindertagesbetreuung und Schulen ein einfaches und unbürokratisches Verfahren erarbeitet. Eine Bestätigung des Arbeitgebers bzw. des Jugendamtes reicht aus, um sich in einer Vertragsarztpraxis oder einem Testzentrum alle 14 Tage testen zu lassen. Wir wissen alle: Das Coronavirus ist immer noch da. Wir müssen weiterhin wachsam sein. Ich hoffe, dass die kostenlosen Testmöglichkeiten den Beschäftigten mehr Sicherheit geben, um auch in Schulen und der Kindertagesbetreuung wieder ein Stück weit mehr Normalität herzustellen. Ich danke ausdrücklich auch den Ärztinnen und Ärzten, die uns bei den Testungen unterstützen.“ 

Wesentliche Informationen im Überblick:

  • Eine kostenlose und freiwillige Testung auf das Coronavirus ist alle 14 Tage möglich.
  • Das Testangebot gilt ausdrücklich für alle Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und alle Kindertagespflegepersonen sowie für die Beschäftigten in Schulen (Lehrpersonal, Beschäftigte des Offenen Ganztags sowie sonstiges sozial-/pädagogisches und nichtpädagogisches Personal)
  • Um die Testkapazitäten nicht zu überfordern, ist ein wöchentlich abwechselnder Turnus der Beschäftigten von Kindertagesbetreuung und Schulen vorgesehen.
  • Testmöglichkeiten für Kita-Beschäftigte und Kindertagespflegepersonen: KW 32, KW 34, KW 36, KW 38, KW 40
  • Testmöglichkeiten für Schulbeschäftigte: KW 33, KW 35, KW 37, KW 39, KW 41
  • Für die Testung ist ein Bestätigungsschreiben notwendig. Dieses erhalten die Berechtigten von Ihrem Arbeitgeber beziehungsweise bei der Schulleitung oder dem Jugendamt

Fragen Sie Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt, ob sie oder er eine Testmöglichkeit anbietet und vereinbaren Sie einen Termin. Bei entsprechenden Absprachen können die Testungen auch in der Kindertageseinrichtung bzw. Schule durchgeführt werden.  Informationen zu regionalen Testmöglichkeiten erhalten Sie auch bei der Arztrufzentrale der Kassenärztlichen Vereinigungen unter der Telefonnummer 116 117 (keine Terminvereinbarung).

Samstag, 01. August 2020 14:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Zahl der Corona-Infektionen im Kreis Höxter steigt weiter leicht an. Waren Anfang der Woche drei Infektionen im Kreisgebiet bekannt geworden, stieg dieser Wert nun auf fünf aktive Infektionen an. Neben den Fällen in Borgentreich, Brakel und Höxter sind je ein Fall in Bad Driburg und erneut in Höxter gemeldet worden. Der 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter bleibt weiter niedrig bei 2,82. Insgesamt sind bisher 378 Fälle bekannt geworden. 355 Personen sind genesen und 18 Personen sind im Zusammen mit dem neuartigen Virus verstorben.

Freitag, 31. Juli 2020 12:12 Uhr

Kreis Höxter (red). Deutschlandweit steigen derzeit wieder die Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus. „Diese besorgniserregende Entwicklung zeigt ganz deutlich: Das Virus ist noch da“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Gemeinsam mit Michael Stickeln, Bürgermeister von Warburg und Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter, appelliert er deshalb an die Menschen im Kreis Höxter, bei den Vorsichtsmaßnahmen nicht nachlässig zu werden – besonders in der jetzigen Urlaubszeit.

„Die Verbreitung des neuartigen Coronavirus hat sich in den vergangenen Monaten deutlich verlangsamt. Im Kreis Höxter gab es zwischenzeitlich sogar gar keine nachgewiesene aktive Infektion mehr. Das zeigt, dass die Maßnahmen zur Pandemieeindämmung gegriffen haben. Der Großteil der Bürgerinnen und Bürger hat sich vorbildlich verhalten. Nun müssen wir gemeinsam verhindern, dass dieser Erfolg verpufft. Dazu kann jeder beitragen“, sagt Kreisdirektor Schumacher. „Die Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin. Die Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, die Zahl der Menschen, zu denen sie Kontakt haben, gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen. Nähere und längere Kontakte sind auf ein Minimum zu reduzieren. Wo die Möglichkeit besteht, sollen Zusammenkünfte vorzugsweise im Freien abgehalten werden. Nur so kann die Pandemie wirksam eingedämmt werden.“

Auch Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter, warnt davor, sich jetzt zu sehr in trügerischer Sicherheit zu wiegen. „Die Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung haben unserer Gesellschaft insgesamt bereits sehr viel abverlangt und sicher sind nach wie vor weitere Entbehrungen zu verkraften. Wir alle können aber durch verantwortungsvolles Verhalten daran mitwirken, dass die Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben so gering wie möglich ausfallen“, so Bürgermeister Stickeln.

Ein besonderer Risikofaktor für den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie sei die Urlaubs- und Reisezeit. Kreisdirektor Schumacher und Bürgermeistersprecher Stickeln weisen deshalb ganz deutlich auf die Reiseinformationen des Robert-Koch-Institutes (RKI) hin:

  • Wer aus dem Ausland nach Deutschland einreist und sich 14 Tage vor Einreise in einem, vom RKI definierten Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich grundsätzlich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Ausnahmen sind möglich bei einer negativen Testung auf das neuartige Coronavirus maximal 48 Stunden vor Einreise beziehungsweise nach Einreise.
  • In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Beim Husten und Niesen sollte unbedingt Abstand zu anderen gewahrt werde, die Armbeuge vor Mund und Nase gehalten oder ein Taschentuch benutzt werden.
  • Die Hände sollten regelmäßig gründlich mit Wasser und Seife gewaschen werden
  • In bestimmten öffentlichen Bereichen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Urlauberinnen und Urlauber können sich auf der Homepage des RKI www.rki.de alle Reiseinformationen nachlesen.

 

 

Dienstag, 28. Juli 2020 13:09 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem der Kreis Höxter kürzlich keine aktive Corona-Infektion mehr vermelden musste, ist die Zahl der Infektionen nun auf drei Fälle angestiegen. Borgentreich, Brakel und Höxter haben demnach einen Fall gemeldet. Insgesamt sind mittlerweile 376 Corona-Fälle bekannt, davon sind 355 Personen genesen und 18 verstorben.

Region Aktiv
Montag, 03. August 2020 12:04 Uhr
Zusatztermin für Droste-Lesung
Sonntag, 02. August 2020 09:36 Uhr

NRW (red). Nordrhein-Westfalen setzt seinen stufenweisen, verantwortungsvollen Kurs in der Kindertagesbetreuung fort. Ab dem 17. August erfolgt die Rückkehr in den Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung unter den Bedingungen der Pandemie. Alle Kinder können dann – unter ständiger Berücksichtigung des Infektionsgeschehens, der Bedürfnisse der Kinder, der Interessen der Beschäftigten und der Belange der Familien – ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege wieder im vertraglich vereinbarten Umfang besuchen. Für den Kita-Alltag bedeutet das vor allem, dass bewährte pädagogische Konzepte wieder umgesetzt werden können.

