Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Sonntag, 17. November 2019 12:13 Uhr
Gehört. Erzählt! Neue Geschichten statt olle Kamellen
Sonntag, 17. November 2019 11:42 Uhr

Höxter (red). Ein Blütenkleid, Flügel mit Höxters Fachwerkrosetten und eine Turmfrisur: So sieht das Landesgartenschau Maskottchen aus. Am Samstagnachmittag wählte die Maskottchen-Jury die Elfe aus den 151 eingesandten Entwürfen einstimmig aus. Das Maskottchen entworfen hat Heike Tewes aus Borgentreich.

„Die Elfe ist das perfekte Aushängeschild für die Landesgartenschau und Höxter“, begründet Landesgartenschau-Geschäftsführerin Claudia Koch die Entscheidung. „Das Kleid erinnert an eine Tulpe, was zur Landesgartenschau passt. In den Flügeln finden sich die Fachwerkrosetten, die Weser und der Wesersandstein wieder – das alles steht für Höxter. Außerdem lässt es sich sehr gut als Plüschfigur, aber auch als Walk-Act umsetzen, um die Landesgartenschau in Zukunft zu präsentieren.“

„Ich bin sehr glücklich mit der Entscheidung“, sagt Juror Jürgen Knabe, Vorsitzender der Werbegemeinschaft. „Das Maskottchen wird die Landesgartenschau gut präsentieren, aber auch darüber hinaus für Höxter stehen können.“ Jurorin Anja Beineke vom Förderverein findet: „Das Maskottchen soll Sympathie ausstrahlen – das wird die Elfe schaffen.“ „Da uns die Wahl bei so vielen Entwürfen schwer fiel, gibt es weitere Platzierungen“, erklärt Landesgartenschau-Geschäftsführer Heinrich Sperling. Aus den vielen eingesandten Feen, Fledermäusen, Schafen, Bären und Fantasiefiguren prämierte die Jury insgesamt fünf Entwürfe. Auf Platz zwei landet die Fantasiefigur „Knöxel“ (Jana Maria Schuster aus Höxter), auf Platz drei der Maulwurf „Tim“ (Michelle Topp aus Höxter). Den vierten Platz belegt eine Biene (Carina Steinwachs aus Höxter), den fünften der Elefant „Rüsselino“ (Sarah Breker aus Brakel-Hembsen).

In das Ergebnis flossen zudem die rund 2000 Stimmen des Online-Votings ein. Vom 09.11.19 bis 15.11.19 konnten die Höxteraner im Internet alle Entwürfe einsehen und für insgesamt drei abstimmen. Den ersten Platz des Online-Votings belegte mit 98 Stimmen „Knöxel“, den zweiten Platz mit 91 Stimmen „Rüsselino“, den dritten Platz mit 82 Stimmen die Elfe, die letztlich zum Maskottchen gewählt wurde. Auf dem vierten Platz landete eine Biene mit einem Landesgartenschau-Schild und einer Gießkanne in der Hand (70 Stimmen), auf dem fünften Platz eine Biene, die Stadtansichten von Corvey und Höxter auf ihren Flügeln trägt (65 Stimmen). Bevor die Elfe in Produktion geht, folgt nun der Feinschliff. Im kommenden Jahr soll das Maskottchen als Aushängeschild auf Messen, Festen und Veranstaltungen die Vorfreude auf die Landesgartenschau Höxter weiter steigern und nach der Landesgartenschau-Eröffnung viele kleine und große Besucher in Höxter begrüßen.

Neben Claudia Koch und Heinrich Sperling saßen Michaela Weiße und Anja Beineke (Förderverein), Jürgen Knabe (Vorsitzender der Werbegemeinschaft), Volker Rodermund (Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur), Barbara Fien (Inhaberin von fien Design und Designerin des LGS-Logos), Lukas Wöstefeld und Benjamin Petermichl (Bürger mit Losglück), Jan-Philipp Schmidt (Schüler der Sekundarschule Höxter), Fenna Bunge und Hannah Rämisch (Schülerinnen des König-Wilhelm-Gymnasiums) sowie Lena Wefers und Julia Bastron (Schülerinnen der Hoffmann-von-Fallersleben Realschule) in der MaskottchenJury.

