Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Mittwoch, 18. September 2019 10:04 Uhr
Schüler (16) bei Unfall leicht verletzt
Dienstag, 17. September 2019 10:05 Uhr


Brakel (red). Was kommt nach der Schule? Diese Frage soll die „STEP 1 - Die Ausbildungsmesse im Kreis Höxter“, die im Kolping-Berufsbildungswerk in Brakel veranstaltet wird, beantworten. Wenn sich vom 19. bis 21. September zum ersten Mal die Türen der STEP 1 öffnen, dann warten über 50 Aussteller darauf, die Schüler und jungen Menschen persönlich kennen zu lernen, um denen ihr Ausbildungsangebot vorzustellen. Dabei werden konkret Ausbildungsplätze angeboten und vor Ort vermittelt. 
Für jeden ist etwas dabei – ob handwerkliche, kaufmännische, soziale oder technische Berufe, Dienstleistungen, Gesundheit, Handel, IT, Industrie, oder Verwaltung. Auf der Homepage der STEP 1 kann das Ausstellerverzeichnis detailliert mit Unternehmen und den Ausbildungsschwerpunkten eingesehen werden. Eltern sind mit ihren Kindern eingeladen, von Donnerstag bis Samstag mit Ausbildern und Azubis der ausstellenden Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Die Nachwuchskräfte und Personaler berichten direkt von Ihren Erfahrungen und Erlebnissen in der Ausbildung. Die STEP 1 eignet sich für Schüler und Absolventen aller Schulformen. Die duale Berufsausbildung steht im Focus – die Chancen für einen guten Ausbildungsplatz sind hervorragend. Gerade auch für Abiturienten lohnt sich ein Besuch, denn an zahlreichen Ständen werden anspruchsvolle duale Berufsausbildungen, sowie auch interessante duale Studiengänge von den Ausstellern angeboten. Es bestehen neben dem klassischen Gang an die Universität eben auch andere Optionen für den Start ins Berufsleben. Wer möchte, kann sich mit dem Ausstellerverzeichnis auf den Messebesuch gut vorbereiten und seine Bewerbungsunterlagen gleich mitbringen. STEP 1 – die Ausbildungsmesse im Kreis Höxter unterstützt die Berufsorientierung und gibt Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Ausbildungsberufe und Unternehmen in der Region kennen zu lernen. Beim persönlichen Gespräch bestehen auch richtig gute Chancen, sich für einen Praktikumsplatz zu bewerben. Praktika sind nach wie vor eine hervorragende Möglichkeit, wichtige Einblicke ins Berufsleben zu erhalten. Diese Erfahrungen helfen allen jungen Menschen, den eigenen Weg zu finden. „Die Beteiligung der Aussteller ist vorbildlich. Eine derart große Bandbreite an Ausbildungsberufen, präsentiert auf einer Messe, ist im Kreis Höxter einzigartig“, erläutern Jürgen Behlke und Dominik Rüther stellvertretend für die Förderer der STEP 1, die aus der Agentur für Arbeit Paderborn, der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld Zweigstelle Paderborn und Höxter, der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, sowie dem Kreis Höxter und dem Schulamt für den Kreis Höxter bestehen. „Wir haben unsere Kräfte gebündelt und laden junge Menschen ein, sich ein umfassendes Bild von den wirklich sehr guten Berufs- und Karriereperspektiven in unserer Region zu machen. Auch wenn man auf seinem Weg mal abbiegen möchte, weil die gemachten Erfahrungen doch nicht der gewünschten Perspektive entsprechen, ist die STEP 1 eine hervorragende Plattform sich neu zu orientieren. In den vergangenen Jahren haben sich die Berufsbilder stark verändert, daher ist es umso wichtiger, dass auch Eltern die STEP 1 mit ihren Kindern besuchen, damit sie die neuen beruflichen Möglichkeiten kennen lernen. Eine duale Ausbildung ist durchaus eine gleichwertige und auch strategisch kluge Wahl die eigene Karriere zu beginnen.“ In zwei Messehallen können die Besucher ganz bequem mit den Vertretern der Ausbildungsbetriebe ins Gespräch kommen und die Weichen für die berufliche Zukunft stellen. Das täglich angebotene Rahmenprogramm ergänzt das Informationsangebot. Interessante und kurzweilige Vorträge bieten Einblicke rund um das Thema Ausbildung und Bewerbung. Mehr unter www.step1-ausbildungsmesse.de.