Familienminister Joachim Stamp: „Die Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung und die Familien haben in den letzten Monaten einen unvorstellbaren Kraftakt gestemmt. Für das großartige Engagement und die Flexibilität aller Beteiligten bedanke ich mich herzlich. Für mich stand immer fest, dass der Schutz aller, der Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflegepersonen, der Kinder und Eltern gewährleistet sein und daher jeder Öffnungsschritt wohlüberlegt sein muss. Nach Erörterung mit allen Beteiligten halten wir es für verantwortbar, das volle Regelangebot zu machen. Zum 17. August gehen wir – allerdings weiterhin unter Vorbehalt des Infektionsgeschehens – wieder in den Regelbetrieb. Klar ist: Dies bleibt ein Regelbetrieb in der Pandemie.“

Grundsätzlich ist klar: Je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens, Empfehlungen des RKI oder weiteren wissenschaftlichen und empirischen Erkenntnissen kann es aber auch immer zu erneuten Einschränkungen kommen. Auch landesweite Regelungen können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Dieser weitere Öffnungsschritt ist im Vorfeld mit Trägern und Kommunen, Gewerkschaften, Kinderärztinnen und -ärzten beraten worden. Wissenschaftliche Ergebnisse wurden dabei ebenso berücksichtigt wie die Erfahrungen aus dem eingeschränkten Regelbetrieb. In enger Absprache mit den Trägern und Kommunen hat das Ministerium sich darauf verständigt, nicht unmittelbar mit dem Ende der Sommerferien den Regelbetrieb aufzunehmen, sondern am 17. August zu starten.

Familienminister Joachim Stamp: „Die Landesregierung ist damit dem Wunsch der Träger und Kommunen nachgekommen, damit allen Einrichtungen, auch denen, die ihre Ferienschließzeiten in der zweiten Schulferienhälfte haben, genug Vorbereitungszeit für den Übergang in den Regelbetrieb eingeräumt wird.“ 

In der Kindertagesbetreuung können wesentliche Schutzmaßnahmen, die außerhalb der Kindertagesbetreuung gelten, nicht umgesetzt werden. Die Einhaltung des Abstandsgebots von Kindern untereinander sowie zwischen Kindern und pädagogischem Personal oder Kindertagespflegepersonen ist nicht möglich. Auch das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen ist für Kinder nicht umsetzbar. Daher ist die Umsetzung von Hygienemaßnahmen in der Kindertagesbetreuung weiter von besonderer Bedeutung. Die allgemeinen Schutzmaßnahmen, die die Ausbreitung des Virus verhindern sollen, gelten weiterhin und werden gesondert geregelt. Das betrifft das Abstandsgebot zwischen den Erwachsenen, das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen bei Erwachsenen, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann und die Gewährleistung der Nachverfolgbarkeit möglichen Infektionsgeschehens und besondere Hygienemaßnahmen. 

Um den Bedürfnissen des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten nachzukommen und für mehr Sicherheit im Umgang mit dem Corona-Virus zu sorgen, hat das Land beschlossen, dass alle Beteiligten sofort und umfänglich getestet werden, wenn vor Ort in der Kindertagesbetreuung ein Infektionsgeschehen auftritt. Zusätzlich können sich alle Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung und die Kindertagespflegepersonen bis zu den Herbstferien freiwillig alle 14 Tage testen lassen. Die Kosten dafür übernimmt das Land. Sollte bei diesen Testungen eine Infektion festgestellt werden, werden von den Gesundheitsämtern weitere Maßnahmen ergriffen. 

Um den gestiegenen Anforderungen zur Umsetzung der Hygienevorgaben (Desinfektion, Händewaschen, Essenszubereitung, Einhaltung von Abständen) Rechnung zu tragen, erhalten die Träger von Kindertageseinrichtungen kurzfristig finanzielle Unterstützung. Die Leistungen sollen insbesondere der Finanzierung zusätzlicher Hilfskräfte im nichtpädagogischen Bereich sowie der Entlastung der Träger für die nicht vorhersehbaren gesteigerten Kosten für Arbeitsschutz- und Hygieneausrüstung dienen.

Familienminister Stamp: „Die Kita-Helferinnen und -Helfer entlasten das pädagogische Personal bei einfachen, alltäglichen Arbeiten. Sie sind kein Ersatz für unser pädagogisches Personal, sondern eine Unterstützung im Kita-Alltag. Die pädagogische Betreuung und frühkindliche Bildung wird von unseren Fachkräften geleistet.“ Das Programm des Landes ist zunächst bis zum Jahresende vorgesehen. 

Rechtliche Vorgaben für den Regelbetrieb ab dem 17. August:

Die rechtlichen Regelungen des Achten Sozialgesetzbuches (SGB VIII) und des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) gelten uneingeschränkt.

Es gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen, die die Ausbreitung von SARS-CoV-2 verhindern sollen und gesondert geregelt werden.

Für den Einsatz des Personals in Kindertageseinrichtungen ist die neue Personalverordnung anzuwenden, die sich derzeit in der abschließenden Abstimmung befindet. Sie soll zeitnah im August veröffentlicht werden. Die vorzunehmende individuelle Risikobewertung im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Begutachtung kann zu eingeschränkten Personalressourcen im pädagogischen Alltag der Kindertagesbetreuung führen. Um diese besondere Situation zu berücksichtigen, sieht die Personalverordnung eine befristete Öffnung bzw. die Möglichkeit von Abweichungen bestehender Standards vor. 

Für die Umsetzung bedeutet dies: Die „Handreichung für die Kindertagesbetreuung in einem eingeschränkten Regelbetrieb nach Maßgaben des Infektionsschutzes aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie“ findet ab dem 17. August 2020 keine Anwendung mehr. Die Vorgaben der Betriebserlaubnis sind einzuhalten.

Die für den Regelbetrieb vorgesehenen pädagogischen Konzepte können wieder umgesetzt werden. Die Kinder werden wieder in dem vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang betreut.

Sollte der personelle Mindeststandard in einer Kindertageseinrichtung nicht eingehalten werden können, so ist dieser Umstand, wie im Regelbetrieb ansonsten auch, vom Träger dem jeweiligen Landesjugendamt nach § 47 SGB VIII anzuzeigen und Lösungen für die bestmögliche Aufrechterhaltung des Betreuungsbetriebs zu entwickeln. Soweit nicht anders möglich, kann es hier zu Einschränkungen in der Betreuung kommen.