Foto: LGS

 

Samstag, 16. November 2019 14:52 Uhr

Kreis Höxter (red). Mehr als 70 Höxteraner hatten vor einem Jahr an der ersten Zukunftswerkstatt Integration teilgenommen. Am Samstag, 23. November geht das gemeinsame Projekt der Stadtverwaltung und der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe aus Höxter in die nächste Auflage. „Die Idee zur Zukunftswerkstatt, deren Umsetzung und die inhaltliche Organisation, kamen aus den Reihen der vielen ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagierten Menschen in Höxter“, berichtet Monika Mönnekes, Sozialamtsleiterin der Stadt Höxter. Bei der ersten Veranstaltung wurden gemeinsam mit Beteiligten und Betroffenen Kontakte zu dem breiten Teilnehmerfeld aus Politik, Unternehmen, Kirchen und Vereinen hergestellt. Außerdem wurde Ziele, Probleme und Erwartungen für erfolgreiche Integration besprochen und so ein Integrationskonzept für die Stadt erarbeitet.

In der Folgeveranstaltung soll nun geschaut werden, was seit der ersten Werkstatt passiert ist und welche Ideen bereits umgesetzt werden konnten. Es wird aber auch auf neue Entwicklungen eingegangen und besprochen, welche neuen Maßnahmen genutzt werden können, damit die Integration in Höxter gut gelingt. Zur Vorbereitung erhalten die Teilnehmenden der letzten Zukunftswerkstatt in den nächsten Tag Post. Sie hatten beim letzten Mal einen Brief an sich selbst geschrieben, in dem sie ihre Ziele und Einstellungen festgehalten haben. Ob sich diese innerhalb eines Jahres verändert haben, diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nächsten Samstag. Am 23. November treffen sie sich von 10 bis 13 Uhr in der Aula der Volkshochschule Höxter-Marienmünster, Möllingerstraße 9. Auch Kurzentschlossene sind gerne willkommen.

Foto: Kreis Höxter

Samstag, 16. November 2019 11:59 Uhr

Brakel (red). An der Kreisleitstelle in Brakel finden derzeit umfassende Baumaßnahmen statt. Unter anderem wird die erste Etage durch einen Anbau vergrößert. Hier sollen in Zukunft mehr Disponenten-Arbeitsplätze verfügbar sein, an denen die eingehenden Notrufe angenommen werden. Auch das Erdgeschoss wird umfangreich saniert und optimiert. „Mit der Baumaßnahme reagieren wir auf die neuen Aufgaben, vor denen der Bevölkerungsschutz steht“, sagt Landrat Friedhelm Spieker beim Startschuss der Arbeiten.

Im Zuge der Arbeiten wird das Obergeschoss der Kreisleistelle umfangreich ausgebaut und um eine Fläche von rund 400 Quadratmetern erweitert. Dies geschieht im laufenden Betrieb in mehreren Bauabschnitten. „Bei diesem Bauvorhaben wurde ein spezieller Sicherungsmaßnahmenplan entwickelt, um die durchgehende Notrufversorgung der Bürger im Kreis Höxter zu gewährleisten“, sagt die Architektin Ines Koßmann.

Im Zuge der Arbeiten entsteht unter anderem ein großer funktionaler Leitstellenraum. „Die Ausstattung wird technisch auf dem neusten Stand sein. Auch in räumlicher Hinsicht werden wir alle Anforderungen erfüllen, die jetzt und in Zukunft an eine moderne Einsatzleitung und -koordination gestellt werden“, sagt Matthias Kämpfer, Leiter des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit und Straßenverkehr des Kreises Höxter. Herzstück des neuen Leitstellenraumes wird der Disponenten-Arbeitsbereich mit bis zu sieben Einsatzleitplätzen sein. Bisher konnten Notrufe von maximal vier Disponenten gleichzeitig angenommen werden.

Zudem wird ein neuer Sozialtrakt unter anderem mit Umkleide, Dusch- und Ruhemöglichkeiten für die Disponenten im 24-Stunden-Dienst entstehen. Die bisherigen Aufenthaltsräume werden zu Büroräumen und Räumen für EDV-Technik umfunktioniert. Darüber hinaus werden im Erdgeschoss Räume für technische Mitarbeiter der Kreisfeuerwehrzentrale hergerichtet.