 

Dienstag, 17. September 2019 09:59 Uhr

Kreis Höxter (red). Einen ganzen Tag lang haben 18 Beamte der Kreispolizeibehörde Höxter den gewerblichen Schwerverkehr im Kreisgebiet gezielt kontrolliert. Insgesamt 81 Fahrzeuge wurden im Rahmen des Aktionstages "sicher.mobil.leben - Brummis im Blick" am 12. September an verschiedenen Kontrollpunkten im Kreis Höxter unter die Lupe genommen. Die Bandbreite reichte von kleineren Transportfahrzeugen unterhalb von 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht bis hin zu großen Sattelzügen mit mehr als zwölf Tonnen Gewicht. Ein Schwerpunkt der Kontrollen war die Ladungssicherung. In diesem Punkt gab es bei 13 Fahrzeugen Beanstandungen. Zwei weitere Fahrzeuge fielen durch technische Mängel auf, wobei diese bei einem Fahrzeug so gravierend waren, dass die Weiterfahrt untersagt wurde. Vier Fahrer wurden wegen anderer verkehrsrechtlicher Vergehen belangt, zum Beispiel fehlender Berufskraftfahrerqualifikation. Unterstützung erhielten die kontrollierenden Beamten durch einen Prüfingenieur des TÜV-Nord, der die technischen Untersuchungen an einer Kontrollstelle vornahm. Im Zuge der Schwerpunktkontrollen wurden zeitweise auch die gefahrenen Geschwindigkeiten überprüft. Hier stellten die Beamten insgesamt 66 Geschwindigkeitsverstöße fest. Ein Fahrer überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit so erheblich, dass er mit einem Fahrverbot rechnen muss.

 

Montag, 16. September 2019 12:31 Uhr

Brakel (red). Eine ungewöhnliche Variante eines Trickdiebstahls in Brakel ist bei der Polizei Höxter zur Anzeige gebracht worden. Der Vorfall ereignete sich bereits am Montag, 9. September. Ein 88-Jähriger hatte gegen 11 Uhr an einem Geldautomaten an der Nieheimer Straße Geld abgehoben und war zurück zu seinem abgestellten Fahrzeug auf dem Parkplatz am Feuerteich gegangen. Nachdem er eingestiegen war, öffnete eine südländisch aussehende Frau die Beifahrertür und setzte sich auf den Beifahrersitz. Der Mann forderte die Frau umgehend auf, auszusteigen. Doch sie legte ihren Kopf an seine Schulter, hantierte mit ihren Armen und verließ erst nach wiederholter Aufforderung sein Auto. Im Nachhinein stellte der Geschädigte fest, dass ihm ein Briefumschlag mit Bargeld aus der Innentasche seiner Jacke entwendet wurde. Die Täterin wird beschrieben als etwa 30 Jahre alt, 1,70 Meter groß, kurze dunkle Haare. Sie führte eine Einkaufstasche mit sich und trug eine Mappe mit Unterschriftenlisten in der Hand. Erste Ermittlungen ergaben, dass sich dort vor einigen Wochen bereits ein ähnlicher Fall zugetragen haben soll. Auch dabei hatte sich eine unbekannte Täterin zu einem älteren Herrn ins Auto gesetzt und Geld entwendet. Die Polizei in Höxter bittet um Hinweise unter Telefon 05271/962-0.

 

Montag, 16. September 2019 10:40 Uhr

Marienmünster (red). Im Rahmen eines Festivals hatte die Freiwillige Feuerwehr aus Marienmünster-Altenbergen am Freitagabend, 13.09.2019, ihr Einsatzfahrzeug vor dem Veranstaltungsgelände am Natinger Weg in Altenbergen abgestellt. Gegen 23.20 Uhr wurde beobachtet, dass sich drei Personen an dem Fahrzeug zu schaffen machten. Sie entnahmen Rettungsgeräte aus den Lagerfächern des Feuerwehrautos und legten diese in einem nahegelegenen Waldstück ab. Durch die hinzugezogenen Polizeibeamten wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Bereits zwei Stunden vorher waren zwei aus dieser Gruppe aufgefallen, als sie auf das Feuerwehrfahrzeug geklettert waren. Als sie deswegen vom Einsatzleiter zurecht gewiesen wurden, war eine Person, die sich als Vater von einem der Angesprochenen ausgab, über diese Zurechtweisung erbost.

Blaulicht
Freitag, 13. September 2019 08:10 Uhr
Kleinbus entwendet - Zeugen gesucht
Donnerstag, 12. September 2019 11:52 Uhr

Kreis Höxter (r). Derzeit beschäftigt sich die Kriminalpolizei Höxter mit mehreren besonderen Fällen der Wirtschaftskriminalität. Die Geschädigten beschrieben, dass sie in den vergangenen Monaten im Internet nach einer Möglichkeit gesucht hätten, Geld zu investieren. Die "Opfer" wurden fündig und trugen sich auf der Homepage von FXNobels in einem Kontaktformular ein.