Alle Erwachsenen haben einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einzuhalten. Das gilt für die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und für Kindertagespflegepersonen untereinander, zwischen den Beschäftigten bzw. Kindertagespflegepersonen und den Eltern und den Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen bzw. Kindertagespflegepersonen und Externen.

Im Umgang mit anderen Erwachsenen muss immer dann eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist.

Eine Rückverfolgbarkeit von möglicherweise eintretendem Infektionsgeschehen muss weiterhin gewährleistet werden. Notwendige Hygienemaßnahmen sind weiterhin umzusetzen.

Freitag, 31. Juli 2020 08:38 Uhr

Bad Driburg (red). Zu einem ganz besonderen Erlebnis im Rahmen des diesjährigen Beethovenfestes BTHVH 2020 laden die drei Künstler Hans Wanning (Klavier), Kurt Holzkämper (Bass) und Sebastian Netta (Percussion) am 8. August, um 18:30 Uhr, in den Gräflichen park in Bad Driburg ein.

Nicht nur der Dichter Friedrich Hölderlin feiert Geburtstag, sondern auch Ludwig van Beethoven wird in diesem Jahr 250 Jahre alt. Er gilt als der meistgespielte klassische Komponist und war ein radikaler Künstler, der sich immer wieder neu erfunden hat. Und er war ein Naturfreund.

Zu einem ganz besonderen Erlebnis im Rahmen des diesjährigen Beethovenfestes BTHVH 2020 laden die drei Künstler Hans Wanning (Klavier), Kurt Holzkämper (Bass) und Sebastian Netta (Percussion) ein. Für die außergewöhnliche Performance „FLOW-RA“ Pastorale Inspiration werden Sensoren an Büsche, Blumen und Bäume im Gräflichen Park angeschlossen. Die Signale der Pflanzen werden eingefangen und von den Musikern mit eigenen Klängen in Beziehung zur Musik Beethovens orchestriert, die der Pianist aufnimmt, vorgibt oder improvisiert. Dermaßen entsteht „eine fließende, unerwartete und freie Art der Musik.

Das ganze drum herum, die Um-Welt, Windrauschen, Vögel, das Gurgeln eines Bachs werden zum Naturorchester.“ Zu dieser außergewöhnlichen Konzert-Installation neben dem Piet OudolfGarten werden Snacks und Getränke vor Ort im Gräflichen Park angeboten. Besucher können ihre eigene Picknickdecke mitbringen. Der Eintritt ist frei.

Hans Wanning

Hans Wanning studierte Klavier und Komposition in Hilversum/Holland. Neben seinen zahlreichen Kompositionen spielte er mit vielen Größen auf zahlreichen Festivals. Er hat einen Lehrauftrag an der Universität Dortmund und an der Jazzakademie Dortmund.

Kurt Holzkämper

Kurt Holzkämper studierte am Konservatorium Würzburg Jazzbass, Musikproduktion und Dipl. Musikpädagogik. In seinem Bassspiel vereinen sich Jazz, brasilianische und lateinamerikanische Elemente. Zu seinen unterschiedlichen Tätigkeiten als Musiker, Dozent und Komponist gehören u.a. Lehrtätigkeiten für E-Bass und elektronische Improvisationskonzeption an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Sebastian Netta

Der Jazz Schlagzeuger aus Münster ist für seine genussvolle Musik im Einklang mit der Natur bekannt. Mit seinen Wald- und Wiesen-Konzerten bringt er seit Jahren hochklassige Musik auf die Bühne. Sebastian Netta spielt als Solokünstler oder im Ensemble alles von Jazz bis Klassik.

Foto: Sebastian Netta

Donnerstag, 30. Juli 2020 13:31 Uhr

Kreis Höxter (red). Im September findet die 16. Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt. Auch das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter beteiligt sich wieder an dieser bundesweiten Aktionswoche mit zwei kostenlosen Schulungen. Dabei geht es am 14. September um das Thema „Trauma und Ehrenamt“ und am 16. September um dem Umgang mit Diskriminierungserfahrungen. Beide Veranstaltungen finden in der Aula der Höxteraner Kreisverwaltung statt. Anmeldungen sind bis zum 28. August möglich.

„Viele Menschen im Kreis Höxter ist es zu verdanken, dass wir ein ausgesprochen gutes gesellschaftliches Klima und kulturelle Vielfalt haben. Sie engagieren sich ehrenamtlich in den vielen Vereinen und Initiativen. Unser diesjähriger Beitrag zur bundesweiten Aktionswoche trägt das Motto ‚Engagement macht stark‘. Damit möchten wir die engagierten Menschen bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützen“, erklärt Kreisdirektor Klaus Schumacher.

Zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements lädt das Kommunale Integrationszentrum zu diesen Schulungen ein:

  • „Trauma und Ehrenamt“

Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler haben häufig Kontakt mit traumatisierten Geflüchteten. Im Workshop wird über die Entstehung und Bedeutung von Traumafolgestörungen gesprochen sowie über die Aspekte, die man im ehrenamtlichen Engagement kennen und berücksichtigen sollte. Es wird anhand der von Teilnehmenden mitgebrachten Fallbeispiele über Lösungsansätze, Haltungsfragen und Selbstschutz diskutiert.

Referentin: Martin Strätling, Diplom-Sozialarbeiter und Traumaspezifischer Fachberater

Termin: Montag, 14.09.2020, von 17 Uhr bis 20 Uhr

Ort: Aula der Kreisverwaltung, Moltkestraße 12 in 37671 Höxter

  • „Umgang mit Diskriminierungserfahrungen“

Rassismus und Diskriminierung führen zur Benachteiligung von Personen oder Gruppen. Wie können wir Rassismus und Diskriminierung erkennen und wirksam reagieren? Welche Gesetze schützen Menschen vor Benachteiligung? In diesem Workshop soll es genau um diese Fragen gehen: Wie erkenne ich Diskriminierung? Wie kann ich Betroffenen helfen sich gegen diese zu wehren?

Referent: Matthias Zimoch, Koordinator Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit Paderborn

Termin: Mittwoch, 16.09.2020, von 17 Uhr bis 20 Uhr

Ort: Aula der Kreisverwaltung, Moltkestraße 12 in 37671 Höxter

Die beiden Schulungen sind kostenlos, allerdings sind aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl Anmeldungen bis zum 28. August erforderlich. „In der Aula der Kreisverwaltung Höxter ist ausreichend Platz, um die derzeit geltenden Abstandsregelungen einhalten zu können“, erklärt Filiz Elüstü, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums. Jedoch bittet sie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer darum, einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen.

Als Ansprechpartnerinnen helfen Anna Kröger (05271/965-3609 oder per E-Mail an a.kroeger@kreis-hoexter.de) und Alexandra Schodrowski (05271/965-3621 oder per E-Mail an a.schodrowski@kreis-hoexter.de) vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter gerne weiter.