Mit dem Umbau der Kreisleitstelle werde auch die interkommunale Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz weiter vorangetrieben, sagte Landrat Spieker beim symbolischen ersten Spatenstich zum Start der Baumaßnahme. „Die gesellschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum verlangt eine immer engere Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg. Deshalb sind die Leitstellen der Kreise Höxter, Lippe und Paderborn in den letzten Jahren immer stärker vernetzt worden. Fällt beispielsweise eine Leitstelle aus oder ist der Notruf überlastet, springen die Partner-Kreise ein. Der Bürger, der die 112 wählt, merkt davon nichts. Alles läuft automatisch im Hintergrund. Egal, ob jemand in Brakel, Blomberg oder Büren wohnt: Sein Notruf wird sofort angenommen. Damit können die betroffenen Bürgerinnen und Bürger der drei Kreise, also rund 814.000 Menschen, auch in Ausnahmesituationen auf bestmögliche und vor allem auf schnelle Hilfe vertrauen.“

Auch Matthias Kämpfer verdeutlichte, wie sich die Einsatzzahlen verändert haben, die von der Kreisleitstelle aus koordiniert werden. „Im Jahr 1998 hatten wir insgesamt 15.000 Einsätze. In 2016 waren es schon 25.000 – und bis heute mit steigender Tendenz. Diese Entwicklung sehen wir auch in anderen Kreisen“, erklärt er. Ein Grund sei der demografische Wandel. „Wenn die Gesellschaft insgesamt älter wird, nehmen auch die altersbedingten Krankheiten zu. Das bedeutet etwa für den Rettungsdienst mehr gesundheitliche Notfälle.“

Der erste Bauabschnitt des Leitstellen-Umbaus soll aller Voraussicht nach im Sommer 2020 beendet werden.

Info-Kasten: Investitionen in Sicherheit und Bevölkerungsschutz

Die Kosten der Baumaßnahme an der Kreisleitstelle belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro. „Dies ist Teil eines umfassenden Investitionsprogramms zur Steigerung des Bevölkerungsschutzes und der öffentlichen Sicherheit im Kreis Höxter. In diesem Zuge sind auch die Rettungswachen in Peckelsheim, Warburg, Beverungen und Bad Driburg neugebaut worden“, erklärte Landrat Friedhelm Spieker. Noch folgen werden die Neubauten der Rettungswachen in Steinheim sowie in Brakel, hier zusätzlich mit einer Rettungsdienstzentrale. „Das sind sinnvolle Investition in die Zukunft“, so Landrat Spieker.

Foto: Kreis Höxter / Architekturbüro Ines Koßmann

Freitag, 15. November 2019 10:05 Uhr

Bad Driburg (red). Die Lesung und das Gespräch mit Beatrice Herbold und Katrin Sachse im „Gräflicher Park Health & Balance Resort“ am Sonntag, den 17. November 2019, muss abgesagt werden, darüber informierte die Diotima Gesellschaft. Bereits gekaufte Karten können nach Angaben der Organisatoren zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.

Blaulicht
Freitag, 15. November 2019 11:15 Uhr
Gebäude und Fahrzeug nach Brand zweier Mülltonnen beschädigt
Montag, 11. November 2019 08:16 Uhr

Höxter (red). Am frühen Montagmorgen, gegen 6 Uhr, ist eine Bäckereifiliale in der Straße "Am Markt" von einem bislang unbekannten Täter überfallen worden. Der Täter bedrohte eine Verkäuferin mit einem bislang nicht näher zu beschreibenden waffenähnlichen Gegenstand und verlangte die Herausgabe von Bargeld. Nachdem dem Täter Geld übergeben wurde, flüchtete er zu Fuß in Richtung Bachstraße. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Der Täter ist circa 180 cm groß und trug zur Tatzeit eine blaue Softshelljacke mit roten Reißverschlüssen, bzw. roten Applikationen. Wer zur oben genannten Tatzeit im Bereich der Innenstadt von Höxter verdächtige Personen festgestellt hat oder sonstige sachdienliche Hinweise zum Täter geben kann, wird gebeten sich mit der Polizei in Höxter unter 05271/9620 in Verbindung zu setzen