Nach einem Eintrag meldete sich eine angebliche Mitarbeiterin und schilderte verschiedene Investitionsmöglichkeiten. Mit einem DEMO über die Erlangung von Kursgewinnen konnte die angebliche Mitarbeiterin des Unternehmens die Opfer schließlich überzeugen. Im weiteren Verlauf des Kontakts wurden 5-stellige Summen auf ein Konto in Litauen überwiesen. In diesem DEMO wurde professionell dargestellt, wie man mit Spekulationen in Differenzgeschäften (contract for difference - CFDs), binären Optionen, den sog. Termingeschäften und mit der Cryptowährung Bitcoin erhebliche Gewinne machen könne.

Entweder erhielten die Opfer telefonisch oder mittels Messanger-Dienst die Mitteilung, an welches Unternehmen unter welchem Verwendungszweck die jeweiligen Zahlungen zu leisten wären. Die Einlagen stiegen durch vorgetäuschte Kursgewinne auf über 70.000 Euro.

Nach einiger Zeit wollten sich die Opfer schließlich einen höheren Geldbetrag auszahlen lassen. Sie wurden zunächst vertröstet, anschließend brach der Kontakt vollkommen ab. Die Experten für Wirtschaftskriminalität und Finanzermittlungen nahmen ihre Arbeit auf und stellten im Rahmen ihrer ersten Ermittlungsmaßnahmen fest, dass bei der Überprüfung der vielen Daten eine litauische Bankverbindung auffällig wurde und dass diese bundesweit, in bereits diversen anderen Ermittlungsverfahren, im Zusammenhang mit Anlagebetrug steht.

Die Betreiber des Unternehmens FXNobels, sollen ihren Sitz angeblich auf Malta haben, der Betreiber soll Glencoe Partners Ltd. mit Sitz auf den Marshall Inseln sein. Auch zu diesem Unternehmen bestehen bereits Warnmeldungen der Bankenaufsichten von Malta und Spanien. Die dort bislang angezeigten Anlagebetrugstaten zeigen, dass die Bankverbindung mit einer Vielzahl anderer Unternehmensnamen genutzt wurde bzw. wird.

Seit Dezember 2018 warnt das Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vor dem Handel mit CFDs und binären Optionen, die Vermarktung, der Vertrieb und der Verkauf von binären Optionen an Privatpersonen ist seit Juli 2018 europaweit untersagt. Seit August 2018 unterliegen die Vermarktung, der Vertrieb und der Verkauf von CFDs an Privatleute ebenfalls stärkeren Beschränkungen.

Die Kriminalpolizei Höxter warnt dringend davor, in derartige Geschäfte zu investieren. Sie sind hochspekulativ und bergen auch im Falle einer korrekten Abwicklung ein hohes Verlustrisiko, so die Warnung der Ermittler!

Foto: Symbolbild

Donnerstag, 12. September 2019 11:14 Uhr

Nieheim (r). Nach einem Beschluss des Amtsgerichtes Paderborn veröffentlicht die Kreispolizeibehörde Höxter nach einem Diebstahl einer EC-Karte Lichtbilder von Tatverdächtigen. Vermutlich am 19.01.2019 wurde einer Frau aus Nieheim ihre EC-Karte entwendet. Dies bemerkte sie allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt. Bis zum Zeitpunkt der Kartensperrung gelang es den Tätern mehrfach Geld vom Konto der Geschädigten abzuheben und Einkäufe mittels dieser EC-Karte zu begleichen. Insgesamt wurde die Karte bei 72 Buchungen eingesetzt. Es entstand ein Schaden von mehreren 10000 Euro. Die veröffentlichten Bilder der Tatverdächtigen wurden von den Geldautomatenkameras der Volksbank Südniedersachsen, Neue Straße, in Holzminden, der Volksbank Bremische, Domsheide, in Bremen und in der Sparkasse Syke, Hauptstraße, in Syke aufgenommen. Hinweise zur Identität der Tatverdächtigen nimmt die Polizei in Höxter, Tel. 05271-9620, entgegen.

Foto: Kreispolizeibehörde Höxter

Mittwoch, 11. September 2019 09:26 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Polizei darf nicht nur verwarnen, sondern auch mal ein Lob aussprechen. In diesem Fall gilt das Kompliment den Fahrzeugführern, die in den vergangenen Tagen passend zum neuen Schuljahr im ganzen Kreisgebiet Höxter überprüft wurden und Kinder an Bord hatten: Fast alle benutzten für ihre jungen Mitfahrer geeignete Kinderrückhaltesysteme. Von insgesamt 110 Fahrzeugführern, die an mehreren Tagen vor verschiedenen Schulen im gesamten Kreis Höxter überprüft wurden, hatten lediglich zwei keine passenden Kindersitze verwendet und wurden verwarnt. "Dies ist ein erfreulich niedriges Ergebnis", kommentiert der Erste Polizeihauptkommissar Norbert Lammers, Direktionsleiter Verkehr der Kreispolizeibehörde Höxter, das Ergebnis der Schwerpunktkontrollen. "Für die Kindersicherung scheint ein gutes Verständnis vorhanden zu sein."