Die Veranstaltungen rund um die Woche des bürgerschaftlichen Engagements werden gefördert und unterstützt von den NRW Landesministerien für Schule und Bildung sowie für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

Demokratie fördern und Werte bilden

Für die kommenden Monate hat sich das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter das Schwerpunktthema „Demokratieförderung und Wertebildung“ gesetzt. Hierzu sind verschiedene Veranstaltungen geplant. Unter anderem wird im nächsten Jahr die Internationale Woche gegen Rassismus vom 15. bis 28. März 2021 im Kreis Höxter durchgeführt. „Weitere Ideen und Anregungen zur Mitgestaltung sind jederzeit erwünscht. Melden sie sich gerne bei uns“, bittet Filiz Elüstü. Weitere Informationen und Ansprechpartner gibt es auf der Internetseite www.integration.kreis-hoexter.de

Foto: Kreis Höxter

Donnerstag, 30. Juli 2020 13:15 Uhr

Höxter (red). Aufgrund des Corona-Virus konnten seit März keine Stromspar-Checks in den Haushalten durchgeführt werden. Nun hat der Kreis Höxter die Beratungen wieder aufgenommen. Das Programm zum Energie- und Wassersparen im eigenen Haushalt ist kostenlos und kann von einkommensschwachen Haushalten in Anspruch genommen werden.

„Gerade während der Zeit des Corona-Lockdowns haben viele Haushalte mehr Strom als üblich verbraucht. Die Menschen verbringen vermehrt Zeit zu Hause und nutzen zum Beispiel häufig elektronische Medien. Das lässt in vielen Haushalten die Stromrechnungen steigen“, sagt Projektleiter Maksim Boschmann. „Gerade für Haushalte, die über ein niedriges Einkommen verfügen und auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, kann das eine große Belastung sein.“

Der Stromspar-Check ist deshalb eine wertvolle Hilfe, denn durch ihn werden hohe Energieverbräuche aufgespürt. Bei einem ersten Haushaltsbesuch notiert das Stromspar-Team die Energie- und Wasserverbräuche sowie die Ausstattung der Wohnung. In einem zweiten Gespräch erhalten die Bürger wertvolle Tipps zum Sparen von Energie, Wasser und damit auch Geld sowie Geschenke, die beim Energiesparen helfen werden, zum Beispiel LEDs, Steckdosenleisten und Kühlschrankthermometer. „So spart ein beratener Haushalt im Durchschnitt etwa 200 Euro im Jahr“, erklärt Dr. Kathrin Weiß, Leiterin der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft beim Kreis Höxter.

In der aktuellen Situation findet die Beratung unter strengen Hygieneauflagen statt. Maksim Boschmann erläutert: „Dazu gehören unter anderem Abstandsregelungen, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, Lüftungshinweise sowie die telefonische Vorbereitung von Vor-Ort-Terminen.“

Der Kreis Höxter und das Jobcenter Kreis Höxter als Projektpartner werden aufgrund der Förderung vom Bundesumweltministerium und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen auch in den kommenden Jahren viele weitere Haushalte beim Energiesparen unterstützen. Zu den lokalen Sponsoren des Stromspar-Checks zählen aktuell die BeSte Stadtwerke, die EKM (Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten) und der Förderverein Regionale Bioenergie im Kulturland Kreis Höxter.

Interessierte Haushalte können sich bei Maksim Boschmann unter 05271-965 4225 oder stromspar-check@kreis-hoexter.de anmelden. Weitere Informationen unter www.stromspar-check.de.

Foto: Kreis Höxter

Blaulicht
Montag, 27. Juli 2020 11:46 Uhr
Feuerwehr in Brakel geht in die Luft
Freitag, 24. Juli 2020 14:26 Uhr

Bad Driburg/Warburg (red). Am vergangenen Wochenende wurde der Straßenverkehr im Kreis Höxter mehrfach durch Aktionen bislang unbekannter Täter gefährdet. Konkret kam es unter anderem an folgenden Örtlichkeiten zu gefährlichen.

In Bad Driburg in der "Lange Straße" Nacht von Samstag auf Sonntag, 19. Juli. Zur Tatzeit wurde vor dem Elektrogeschäft "EP Engelmann" ein Gullydeckel ausgehoben. Für den Fußgänger- oder Fahrzeugverkehr bestand dadurch die Gefahr, in den offenen Schacht zu geraten.

Zudem im Warburger Ortsteils Rimbeck - im Diemelweg - in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 19. Juli. Hier entfernten Unbekannte das Stopp-Zeichen an einer Vorfahrtsstraße. Dadurch ließ sich für die Verkehrsteilnehmer die Vorfahrtsregelung im Einmündungsbereich der untergeordneten Straße nicht eindeutig nachvollziehen.

Die Polizei weist eindringlich daraufhin, dass es sich bei solchen Aktionen um keine "Dummen-Junge-Streiche" handelt, sondern um Straftaten, die Verkehrsunfälle mit schwerwiegenden Folgen hervorrufen können. Das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter ermittelt hier ausnahmslos. Verdächtige Beobachtungen, insbesondere zur Nachtzeit und an Wochenenden, sollten über Notruf 110 der Polizei umgehend gemeldet werden.

Donnerstag, 23. Juli 2020 10:41 Uhr

Bad Driburg (red). Während einer Geschwindigkeitsüberwachung auf der L828 am Mittwoch, gegen 14:15 Uhr, staunte eine Streife der Polizeiwache Bad Driburg nicht schlecht, als sie auf dem Display ihres Lasergerätes eine Geschwindigkeitsübertretung von 82 km/h feststellten. Ein 20-Jähriger aus Neuenheerse fuhr mit seinem Opel Astra demnach 152 km/h im Bereich einer Einmündung, wo normal 70 km/h festgelegt sind. Ihm drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro und drei Monate Fahrverbot.

Mittwoch, 22. Juli 2020 09:46 Uhr

Bad Driburg (red). Weil die Ladung nicht ausreichend gesichert war, landeten am Dienstag, 21.07.2020, gegen 15.20 Uhr, 30 volle Mineralwasserkisten auf der Fahrbahn der L828. Ein 29-Jähriger aus Marsberg war mit seinem Getränke-LKW bei Bad Driburg-Neuenheerse auf die Landstraße in Richtung Willebadessen eingebogen. Dabei öffnete sich die Heckklappe der Ladefläche und die nicht vorschriftsgemäß gesicherten Getränkekisten fielen auf die Fahrbahn. Der Fahrer konnte die Fahrbahn mit Unterstützung von Kollegen selbst reinigen.