Sonntag, 10. November 2019 11:16 Uhr

Brakel 8red). Ein am Samstagmittag in Brakel um 13.00 Uhr auf dem Parkplatz des Real-Marktes festgestellter Pkw- Schaden hat mutmaßlich seinen Ursprung gegen 09.45 Uhr. Um diese Zeit hatte der Besitzer seinen Pkw im Bereich der Bäckerei "Goeken backen" geparkt. Beim Einkauf im Bäckerei- Geschäft war dem Besitzer aufgefallen, dass ein dunkler Kleinwagen vor seinem Pkw eingeparkt hatte. Zwei ca. 25- jährige Mädchen, seien dann ausgestiegen, auffällig zwischen den beiden Fahrzeugen hin- und hergelaufen und anschließend schnell wieder weggefahren. Um 13.00 Uhr ist dem Geschädigten dann der Unfallschaden vorne links an seinem Pkw, Mazda - CX5 in blau, aufgefallen. Wer den Vorfall beobachtet hat und Angaben zum verursachenden Fahrzeug machen kann, möge sich bei der Polizei in Höxter unter der Nummer: 05271 - 9620 melden.

Sonntag, 10. November 2019 11:13 Uhr

Bad Driburg (red). Am Samstagmittag, um 12:57 Uhr, befuhr ein 33-jähriger Radfahrer in Bad Driburg die Brunnenstraße in Richtung Innenstadt. Da sich vor der geschlossenen Bahnschranke eine Fahrzeugschlange gebildet hatte, fuhr er rechts auf dem Radweg an dieser vorbei. Vor ihm links befand sich ein 70-jähriger Pkw- Führer, der, nach dem Öffnen der Schranken, beim Anfahren rechts in Richtung Radweg zog. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden bremste der Radfahrer stark ab und stürzte, hierbei verletzte er sich leicht. Mutmaßlich ohne Kenntnis von dem Sturz setzte der Pkw- Fahrer seine Fahrt in Richtung Innenstadt fort. In der Langen Straße traf der Radfahrer dann auf den Pkw- Fahrer und konfrontierte ihn mit dem Unfall, dieser ging, ohne Angaben seiner Personaldaten, einfach weg. Durch die Polizei konnte der Pkw- Fahrer ermittelt werden, gegen ihn wurde ein Strafverfahren, wegen des Verdachts einer Verkehrsunfallflucht, eingeleitet. Die Polizei weist darauf hin, dass jeder der an einem Verkehrsunfall beteiligt sein könnte, seine Personalien mit dem Unfallgegner austauschen muss. Im Zweifel oder bei Uneinigkeit ist die Polizei zu verständigen.

Freitag, 08. November 2019 11:55 Uhr

Brakel (red). Auf dem Radweg zwischen Erkeln und Hembsen ist am 22. Oktober 2019 ein schwarzes Mountainbike der Marke Zündapp, Modell 365 moveable all year 2.0, mit einer 21-Gang-Kettenschaltung, aufgefunden worden. Bislang konnte der Eigentümer nicht ausfindig gemacht werden. Eigentümer und Hinweisgeber werden gebeten sich an die Polizei in Höxter zu wenden.

Politik
Sonntag, 17. November 2019 12:21 Uhr
Bundestag verhandelt Haushalt: Bundesmittel machen sich auch im Kreis Höxter bemerkbar
Dienstag, 12. November 2019 10:42 Uhr

Kreis Höxter (red). „Die Grundrente kommt!“, freut sich Helmut Lensdorf, der SPD-Kreisvorsitzende über die jüngste Einigung in der Bundesregierung. Ein wichtiges soziales Reformvorhaben der Sozialdemokratie könne endlich umgesetzt werden. „Und gerade im Kreis Höxter ist dieses eine spürbare finanzielle Verbesserung“, ergänzt Nora Wieners.