Die über mehrere Tagen verteilten Kontrollen zum Schulbeginn brachten aber nicht nur erfreuliche Ergebnisse: Rund ein Drittel aller überprüften Fahrzeugführer musste wegen anderer Verstöße Verwarngelder zahlen oder Ordnungswidrigkeits-Anzeigen entgegennehmen. Elf waren zu schnell unterwegs, was insbesondere direkt vor Schulen eine deutliche Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer darstellt. Fünf weitere hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt. Wegen anderer Verstöße, zum Beispiel Handynutzung während der Fahrt, wurden insgesamt 31 Fahrzeugführer mit Anzeigen oder Verwarngeldern belangt.

Mit den gezielten Kontrollen in den ersten Wochen nach Schulbeginn wollen der Verkehrsdienst und der Bezirksdienst der Polizei Höxter im Bereich der Schulen Präsenz zeigen, um die Sicherheit der Schulkinder zu verbessern. In persönlichen Gesprächen sollen die Verkehrsteilnehmer außerdem auf mögliche Gefahrenquellen hingewiesen werden.

Foto: Kreispolizeibehörde Höxter

Dienstag, 10. September 2019 14:29 Uhr

Bad Driburg (r). Eine Spardose mit Trinkgeld wurde bei einem Einbruch in eine Gaststätte in Neuenheerse entwendet. Der oder die Einbrecher drangen in der Nacht von Montag, 09.09.2019, auf Dienstag, 10.09.2019, in die an der Paderborner Straße gelegene Gaststätte ein, brachen ein leeres Sparfach auf und öffneten Schubfächer und Schranktüren. Aus dem Kassenbereich wurde eine für Trinkgelder aufgestellte Spardose entwendet. Die Polizei in Bad Driburg, Tel. 05253-98700, bittet um Hinweise von Zeugen.

Foto: Symbolbild

Politik
Freitag, 13. September 2019 10:16 Uhr
Lesermeinung: GRÜNE kritisieren: Betriebsausschuss soll Auftrag vergeben, ohne Mitbewerber zu hören
Dienstag, 10. September 2019 15:33 Uhr

Siddessen (r). Am Donnerstag, den 29.08.2019 fand die Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Siddessen mit Neuwahlen des Vorstandes statt. Als Vorsitzender wurde Florian Greger gewählt. Sein Stellvertreter ist Jörg Müller. Ursula Rochell als Schriftführerin und Franz Bielefeld als Beisitzer komplettieren den neuen Vorstand. "Es ist uns ein Anliegen, die Anregungen und Wünsche der Einwohnerinnen und Einwohner aufzunehmen und uns den Herausforderungen der sich verändernden dörflichen Struktur zu stellen", so Vorsitzender Florian Greger. Ziel des neuen Vorstandes ist es, die CDU in Siddessen wieder deutlich sichtbarer zu machen und aktiv in das Ortsgeschehen einzubinden.

Foto: CDU Ortsverband Siddessen

Mittwoch, 04. September 2019 11:03 Uhr

Kreis Höxter (r). Den digitalen Wandel in der Region wollen der Kreis Höxter und die zehn kreisangehörigen Städte gemeinsam gestalten. In enger Kooperation werden sie eine Digitalisierungsstrategie für die kommenden Jahre erarbeiten. Das wissenschaftlich begleitete Vorgehen wird in den nächsten vier Wochen in den politischen Gremien vorgestellt.

„In rasanter Geschwindigkeit verändert die Digitalisierung die Art, wie wir leben, arbeiten, lernen und unsere Freizeit gestalten. Für den ländlichen Raum ergeben sich daraus Chancen, die wir gemeinsam herausarbeiten und nutzen wollen“, erklärt Landrat Friedhelm Spieker die Zielrichtung der interkommunalen Zusammenarbeit.

Im Blickpunkt stehen vor allem die Bereiche Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Tourismus, Umwelt, Mobilität und Verwaltung. „Wie können wir durch Digitalisierung Mehrwert schaffen? Für diese Frage suchen wir in den verschiedenen Handlungsfeldern nach Lösungen“, erklärt Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln als Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter. Im Mittelpunkt stehe der Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger in Städten und Ortschaften.

Projektleiter Manuel Pawlik vom Kreis Höxter hat die Koordination übernommen. „Das gemeinsame Vorgehen hat viele Vorteile“, sagt er. So können kostspielige Einzellösungen, die oft mit anderen digitalen Verfahren nicht zusammen passen, und andere Fehlentwicklungen ebenso vermieden werden wie unnötige Doppelarbeit. „Im Rahmen einer interkommunalen Digitalisierungsstrategie treffen Kreis und Städte abgestimmte Entscheidungen“, erklärt Pawlik. Gemeinschaftlich bringen sie Digitalisierungsprojekte auf den Weg, die auf langfristige Entwicklungsziele ausgerichtet sind. 

Fachlich begleitet wird das Projekt von einem bundesweit anerkannten Experten. Im Auftrag der Landesregierung hat Professor Björn Niehaves von der Universität Siegen 2018 eine großangelegte Studie zum Umgang von Kommunen mit dem digitalen Wandel durchgeführt. Dazu hat sein Forschungsteam alle 396 Kommunen und 31 Kreise im Land befragt und 22 Strategiedokumente von Kommunen im In- und Ausland analysiert. „Auf dieser Basis konnten Erfolgsfaktoren identifiziert werden, die sich auf die Entwicklung und Umsetzung von Digitalisierungsstrategien positiv auswirken“, erklärt der Professor. Von diesem Erfahrungsschatz können der Kreis Höxter und die zehn kreisangehörigen Städte jetzt profitieren. „Wir sind deshalb froh, dass wir ihn haben gewinnen können“, betont Spieker. Bevor die konkrete Arbeit an einer interkommunalen Digitalisierungsstrategie im November beginnt, stellen Projektleiter Manuel Pawlik und Teamkollege Karsten Oeynhausen den geplanten Strategieentwicklungsprozess in den politischen Gremien ausführlich vor, im September in den zehn Städten, am 1. Oktober im Kreistag.

Nach dem Auftakt-Workshop im November wird das Team von Professor Björn Niehaves bis Juni 2020 fünf weitere Veranstaltungen zur Strategieentwicklung durchführen. Der Prozess ist so aufgebaut, dass im Ergebnis eine selbst erarbeitete Strategie mit konkreten Maßnahmen vorliegen wird, die passgenau auf die Rahmenbedingungen des Kreises Höxter mit seinen Städten und Ortschaften zugeschnitten ist.

„Landesweit vorbildlich ist die enge Zusammenarbeit von Kreis und Städten bei der Erarbeitung einer Digitalisierungsstrategie mit gemeinsamer Zielrichtung“, hebt Professor Björn Niehaves eine Besonderheit hervor, die Modell für andere Kreise und Kommunen sein kann. 

Landrat Friedhelm Spieker und der Sprecher der Bürgermeister, Michael Stickeln, freuen sich, dass der Schulterschluss gelungen ist. „Das gemeinsame Vorgehen wird sicherlich zu positiven Effekten führen, von denen alle profitieren können“, ist Spieker überzeugt. „Trotz der gemeinsamen Zielrichtung haben die Städte natürlich weiterhin die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte zu setzen“, ergänzt Stickeln. Die Stärke liege jedoch im Zusammenwirken aller zehn Städte.

Foto: Kreis Höxter

Wirtschaft
Dienstag, 03. September 2019 12:01 Uhr
H2R Wesermanufaktur präsentiert Bio-Kaffee aus dem Weserbergland
Dienstag, 27. August 2019 10:45 Uhr

Kreis Höxter (red). Beschäftigte im Kreis Höxter haben im vergangenen Jahr 1,1 Millionen unbezahlte Überstunden geleistet. Das teilt die Gewerkschaft NGG unter Berufung auf eine Untersuchung des Pestel-Instituts mit. In der Gastronomie und Hotellerie ist die „Umsonst-Arbeit“ demnach besonders verbreitet. Die Gewerkschaft warnt vor diesem Hintergrund vor einer Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes – und hat jetzt die Kampagne „#fairdient“ gestartet.

Foto: NGG

Samstag, 24. August 2019 11:46 Uhr

Höxter (red). Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH veranstaltet in Zusammenarbeit mit der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld am Mittwoch, dem 18.September 2019, in der Zeit von 9 bis 17 Uhr ein Orientierungsseminar für potenzielle Existenzgründer/-innen in Warburg. Auf dem Weg von der Geschäftsidee bis hin zur Existenzgründung stehen viele Fragen. Diese gilt es zu beantworten. Je besser ein Vorhaben vorbereitet wird und je mehr Informationen eingeholt werden, umso wahrscheinlicher ist der spätere Erfolg. Genauso wichtig ist es jedoch, zielgerichtet nach Antworten und Informationen zu suchen. Hier setzt die Veranstaltung an. Das Orientierungsseminar für Existenzgründer/-innen soll einen ersten Überblick in besonders wichtigen Bereichen der Gründungsphase und in der Zeit danach verschaffen. Hierzu zählen insbesondere:

  • Unternehmenskonzept und Unternehmerpersönlichkeit
  • Kapitalbedarfsermittlung und Finanzierungskonzept
  • Marketing
  • Recht und Steuern.

Veranstaltungsort ist die Stadtverwaltung Warburg in der Bahnhofstraße. Das Teilnahmeentgelt beträgt 65 €. Hierin enthalten sind Unterlagen, Tagungsgetränke sowie ein Mittagsimbiss. Anmeldungen sollten spätestens bis zum 11.09.2019 bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH, Corveyer Allee 7, 37671 Höxter unter Tel. 05271 9743-15 oder per E-Mail unter tatjana.disse@gfwhoexter.de  eingegangen sein.

Sport
Samstag, 14. September 2019 06:30 Uhr
Monatlicher Schießabend am 21. September
Donnerstag, 05. September 2019 10:25 Uhr

Brakel (r). Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Nur noch wenige Tage, dann heißt es im Generationenpark Lütkerlinde in Brakel: „Bewegung, Begegnung, Spaß – für Vielfalt in Gesellschaft und im Sport“. Unter diesem Motto steht das zweite Interkulturelle Sport- und Spielfest des Kreises Höxter, das am Samstag, 7. September, um 11 Uhr beginnt.

„Für jede Altersgruppe ist etwas dabei“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Das Fest bietet allen Besuchern vor allem auch die Gelegenheit, einmal eine Sportart auszuprobieren, die man noch nicht kennt. Das Angebot reicht vom Klettersport über Aikido und Thai-Kickboxen bis hin zu Cricket, Bogensport, Inliner-Hockey, Voltigieren, Bubble Soccer oder Fußballdarts. In begrenzter Anzahl können Kinder und Jugendliche eine Seifenkiste bauen und an einem Seifenkistenrennen teilnehmen. Hierfür wird von 13 bis 16 Uhr die Straße Lütkerlinde zwischen dem Zugang zum Generationenpark und der Einmündung „heilige Seele“ für den Verkehr gesperrt. Für die kleinen Gäste gibt es unter vielen anderen Aktivitäten eine Kinderolympiade, eine Hüpfburg, Tanz und Trommeln, einen Fahrradparcours und in einem begrenzten Zeitrahmen auch Ponyreiten. Die älteren Besucher können unter anderem Schach und Boule sowie Sitzgymnastik und Schwungtuch ausprobieren.

Für das Nachmittagsprogramm ist es den Organisatoren gelungen, den auf der ganzen Welt gefeierten Starjongleur Daniel Hochsteiner zu gewinnen. Zu seinen zahlreichen Preisen und Auszeichnungen zählt unter anderem sein Sieg beim Welt Circus Variete Festival. Der Weltklasse-Jongleur wird in Brakel seine hohe Kunst passend zum Sportfest auch mit Tennisschlägern präsentieren. Der Zirkus Kumpulus aus Steinheim ist ebenfalls dabei und zeigt Kunststücke der Jonglage und Akrobatik. Der Weltmeister Hasan Habeeb zeigt mit seinen Trainingsgruppen, wie Muay-Thai Kickboxen aussieht und lädt danach auch zum Mitmachen und Ausprobieren ein.

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass für die Aktivitäten in der Sporthalle sowie in der Kletterhalle saubere Schuhe benötigt werden. Anmeldungen für einen Infostand von Vereinen und Organisationen sowie für die Turniere (Beachvolleyball und Kicker) sind noch bis zum 3. September auf der Internetseite des Kreissportbundes Höxter (www.ksb-hoexter.de) möglich, Kurzentschlossene können sich für die Turniere aber auch spontan vor Ort anmelden. Die Siegerehrung mit der Übergabe der Pokale und Medaillen wird auf der Bühne durchgeführt. Die genauen Uhrzeiten zu den einzelnen Aktivitäten und zum Bühnenprogramm kann man ebenfalls auf der Internetseite des Kommunalen Integrationszentrums einsehen: www.integration.kreis-hoexter.de.

Foto: Daniel Hochsteiner

Montag, 02. September 2019 11:53 Uhr

Höxter (TKu). Garvin Krug vom Verein Eintracht Hameln heißt der Sieger des zweiten Höxteraner Weserbergland-Triathlons. Krug ist der alte und neue Gewinner des Triathlons, der unter großem Jubel die Ziellinie als erstes erreicht hat in einer Zeit von 58:31 Minuten. 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 200 mehr als beim ersten Triathlon im vergangenen Jahr, waren angetreten, um zu gewinnen oder den inneren Schweinehund zu überwinden. Nicht nur Sportler aus der Region nahmen am Weserbergland-Triathlon teil, viele kamen auch von weit her, wie zum Beispiel aus Berlin, Hamburg, Köln oder aus dem Ruhrgebiet. 700 Meter Schwimmen durch den Freizeitsee Höxter-Godelheim, 20,5 Kilometer Radfahren sowie 5000 Meter Laufen galt es für die Sportlerinnen und Sportler zu bewältigen. Sie gingen einzeln oder in der Staffel an den Start unter der Moderation des Höxteraners Markus Finger. Die Startschüsse mit einer Pistole gab jeweils die Baudezernentin Claudia Koch. Als erste Gruppe startete um kurz nach 11 Uhr die erste Damenmannschaft mit 30 Teilnehmerinnen mit pinkfarbenen Badekappen. Die Damen stürmten ins Wasser und schwammen mit hohem Tempo durch den See. Aus dem Wasser heraus, ging es schon auf das Fahrrad, über die gesperrte Bundesstraße 64/83 über Godelheim bis zum Wendepunkt am Wehrdener Sportplatz und wieder zurück. Danach ging es vom Freizeitsee aus auf die fünf Kilometer lange Laufstrecke durch Höxters Innenstadt und wieder zurück zum See. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer waren erschienen, um dem sportlichen Highlight beizuwohnen. Die Konkurrenz von Garvin Krug war stark. Mit Leif Erik Bleisch vom Tri-Team Gütersloh lieferte er sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber setzte sich am Ende gegenüber seiner Konkurrenz durch. Von den Damen siegte Lidia Hackmann aus Essen mit einer Gesamtzeit von 1:10:19 Stunden vor Vanessa Bradler (1:13:59 Stunden) und Emily Brandenburg von der TG Lage mit 1:15:54 Stunden. Gesamtvierte wurde die Höxteranerin Jessica Haase mit einer Zeit von 1:16:33 Stunden. In ihrer Altersklasse erzielte sie sogar den ersten Platz. Die Mixed-Staffel mit Gabi Menke, Lars Meier und Lars Koch wurden zum zweiten Mal Staffelsieger mit einer Zeit von 1:04:21 Stunden. Bei dem großen Erfolg soll es auch eine dritte Auflage des Weserbergland-Triathlons geben, der im kommenden Jahr am ersten September-Wochenende 2020 stattfindet. Besonderer Dank wurde am Ende den zahlreichen Helfern und Organisatoren ausgesprochen für ihren unermüdlichen Einsatz an der Strecke.

Fotos: Simone Kube

Panorama
Dienstag, 06. August 2019 10:25 Uhr
1,5 Millionen Besucher feiern eines der friedlichsten Libori-Feste
Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr

NRW (red). "Das Urteil ist ein Durchbruch für den Tierschutz, auch wenn unsere Revision formal betrachtet nicht erfolgreich war. Die Tötung männlicher Eintagsküken muss nach einer Übergangszeit nun eingestellt werden", kommentierte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser die heutige Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Sobald die schriftliche Begründung des Urteils vorliegt, werde das Ministerium diese sorgfältig auswerten und verbleibende Handlungsoptionen ausloten. Mit dem Urteil hat das Gericht zwar die vorinstanzlichen Entscheidungen bestätigt, allerdings auch festgestellt, dass die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken nicht vereinbar ist mit dem Grundsatz des Tierschutzes. 

"Das Bundeverwaltungsgericht hat klar von einer Übergangszeit gesprochen. Ich erwarte daher, dass angesichts des erheblichen technischen Fortschritts das Bundeslandwirtschaftsministerium schnellstmöglich die Rahmenbedingungen fördert, das Töten männlicher Küken zu unterbinden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss ein Ausstieg aus der Kükentötung sein. Die Wirtschaft soll schnellstmöglich auf tierschützende Praktiken bei der Legehennen-Erzeugung umsteigen. Die Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife, sind also sehr zeitnah umsetzbar", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in Deutschland jedes Jahr etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. Ministerin Heinen-Esser ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, auch mit ihrem Einkaufsverhalten Einfluss zu nehmen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife."

Hintergrund

Auf Veranlassung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums hatten im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter Brütereien die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen untersagt. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Untersagungsverfügungen als rechtswidrig aufgehoben und die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Daraufhin wurde das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angerufen.

Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

Montag, 03. Juni 2019 10:42 Uhr

Niedersachsen (red). Jetzt ist es amtlich: Das Bundeskabinett hat die E-Scooter ab Juni auch für Deutsche Straßen zugelassen. Damit steht der neuen Mobilität und dem Fahrspaß für viele Menschen nichts mehr im Weg. Doch bei Geschwindigkeiten bis 20 km/h kann ein Sturz zu schwersten Kopfverletzungen führen. Prof. Dr. Uwe Kehler, Chefarzt der Neurochirurgie und Prof. Dr. Lars Gerhard Großterlinden, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg warnen eindringlich vor den Risiken und appellieren, die E-Scooter nicht ohne Helm zu nutzen.

Bereits 14-Jährige können ab kommendem Monat die neuen E-Scooter fahren. Da diese "nur" bis zu einer Höchstgeschwindigkeit bis 20km/h zugelassen sind, hat der Gesetzgeber zwar einen Versicherungsschutz, aber keine Helmpflicht vorgeschrieben. „Wir haben ja bereits langjährige Erfahrungen mit Fahrradfahrern, die ohne Helm fahren und dann mit schweren Verletzungen in unsere Klinik kommen“, so der Chefarzt der Neurochirurgie. „Dabei können typische Kopfverletzungen wie Schädelhirntrauma, Hirnblutungen, Subdural- oder Epiduralhämatome oder Hirnödeme nachweislich teilweise oder sogar ganz durch das Tragen von Helmen verhindert werden.“ Die Folgen solcher Verletzungen reichen von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen über epileptische Anfälle, Lähmungen, Sprachstörungen bis zu Pflegebedürftigkeit, Wachkoma und Tod. „Und tatsächlich sind Kinder und Jugendliche noch gefährdeter als Erwachsene. Sie sind weniger aufmerksam und vorausschauend und fahren risikoreicher“, warnt Prof. Dr. Kehler.

Eine Studie aus den USA, die von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) kürzlich veröffentlicht wurde, bestätigt die hohe Gefahr von Kopfverletzungen bei der Nutzung von EScootern. Untersucht wurden Verletzungen in der texanischen Hauptstadt Austin im Zeitraum September bis November 2018. Von den dort identifizierten 190 verletzten E-Scooter-Fahrern erlitten 45 Prozent Kopfverletzungen. Praktisch kein Fahrer trug einen Helm. „E-Scooter sind bei allem Fahrspaß grundsätzlich einfach nicht ungefährlich, wie wir aus den Erfahrungen in anderen Ländern wissen“, warnt auch der Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie. So erlitten 70 Prozent der verunfallten E-Scooter-Fahrer in Austin Verletzungen an den oberen Gliedmaßen wie Händen, Handgelenken, Armen und Schultern, 55 Prozent erlitten Verletzungen an den unteren Gliedmaßen. 

„Ich hoffe, dass das, was bei Skifahrern mittlerweile ja Usus ist, sich auch bei den zukünftigen EScooter-Fahrern von Beginn an etablieren wird: Kopf schützen! Helm tragen!“, appelliert daher Prof. Dr. Kehler eindringlich. „Und dabei haben die Erwachsenen eine entscheidende Vorbildfunktion.“

Foto: Asklepios Klinik Altona

 

 

Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr

NRW (red). 75 Prozent der rund 150 wichtigsten Nutzpflanzen auf der Welt profitieren von der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten. Aber Biene ist nicht gleich Biene. Während bei den gezüchteten Honigbienen die Zahl der Völker in menschlicher Obhut steigt, nimmt die Zahl ihrer wildlebenden Verwandten – deutschlandweit ca. 560 verschiedene Arten – über die Jahre deutlich ab. Laut der Roten Liste bedrohter Tierarten sind in Nordrhein-Westfalen über 50 Prozent der Wildbienen und Wespen gefährdet. Aber gerade die Wildbienen sind entscheidend für die Bestäubung etwa von Obstbäumen, denn sie fliegen im Gegensatz zur Honigbiene immer, so auch bei kühlfeuchtem Frühlingswetter.

Zum morgigen Weltbienentag erklärt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: "Weniger Wildbienen, bedeuten weniger Obsternten, weniger Blütenpflanzen, weniger Singvögel und damit weniger Vielfalt insgesamt. Diese Negativkette müssen wir gemeinsam durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse. Die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist Kernanliegen der nordrhein-westfälischen Umwelt- und Naturschutzpolitik. Dies gilt insbesondere für die Bienen. Sie sind Bestandteil unsere Lebensversicherung der Artenvielfalt."

Der Verlust von Lebensräumen etwa durch intensive Flächennutzung infolge von Bebauung, Land- und Forstwirtschaft, Änderungen des Nährstoff- und Wasserhaushalts sowie Bodenschatzgewinnung, sowie der Einfluss des Klimawandels und gebietsfremde, invasive Arten setzen nicht nur den Wildbienen zu, sondern die gesamte Artenvielfalt unter Druck. Heinen-Esser: "Wir müssen zweigleisig fahren: Einerseits müssen wir die bereits bekannten Ursachen angehen und andererseits müssen wir durch den Aufbau solider Forschung noch offene Fragen klären. Beides müssen wir parallel tun."

Bereits 2017 startete NRW als erstes Bundesland eine Langzeitstudie zum Insektenschwund: Bis Ende 2022 wird auf 120 Probeflächen die aktuelle Situation blütenbestäubender Insekten überprüft, ein gemeinsames Forschungsvorhaben mit der Universität Osnabrück wird den kommenden drei Jahren die statistisch valide Datengrundlage für weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Insektenrückgangs ermitteln. Am 03. Juni findet mit Ministerpräsident Armin Laschet und Umweltministerin Heinen-Esser ab 11:00 Uhr in den Düsseldorfer Rheinterrassen der Kongress "Insekten schützen – Artenvielfalt bewahren" statt.

 

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