Foto: Polizei

Dienstag, 21. Juli 2020 14:47 Uhr

Brakel (red). Unbekannte Personen stellten in der Lütkerlinde in Brakel zwischen Freitag, 17. Juli, 20 Uhr, und Samstag, 18. Juli, 10.30 Uhr, zur Tatzeit zahlreiche Baustellenabsperrungen um. Dadurch wurde die Fahrbahn in Bereichen unrechtmäßig gesperrt und in eine Richtung verblieben mehrere tiefe Baugruben ungesichert. Des Weiteren legten die Täter in den Engstellen der Fahrbahn kleine Brettstückchen aus, in denen sich senkrecht Nägel befanden. Durch die ausgebrachten Nägel und die unrechtmäßig umgestellte Baustellenabsperrung ergab sich eine erhebliche Gefahrenstellefür den Fußgänger- und Fahrzeugverkehr vor Ort. Hinweise zu den Verursachern nimmt die Polizei in Höxter, Tel.: 05271-9620, entgegen.

Politik
Montag, 03. August 2020 11:39 Uhr
SPD: „Stickeln und Schumacher verletzen demokratische Wahlkampf-Regeln“
Sonntag, 02. August 2020 12:06 Uhr

Bad Driburg (red). „Wir wollen, dass jede Schülerin und jeder Schüler in Bad Driburg ein Tablet für den Unterricht zur Verfügung hat!“ Die GRÜNEN im Rat haben beantragt, für jede Schülerin und für jeden Schüler der Bad Driburger Schulen einen Tablet-Computer oder ein anderes geeignetes IT-Medium anzuschaffen.

Das digitale Lernen der Schülerinnen und Schüler in Bad Driburg war durch den Mangel an zur Verfügung stehenden Geräten in den letzten Monaten der Corona-Krise stark eingeschränkt. 

Ob nach den Ferien der Unterricht über einen längeren Zeitraum regulär stattfinden kann, ist angesichts der Gefahr einen „Zweiten Welle“ ungewiss.

„In jedem Fall haben Bund und das Land NRW bereits Förderprogramme angekündigt, um elektronische Medien für bedürftige Schüler und Schülerinnen zu beschaffen. Diese Finanzierung ist somit gesichert.“ stellt Martina Denkner für die GRÜNE Ratsfraktion fest.

Darüber hinaus fordern die GRÜNEN aber die Beschaffung von entsprechenden Medien für alle Schülerinnen und Schüler. Denn es hat sich in den letzten Monaten gezeigt, dass vertieftes Lernen nur mit eigenen Geräten erfolgreich ist. +++ „Es kann nicht sein, dass sich Geschwister untereinander oder Eltern im Homeoffice und ihre Kinder sich ein Gerät teilen müssen. Das funktioniert schlicht und einfach nicht! Jedes Kind braucht sein eigenes Gerät zum Lernen!“ fordert Martina Denkner.

Die GRÜNE Bürgermeisterkandidatin Martina Denkner steht ab sofort an jedem Mittwoch von 17 bis 18 Uhr für „Bürgergespräche unter der Eiche“ auf dem Rathausplatz zur Verfügung

Samstag, 01. August 2020 11:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Grüne Politik erfährt so viel Zuspruch, wie noch nie. Für diese breite Zustimmung haben die GRÜNEN in Höxter ihrer Überzeugung nach das passende personelle Angebot. „Wir bringen viel kommunalpolitische Erfahrung mit, vielfältige Kompetenzen und vielfach in Höxter engagierte und verankerte Frauen und Männer“, freut sich Ludger Roters über das Team von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Kommunalwahl am 13. September. Er kandidiert erneut auf Platz 1 seiner Partei. „Es ist höchste Zeit für echte grüne Fortschritte in unserer Stadt. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten stehen dafür zur Wahl.“ 

In den Wahlbezirken kandidieren zwölf Frauen und sieben Männer für die GRÜNEN: In der Kernstadt: Karin Sielemann, Birgit Avenhaus, Kristin Launhardt-Petersen, Ulrich Finke, Volker Bertram, Ludger Roters, Berno Schlanstedt und Gunda Mayer, für Lütmarsen: Jacqueline Grabosch, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND im Kreis Höxter, für Albaxen Marie-Luise Bertram, für Bödexen/Stahle Martin Leins, für Brenkhausen Ursula Hoppe, für Fürstenau Silke Rakel, für Godelheim/Bruchhausen Bärbel Grossek, für Lüchtringen Bea Heine und Karl Beverungen, für Ottbergen Josef Schlüter, für Ovenhausen/Bosseborn Angelika Paterson und für Stahle Manja Warneke. 

Die Reserveliste: Platz 1: Ludger Roters, Platz 2: Angelika Paterson, Platz 3: Berno Schlanstedt, Platz 4: Volker Bertram, Platz 5: Kristin Launhardt-Petersen, Platz 6: Karl Beverungen, Platz 7: Eike Spellerberg, Platz 8: Bassam Isoli, Platz 9: Jacqueline Grabosch, Platz 10: Josef Schlüter, Platz 11: Birgit Avenhaus, Platz 12: Martin Leins, Platz 13: Lena Richter, Platz 14: Maren Raddatz.

Foto: GRÜNE

Wirtschaft
Freitag, 31. Juli 2020 11:53 Uhr
Der KHWE treu verbunden: Jubiläums- und Verabschiedungsfeier für langjährige Mitarbeiter
Mittwoch, 29. Juli 2020 14:30 Uhr

Brakel (red). Das Lernen hat sich gelohnt: 61 Auszubildende des Bildungszentrums Weser-Egge haben ihr staatliches Examen in der Alten- sowie Gesundheits- und Krankenpflege bestanden. "Sie haben viel gelernt, Sie haben sich toll entwickelt – von einem pflegerisch unbedarften Menschen zu einer gereiften, pflegerisch wissenden und kompetenten Persönlichkeit", sagt Ute Pägel, Leiterin des Bildungszentrums der KHWE, bei der Zertifikatsübergabe.

Sie lobte das Engagement der Frauen und Männer für ihre Ausbildung und damit für ihren Beruf. Pägel: "Der Beruf in der Pflege, der erst in den vergangenen Wochen in den Fokus vieler Menschen rückte, war schon vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie wertvoll. Pflegen ist eine Profession, die nicht jeder ausführen kann." 

KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes erfüllt es mit Stolz, dass sich die jungen Menschen verantwortungsvoll und kompetent um diejenigen kümmern, die krank sind und Hilfe benötigen. "Ihr Wissen, Ihr Können, Ihre Neugierde, Ihr Engagement – das alles wird gebraucht. Das gilt nicht trotz Corona, sondern gerade wegen Corona. Wir brauchen neuen Schwung und neue Ideen", sagt Jostes. Gerade in der Pflege wird, so der KHWE-Chef weiter, wie in kaum einem anderen Bereich sichtbar, welche medizinischen und sozialen Leistungen in den Krankenhäusern erbracht wird: Mithilfe der Medizin wird zwar der körperliche Genesungsprozess vorbereitet, gleichzeitig ist aber auch immer menschliches Fingerspitzengefühl gefragt. Christian Jostes: "Mit der Ausbildung in einem Pflegeberuf haben Sie eine gute Wahl getroffen. Es ist ein Beruf mit Zukunftsperspektive." 

Auch Pflegedirektorin Elke Schmidt gratuliert den frisch examinierten Pflegekräften zur bestandenen Ausbildung. "Besonders freue ich mich darüber, dass viele von Ihnen weiterhin in den unterschiedlichsten Fachbereichen innerhalb der KHWE arbeiten möchten." Zu den Prüfungsbesten zählen die Auszubildenden Loreen-Valeria Frese (Gesundheits- und Krankenpflege) und Andreas Hoblitz (Altenpflege).

Im August dieses Jahres beginnen 84 Frauen und Männer ihre Ausbildung in der neuen generalistischen Pflegeausbildung am Bildungszentrum Weser-Egge. Im kommenden Jahr soll die Ausbildung erstmals und zusätzlich zum 1. März angeboten werden.

Foto: FlyingAirPicture

Dienstag, 28. Juli 2020 10:50 Uhr

OWL (red). Normalerweise beginnt die Duale Ausbildung in den Betrieben und den Berufsschulen in Ostwestfalen wie in der gesamten Bundesrepublik Deutschland traditionell am 1. August eines jeden Jahres, teilt die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) mit.

„Doch was ist in Corona-Zeiten schon normal? Viele Ausbildungsbetriebe befinden sich wegen der Pandemie in einer überaus schwierigen Lage und haben deshalb Einstellungsverfahren zurückgestellt und erst aktuell entschieden, wieder Ausbildungsstellen zur Verfügung zu stellen“, unterstreicht IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Niehoff. Die IHK unterstützt den späteren Ausbildungsstart, sodass bis in den Winter hinein zum 1. oder 15. eines jeden Monats der Start ins Berufsleben erfolgen kann.

„Wir wollen dem Ausbildungsjahr 2020 noch einen Schub geben, denn wir gehen aufgrund des Fachkräftemangels vor Corona davon aus, dass nach der Pandemie der Bedarf an gut dual ausgebildeten Fachkräften unvermindert anhält“, betont Niehoff. Nähere Informationen zum jederzeit möglichen Ausbildungsstart erteilen die Ausbildungsberater der IHK www.ostwestfalen.ihk.de/ausbildung

 

 

Sport
Montag, 03. August 2020 12:09 Uhr
TuS Erkeln: „Gemeinsam die sportliche Zukunft gestalten“ - Entscheidung über Spielgemeinschaft verkündet
Montag, 27. Juli 2020 09:42 Uhr

Brakel (red). Aufgrund der Corona-Pandemie hatte der Reiterverein Nethegau Bakel sein jährliches großes Sommerturnier, welches im Juni stattfinden sollte, bereits frühzeitig abgesagt. Nun richtet er unter strengen Hygienebedingungen ein kleines Ersatzturnier aus.

So findet am Donnerstag, 30. und Freitag, 31. Juli ein „Late-Entry“-Turnier statt, bei dem vor allem Prüfungen für junge Pferde und Springprüfungen bis Klasse S vorgesehen sind.

Am Samstag, 1. August folgt dann ein kleines Turnier, bei dem der reiterliche Nachwuchs im Vordergrund steht. Es finden Springprüfungen bis zur Klasse S* statt, darunter eine Qualifikation zum regional beliebten Sparkassen-Cup. Dressurprüfungen sind bis zur Klasse L vorgesehen.

Zuschauer sind leider aufgrund der vorgeschriebenen Hygieneauflagen nicht erlaubt. In den letzten Wochen war die Vereinsjugend, geleitet durch den Jugendvorstand Ina Janowitz, Sebastian Krome und Laurien Homisse , sehr aktiv und hat neben Instandsetzungsarbeiten auf der Reitanlage im Pahenwinkel auch ein neues Hindernis für das Reitturnier gestaltet. Bereits an einem durchgeführten Trainingstag Mitte Juni konnten sich viele regionale Reiter von der hervorragenden Arbeit überzeugen. Das Turnierprogramm und weitere Informationen können auf der Vereins-Homepage www.reiterverein-nethegau.de nachgelesen werden.

Foto: Reiterverein Nethegau Brakel 

Freitag, 03. Juli 2020 10:17 Uhr

Kreis Höxter (red). Nach nur einem Jahr in der Bezirksliga steigt Marco Ehrlich in der Saison 2019/2020 in die Landesliga auf. Das gab der Verbandsschiedsrichterausschuss am Freitag, 19. Juni 2020 bekannt. Zusätzlich steigen insgesamt 6 weitere Schiedsrichter in die Bezirksliga auf.

Im November 2015 legte der Hohenwepeler seine Schiedsrichterprüfung ab und steigerte von Jahr zu Jahr seine Leistungen. Seit 2017 ist Marco im Perspektivteam des Kreises Höxter und stieg bereits im letzten Jahr in die Bezirksliga auf.

Von dort gelang ihm jetzt der direkte Durchmarsch in die Landesliga. Marco zeigte bis zum im März eingestellten Spielbetrieb in seinen Beobachtungen überzeugende Leistungen. Der FLVW Kreis Höxter hat nun neben Florian Greger (Westfalenliga) einen weiteren Schiedsrichter in den Verbandsspielklassen. Jessica Hildebrandt, Vorsitzende des Kreis-Schiedsrichterausschusses und ihr gesamtes Team freuen sich sehr für Marco und sind stolz, dass wir nun nach langem Warten wieder einen Aufsteiger in die Landesliga haben.

„Für mich bedeutet der Aufstieg in die Landesliga den bisherigen Höhepunkt meiner Schiedsrichterlaufbahn und die Freude nach der Bekanntgabe war schon sehr groß. Jetzt warte ich auf den Start der nächsten Saison und bin gespannt was die Zukunft als Schiedsrichter für mich noch bringen wird“, so der Hohenwepeler.

Mit Kevin Bauer (1. FC Aa Nethetal), Michael Dorstewitz (FC Germete/Wormeln), Torben Meier (SSV Würgassen), Guido Müller (SF Calenberg), Bahatthin Oezdem (SV Scherfede/Rimbeck) und Nico Stiewe (SV Dringenberg) steigen gleich sechs Schiedsrichter in die Bezirksliga auf. Schön zu sehen ist, wie sich die Schiedsrichter des Perspektivteams durch Spielbeobachtungen und zahlreichen Schulungen weiterentwickeln. Das 3 von 6 Aufsteigern aus dem Perspektivteam kommen, sollte besonders auch für junge Schiedsrichter ein Anreiz sein. Wichtig ist aber auch, dass erfahrene ALiga Schiedsrichter durch sehr gute Leistungen den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen können.