Die stellvertretende Vorsitzende der Kreis-SPD konkretisiert: „Frauen und Männer, die trotz eines langen Arbeitslebens nur wenig Rente bekommen, werden künftig spürbar mehr in der Tasche haben. Dazu gehören auch viele Menschen gerade im Kreis Höxter. Denn hier gibt es nach Kleve die geringsten Löhne in ganz Nordrhein-Westfalen. Es sind insbesondere Frauen in Teilzeit, vor allem in der Gastronomie und im Einzelhandel wie etwa Großbäckereien, die für relativ wenig Geld tätig sind.“

Die Lebensleistung vieler Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet sowie Kinder großgezogen und Angehörige gepflegt haben, würde endlich anerkannt – ohne zum Amt gehen zu müssen. Für die SPD sei das immer eine Frage der Wertschätzung gewesen. Wieners: „Respekt für die Menschen, die jahrzehntelang die Leistungsträger unseres Alltags gewesen sind: für Frisöre, Lagerarbeiterinnen, Paketbotinnen, Verkäufer und viele andere.“

Insgesamt bewerten Lensdorf und Wieners den Kompromiss vom Sonntag als „wegweisend“. Er sehe vor, dass diejenigen, die 35 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben, künftig Anspruch auf die Grundrente bekommen, wenn ansonsten die Rente zu niedrig wäre. Eine umfassende Bedürftigkeitsprüfung sei vom Tisch. Lensdorf: „Gegen diese bürokratische und letztendlich herabsetzend wirkende Bürokratie hat sich die SPD erfolgreich eingesetzt.“ Es werde lediglich unbürokratisch das Einkommen geprüft – durch einen Datenaustausch zwischen Rentenversicherung und den Finanzbehörden. Ein Freibetrag wird außerdem beim Wohngeld eingeführt, damit die höhere Rente nicht an anderer Stelle wieder verrechnet wird.

Lensdorf: „Die Grundrente-Lösung steht in einer Reihe mit dem inzwischen erhöhten Mindestlohn und verbessertem Kindergeld.“ Wieners abschließend: „Wir beraten im SPD-Kreisverband regelmäßig auch bundespolitische Themen und begleiten diese mit unterschiedlichsten Aktionen. Uns ist es wichtig, die Bevölkerung über die Debatten und die Folgen von politischen Beschlüssen zu informieren. Im Puncto Grundrente hat sich gezeigt, dass sich ein langer Atem lohnt. Wir werden weiterhin die wichtigen Sozialfragen im Kreis Höxter intensiv in den Vordergrund stellen!“

Foto: red

 

Montag, 11. November 2019 13:08 Uhr

Würzburg/Kreis Höxter (red). Der Sprecher der AG Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Christian Haase MdB wurde am 9. November 2019 mit rund 99 Prozent der Stimmen erneut zum Bundesvorsitzenden der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU (KPV) gewählt. Der ehemalige Bürgermeister aus Beverungen wurde damit für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Haase fordert seine Partei auf, die Kommunen besser zu unterstützen: „Wir dürfen die Kommunen nicht am langen Arm verhungern lassen. Die Regierungskommission zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse hat gute Vorschläge erarbeitet, wie Deutschland in der Fläche lebenswert bleibt. Die Menschen erwarten zu Recht, dass die Bundesregierung jetzt auch liefert. Aus den Handlungsempfehlungen müssen konkrete Gesetzesentwürfe werden, die die Dezentralisierung voranbringen und strukturschwache Kommunen und den ländlichen Raum ertüchtigen. Dafür muss der Bund Geld in die Hand nehmen.“ 

Arbeitsplätze in strukturschwache Regionen zu bringen ist aus Sicht der Kommunalpolitischen Vereinigung ein wirkungsvolles Instrument. Dazu muss eine umfassende und grundlegende Dezentralisierungsstrategie aufgesetzt werden, die die Bereiche Wirtschaft, Digitalisierung, Verkehr, Gesundheit, Bildung, Kultur und Verwaltung umfasst. Die Bundes- und Landesressorts sind aufgerufen, Vorschläge zu unterbreiten, welche Anreize für eine Unternehmensansiedlung in strukturschwachen Regionen geeignet sein könnten. Unternehmen und Mitarbeiter können Vorteile erhalten, damit zumindest zeitweise in dezentralen Arbeitsplätzen, Büros oder Werkstätten Wertschöpfung erbracht wird. Zu den drängendsten Problemen im ländlichen Raum zählt für Haase der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. „Wir müssen in Bus und Bahn investieren – unabhängig von betriebswirtschaftlichen Interessen. Wir wollen eine bedarfsunabhängige Erschließung nach Entwicklungschancen und ein besseres, schnelleres und einfaches Planungsrecht“, so Haase.

Foto: Haase

Wirtschaft
Freitag, 15. November 2019 08:52 Uhr
Fachkräftegewinnung durch Qualifizierung und Einwanderung: Unternehmerfrühstück im Kolping-Berufsbildungswerk Brakel
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Montag, 11. November 2019 14:46 Uhr

Holzminden (red). Bei der diesjährigen Jahrestagung in Münster erhielt das ABACUS-Nachhilfeinstitut von Steffen Ludwig für seine Leistungen im abgelaufenen Schuljahr gleich zwei Auszeichnungen. Zum einen konnte Herr Ludwig den internen Marketingpreis entgegennehmen, zum anderen erreichte sein Institut wie schon im Vorjahr den 2. Platz in der Wertung "Franchisenehmer des Jahres". Somit stand das Institut von Herrn Ludwig nun drei Jahre in Folge unter den besten beiden ABACUS-Instituten bundesweit. Nach dem Sieg 2016/17 und dem 2. Rang im Vorjahr, reichte es diesmal also erneut zu Platz zwei von derzeit insgesamt 77 ABACUS-Instituten in Deutschland.

Entscheidende Kriterien für den Titel „Franchisenehmer des Jahres“ sind in jedem Jahr unter anderem die Notensteigerungen der Nachhilfeschüler im Anmeldezeitraum, die Qualität der Nachhilfe vor Ort, Erfolgsquoten, die Zufriedenheit der Schüler und Eltern sowie das Engagement des Institutsleiters im Gesamtsystem.

Für diese großartigen Erfolge im internen Wettbewerb wurde Institutsleiter Steffen Ludwig Mitte Oktober anlässlich der Jahrestagung in Münster mit einer Reise und zwei Urkunden durch den ABACUS-Geschäftsführer Daniel Garmaier sowie den Masterfranchisenehmer Nord, Frank Hopp, ausgezeichnet.

Vom Stammsitz in Uslar aus betreut das ABACUS-Team von Herrn Ludwig seit vielen Jahren neben den Landkreisen Holzminden und Höxter auch die Landkreise Göttingen, Goslar, Hameln-Pyrmont und Northeim. Im neuen Schuljahr sind nun auch noch die nordhessischen Landkreise Kassel und Hersfeld-Rotenburg sowie der Schwalm-Eder-Kreis und der Werra-Meißner-Kreis hinzugekommen. Allen interessierten Eltern bietet das Team von Herrn Ludwig an, sich in einem persönlichen Gespräch vor Ort beim Schüler ausführlich beraten zu lassen. Terminvereinbarungen können unter der Rufnummer (05571) 91 34 58 vereinbart werden. Vorab kann man sich im Internet unter www.abacus-nachhilfe.de informieren.

Foto: ABACUS

Samstag, 09. November 2019 09:03 Uhr

Brakel (red). Das Endoprothetikzentrum am St. Vincenz Hospital Brakel gehört zu den ersten zertifizierten Zentren dieser Art in Deutschland. Jetzt wurde das Zertifikat bereits zum vierten Mal in Folge von der medizinischen Fachgesellschaft "EndoCert" verlängert. Kriterien für die Auszeichnung sind unter anderem die Qualifikation des Personals, die technische Ausstattung sowie die Zahl der Eingriffe.

Am Brakeler Endoprothetikzentrum werden derzeit gut 950 Gelenkersatzoperationen jährlich durchgeführt. "Es ist erwiesen, dass die Qualität bei mehr als 500 Gelenkersatzoperationen deutlich steigt", sagt Chefarzt Prof. Rolf Haaker, der stolz auf die erneute Re-Zertifizierung ist. Dr. Jochen Bauer vom Qualitätsmanagement bestätigt: "Es gibt kaum Abweichungen von den Vorgaben, sondern lediglich Verbesserungshinweise der Auditoren. Das spricht für den hohen Qualitätsstandard und die sorgfältige Vorbereitung." Überprüft wurde auch die Ergebnisqualität, anhand von Komplikationsraten und stichprobenartigen Patientenfällen.

Die Patientenzufriedenheit steigern konnte die Klinik in jüngster Zeit vor allem im Bereich der Knieendoprothetik. In der kürzlich veröffentlichten Studie der AOK konnte das St. Vincenz Hospital mit 264 Eingriffen im Jahr 2018 hier sogar die meiste Erfahrung in Ostwestfalen-Lippe vorweisen und steht damit im Vergleich mit anderen Fachkliniken auf Platz 1.  

Das neue Verfahren der kinematischen Anpassung der Kniegelenke an den individuellen Bewegungsapparat der Patienten lockt unter anderem auch Medizinerkollegen aus dem In- und Ausland an das St. Vincenz Hospital, wie Prof. Haaker erklärt: "Wir hatten insgesamt bereits 28 Hospitationsgäste hier bei uns, aus ganz Europa und sogar aus Übersee. Es kamen beispielsweise Chef- und Oberärzte aus Österreich, Italien und Südafrika, Brasilien und Argentinien, die sich neben den Knie-OPs auch für den minimal-invasiven direkt vorderen Zugang zur Implantation einer Hüftgelenksprothese interessieren."

Die Anzahl der Hospitationen belegt für Prof. Rolf Haaker das internationale Renommee und die hohe Expertise seines Teams. Er plant gemeinsam mit seinen Oberärzten und Spezialisten Dr. Motjaba Sakhaii, Hartmut Weniger, Dr. Dragan Jeremic sowie Adham Moussa, die orthopädische Abteilung am St. Vincenz Hospital Brakel verstärkt als Referenzzentrum für Hüft- und Knieendoprothetik zu etablieren, damit auch Patienten anderer Kliniken von den neuen und schonenden Verfahren profitieren. 

Foto: KHWE

Sport
Mittwoch, 13. November 2019 09:10 Uhr
Grundschulverbund der Stadt Beverungen siegte beim Laufabzeichenwettbewerb - Fast 29.000 Schüler starteten beim ‚AOK-Laufwunder‘ in Westfalen-Lippe
Mittwoch, 06. November 2019 13:17 Uhr

Brakel (red). Kevin Totz aus Brakel startete mit der Unterstützung vom Ingenieurbüro Gerhold in dieser Saison in der RCN und der VLN. Die beiden Breitensportserien sind auf dem legendären Nürburgring beheimatet und umfassen jeweils neun Rennen. Doch nicht nur das Fahren gehörte zur Aufgabe, sondern auch die komplette Vorbereitung des Fahrzeugs ging auf das Konto von Kevin Totz und seinem Cousin Cedrik.

RCN Titel bislang größter Erfolg

Den Grundstein für eine erfolgreiche Saison in der Rundstrecken Challenge Nürburgring legte Kevin Totz bereits beim ersten Lauf, als er zusammen mit Teamkollege Florian Quante den Sieg in der seriennahen Fahrzeuge Klasse der V5 einfuhr. Beim zweiten Saisonrennen machte der Winter noch einmal Halt in der Eifel, weshalb sich die Serienorganisatoren gegen den Start entschieden. Auf Grund der höheren Teilnehmerzahl wechselte Totz dann zum dritten Lauf in die Klasse V4, da die Höhe der Punkte an der Zahl der Teilnehmer bestimmt wird. Die weiteren Rennen beendete Totz dann mit Ausnahme vom siebten Lauf immer auf dem Podest.

Mit insgesamt zwei Siegen und vier zweiten Plätzen war die Ausgangslage zum Saisonfinale zwar gut, jedoch standen neben ihm noch zwei weitere Piloten als Titelanwärter fest. Mit einem Sieg zusammen mit seinem Cousin Cedrik machten die beiden Brakeler dann den Sack zu und gleichzeitig den Titel für Kevin Totz perfekt.

Kevin Totz zum RCN Meistertitel: „Ich bin super glücklich. Die Saison hätte bis auf den Ausfall beim siebten Rennen nicht viel besser laufen können.“

VLN Saison mit Höhen und Tiefen

Anders als in der RCN lief es für Kevin Totz in der VLN deutlich schwieriger. Zusammen mit Cousin Cedrik und Christian Andreas Franz startete man wie auch in der RCN in der Kategorie der V4-Fahrzeuge. