Brakel (red). Freundlich erscheint der neu gestaltete Dorfplatz in Frohnhausen. Da, wo bis vor Kurzem noch eine asphaltierte Fläche mit Altglascontainern zu sehen war, zieren nun helles Pflaster, einladende Sitzgelegenheiten und ein wetterfestes modernes Bus-Wartehäuschen aus Glas die Dorfmitte Frohnhausens. „Hier ist ein schöner, attraktiver Multifunktionsplatz entstanden“, erklärt Dirk Simon, Vorsitzender des Bezirksausschusses Auenhausen, Frohnhausen und Hampenhausen.

Da der Platz, der bisher vorwiegend als Parkplatz diente, unattraktiv und in die Jahre gekommen wirkte, hatte der Bezirksausschuss bereits im Jahr 2020 angeregt, den Dorfplatz neu zu gestalten und um Prüfung von Fördermöglichkeiten gebeten. 2021 wurde eine Planung sowie ein Förderantrag gestellt. Im Juli 2021 wurde die Förderung genehmigt. Nach der Ausschreibung der Leistungen konnte der Auftrag noch im Dezember 2021 an das Gartenbauunternehmen Micus aus Auenhausen vergeben werden. In viermonatiger Umbauzeit ist ein Multifunktionsplatz mit hoher Aufenthaltsqualität entstanden. Die Fläche wurde teilweise entsiegelt, begrünt und mit Naturstein neu gepflastert, auch neue Natursteinmauern wurden gezogen. „Alle acht vorhandenen Bäume der Randbepflanzung konnten erhalten werden“, erklärte Martin Micus, Garten- und Landschaftsbau-Unternehmer. „Der Platz wird sehr gut angenommen und wir sind als Ortsgemeinschaft mit dem Resultat sehr zufrieden“, betont auch Ortsheimatpfleger Michael Dickhausen.

Die Gesamtinvestition von 147.000 Euro wurde dank einer Landesförderung von 65 Prozent mit 95.465 Euro unterstützt. „Da uns die Dörfer sehr am Herzen liegen, freuen wir uns, dass wir für Frohnhausen mit einem relativ überschaubaren Eigenanteil einen großen Mehrwert für die Einwohnerinnen und Einwohner schaffen konnten“, sagte Bürgermeister Hermann Temme bei einem Ortstermin. Besonders unterstützt hat bei der Maßnahme auch die ehrenamtliche „Rentner-AG“, die auch ganz im Sinn der Nachhaltigkeit das alte Buswartehäuschen aus Holz abgebaut, renoviert und an einem Feldrand als Raststätte und Unterstellmöglichkeit für Wanderer und Radfahrer wieder aufgestellt hat.

Foto: Stadt Brakel