Foto: red

Panorama
Donnerstag, 23. Juli 2020 11:20 Uhr
IHK begrüßt Wiederaufnahme der täglichen Flugverbindung Paderborn-München
Donnerstag, 09. Juli 2020 12:55 Uhr

NRW (red). Weniger Kriminalität in Nordrhein-Westfalen: Seit Beginn der Corona-Pandemie liegt die Zahl der Delikte deutlich unter den Werten des Vorjahres. Zwischen Anfang März und Ende Juni dieses Jahres gab es insgesamt 365.676 Strafanzeigen. Das sind 107.954 Anzeigen weniger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Das ist ein Rückgang um knapp 23 Prozent. „Wenn das öffentliche Leben zurückgefahren wird, passiert auch weniger. Weniger Strafanzeigen, das ist eine erfreuliche Entwicklung. Auch wenn es nur vorläufige Zahlen sind, können wir schon erste Trends erkennen. Der Rückgang gilt für fast alle Arten von Delikten“, sagte Innenminister Herbert Reul in einer „Corona-Zwischenbilanz“ kurz nach Ende des ersten Halbjahres 2020. Dabei ging es um die Kriminalitätsentwicklung während der Pandemie und die Entwicklung der polizeilichen Einsätze im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung.

So sank die Zahl der Wohnungseinbrüche um 30 Prozent von 7.561 auf 5.290 Fälle. Die Zahl der Raubüberfälle nahm im selben Zeitraum um 26 Prozent von 3.819 auf 2.821 Fälle ab. Die Zahl der Taschendiebstähle sank um 39 Prozent von 10.638 auf 6.511 Fälle. Straftaten, bei denen ältere Menschen Opfer wurden, gingen um 11 Prozent von 13.550 auf 12.104 Fälle zurück.

Bei der häuslichen Gewalt gab es von März bis Juni dieses Jahres einen Rückgang um 21 Prozent von 13.230 auf 10.479 Fälle. „Gerade bei häuslicher Gewalt müssen wir mit unseren Einschätzungen sehr vorsichtig sein und die Entwicklung genau beobachten. Aber die Vermutung liegt nahe: Wenn die Menschen über eine längere Zeit auf engem Raum zusammen sind, wird es zu mehr häuslicher Gewalt kommen. Doch diesen Schluss lassen die Zahlen bislang nicht zu. Klar ist: Die NRW-Polizei geht jedem Hinweis konsequent nach“, so der Minister.

Veränderungen gab es zum Teil bei Betrügereien und Trickdiebstählen. „Vor allem zu Beginn von Corona gab es einige Fälle, bei denen sich Betrüger als angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamts ausgaben und Corona-Tests verkaufen wollten, der ,Enkeltrick im weißen Kittel‘“, sagte der Minister.

Zu Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung kam es vor allem um die Osterfeiertage und zuletzt an den vergangenen Wochenenden in den Städten. Die Polizei hat vom 25. März bis Ende Juni tausende Verstöße und 50.587 Personen festgestellt. Davon waren 36.837 Erwachsene, 11.404 Jugendliche und 2.346 Kinder. „Die meisten Menschen verhalten sich vorbildlich und diszipliniert. Trotz des Verbots gibt es aber einige, die sich nicht an die Regeln halten. Der Drang nach frischer Luft ist nachvollziehbar, aber Corona ist noch nicht vorbei. Es gibt so viele schöne Ecken in Nordrhein-Westfalen, da müssen sich nicht alle in der Altstadt treffen“, so Reul.

Positiv angetan zeigte sich der Minister vom Verhalten der Fußball-Fans während der Geisterspiele in der Bundesliga. Diese verliefen größtenteils ohne Zwischenfälle. „Wir waren gespannt, wie die Fans reagieren würden. Und wir sind froh, dass sie sich in den allermeisten Fällen vorbildlich verhalten haben. Gesundheitsschutz und Fußballbegeisterung lassen sich sehr wohl miteinander verbinden“, sagte Reul.

Der Minister ging auch auf die Versammlungen gegen die Corona-Schutzverordnung ein. Gleich zu Beginn der Pandemie gab es Demonstrationen gegen das Kontaktverbot. Im Mai nutzten dann aber auch Selbstdarsteller, Verschwörungsideologen und Extremisten die Unsicherheit aus und riefen teilweise sogar zu Straftaten auf. Zuletzt fanden angesichts der Einschränkungen im Kreis Gütersloh Versammlungen statt. Im Zeitraum März bis Juni gab es insgesamt in Nordrhein-Westfalen über 850 Versammlungen. Dabei ging es fast ausschließlich um die Einschränkungen durch die Corona-Schutzverordnung.

Dienstag, 07. Juli 2020 09:56 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das erklärte Ziel, Kinder besser vor sexuellem Missbrauch zu schützen und diese abscheulichen Straftaten konsequent und härter als bisher zu ahnden. Die schrecklichen Missbrauchsfälle von Lügde, Bergisch Gladbach und Münster in den vergangenen Wochen und Monaten haben offengelegt, dass sexueller Missbrauch von Kindern, ebenso wie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, keine Randphänomene sind. Die Landesregierung hat nun einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Strafrechts bei sexuellem Missbrauch von Kindern sowie bei Verbreitung und Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern in den Bundesrat eingebracht.

Kernstück des Gesetzentwurfs ist eine Strafverschärfung bei sexuellem Missbrauch von Kindern und somit die Hochstufung der einzelnen Straftatbestände von einem Vergehen zu einem Verbrechen. Auch bei dem Straftatbestand, der die Verbreitung und den Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern unter Strafe stellt, sind Strafverschärfungen vorgesehen.

„Die zunehmenden Fahndungserfolge zeigen die grausame Wahrheit: Sexuelle Gewalt gegen Kinder sowie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, von denen selbst Säuglinge betroffen sind, sind keine Einzelfälle. Wir alle - Politik, Justiz und Gesellschaft sind gefordert, diesen widerwärtigen Sumpf trocken zu legen und die Schwächsten unserer Gesellschaft so gut es geht zu schützen. Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist niemals nur ein Vergehen, sondern immer ein abscheuliches Verbrechen“, sagt Familienminister Joachim Stamp.

Mit der Bundesratsinitiative möchte Nordrhein-Westfalen erreichen, dass Straftaten, die den sexuellen Missbrauch von Kindern betreffen, auch immer als Verbrechen geahndet werden müssen. Es soll auch grundsätzlich keine Bewährungsstrafe geben, wenn sich jemand an der Vergewaltigung von Kindern beteiligt.

Zustimmend erklärt Minister der Justiz Peter Biesenbach: „Kinder sind die Schwächsten unserer Gesellschaft. Der Kinderschutz und der Kampf gegen Kindesmissbrauch hat für die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen oberste Priorität. Wir setzen in diesem Bereich verstärkt Personal ein und statten unsere Ermittler mit hochmoderner Technik aus, um den Verfolgungsdruck bei den Tätern zu erhöhen. Nun haben wir zusätzlich die Straftatbestände und Strafrahmen angepasst. Auch Begrifflichkeiten sind wichtig. Wir dürfen nichts beschönigen. Wir müssen die Darstellungen von Kindesmissbrauch auch so nennen! Das ist keine Pornographie, das ist Missbrauch!“

Im Bundesrat erklärte Familienminister Stamp: „Die Opfer sind oftmals für ihr gesamtes Leben traumatisiert. Deshalb müssen auch der Besitz und die Verbreitung von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern schnellstmöglich härter bestraft werden.“ Der Minister richtete einen Appell an die Mitglieder des Bundesrats und Bundestags, die Gesetzesinitiative aus Nordrhein-Westfalen zu unterstützen und im Interesse der Kinder keine Zeit bei der Verschärfung des Strafrechts verstreichen zu lassen. „Wenn es Änderungsbedarf bei den Beteiligten geben sollte, sind wir gesprächsbereit. Unser Anliegen ist, das unermessliche Leid der Kinder konsequent zu bekämpfen. Wir bitten, im Interesse und zum Schutz unserer Kinder, ein starkes, gemeinsames Zeichen im Kampf gegen Kindesmissbrauch zu setzen.“

Mittwoch, 24. Juni 2020 11:01 Uhr

Gütersloh (red). In Folge des Corona-Ausbruchs in einem Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück aktiviert die Landesregierung die zweite Stufe des Lockdowns. Damit gelten im Kreis Gütersloh und im Kreis Warendorf wieder bestimmte Einschränkungen im öffentlichen Leben. Demnach dürfen im öffentlichen Raum nur zwei Menschen oder Menschen aus einem Familien- oder Haushaltsverbund zusammentreffen. Zudem muss – über die landesweit gültigen Regelungen der Coronaschutzverordnung hinaus – eine Reihe von Freizeitaktivitäten unterbleiben. So müssen zum Beispiel Museen, Kinos, Fitnessstudios, Hallenschwimmbäder und Bars geschlossen werden. Die entsprechenden Vorschriften finden sich in der neuen Coronaregionalverordnung, die um Mitternacht (Mittwoch, 24. Juni 2020) zunächst für eine Woche (bis zum 30. Juni 2020) in Kraft tritt

„Mit der vollständigen Schließung des Schlachtbetriebs, der Quarantäne der rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Schließung aller Kindertagesstätten und Schulen im Kreis Gütersloh haben wir bereits letzte Woche ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Bislang lässt sich das Infektionsgeschehen zwar auf den Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück zurückführen. Angesichts der hohen Infektionszahlen ist allerdings Vorsicht geboten. Daher bringen wir nun zum Schutz der Bevölkerung ein weiteres Sicherheits- und Schutzpaket auf den Weg, um die Ausbreitung des Virus wirksam zu bekämpfen. Uns ist bewusst, dass dies für die Bevölkerung eine große Belastung ist. Doch ohne die Maßnahmen wären die Belastungen am Ende womöglich um ein Vielfaches höher – in den Kreisen Gütersloh und Warendorf, in den benachbarten Kreisen und Städten sowie in den anderen Teilen unseres Landes“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Über die Kontakt- und Freizeitbeschränkungen hinaus ist die Einhaltung der angeordneten Quarantänemaßnahmen ein wesentlicher Schlüssel, um Infektionsketten wirksam zu unterbrechen. Die Landesregierung unterstützt die Behörden vor Ort in diesem Zusammenhang mit Polizeikräften und Dolmetschern. Mobile Teams aus Ordnungsbehörden, Polizei und Dolmetschern suchen verstärkt die betroffenen Wohneinrichtungen auf. Gesundheitsminister Laumann fordert die Kommunen zudem auf, Infizierte, Kontaktpersonen von Infizierten und Nichtinfizierte getrennt unterzubringen. Die Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold und Münster sollen hier helfen, geeignete Unterbringungsmöglichkeiten zu organisieren etwa in Rehakliniken oder Hotels.

Darüber hinaus werden auf Veranlassung der Landesregierung die Testungen auf das Coronavirus in der betroffenen Region deutlich ausgeweitet, um eine Eintragung des Coronavirus in die Bevölkerung abschätzen zu können. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf werden in den kommenden Tagen durchgetestet. Gleiches gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser, die Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel, Kioskpersonal sowie die Beschäftigten von Unternehmen und Subunternehmen, die zentrale Gemeinschaftsunterkünfte betreiben oder in einem nennenswerten Umfang Werkvertragsarbeitnehmer beschäftigen. Alle Bürgerinnen und Bürger der Kreise Gütersloh und Warendorf erhalten zudem die Möglichkeit, kostenlos einen Test durchführen zu lassen. Die Bevölkerung wird durch Lautsprecherdurchsagen zur Testung aufgerufen.

Donnerstag, 04. Juni 2020 16:56 Uhr

NRW (red). Um für die Hochschulen und die Studierenden die rechtlichen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie zu schaffen, hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft bereits Mitte April eine Rechtsverordnung zur Aufrechterhaltung des Lehr- und Studienbetriebs erlassen. Diese Rechtsverordnung regelt unter anderem, dass sich in Corona-Zeiten die individualisierte Regelstudienzeit der eingeschriebenen Studierenden um ein Semester erhöht.

Diese Entscheidung wirkt sich auch positiv auf die Dauer des BAföG-Bezugs aus, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung jetzt bestätigt hat: So geht mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit um ein Semester auch eine Verlängerung der BAföG-Höchstbezugsdauer um ein Semester einher. Dies ist möglich, da das BAföG bei der Förderungshöchstdauer an das jeweilige Landesrecht anknüpft. Derzeit ist Nordrhein-Westfalen das einzige Bundesland in Deutschland mit einer derartigen Regelung. 

„Studieren in Zeiten von Corona erfordert von den Studierenden besondere Flexibilität und Anpassungsbereitschaft. Es ist das Ziel der Landesregierung, dass den Studierenden aus dieser Situation keine Nachteile entstehen sollen. Umso mehr freut es mich, dass es uns mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit gelungen ist, dass die Studierenden nun auch länger BAföG beziehen können. Nordrhein-Westfalen nimmt hier aktuell bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Dennoch unterstützen wir die Bemühungen auf Länderebene, für alle Studierenden zu einer bundeseinheitlichen Lösung zu kommen“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Mit dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, wird die staatliche Unterstützung der Ausbildung von Schülern und Studierenden in Deutschland geregelt. Es trat 1971 erstmals in Kraft. Auf der Webseite: www.bafög.de können Studierende prüfen, ob sie einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung besitzen.

zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von der Seite hofgeismar-news.de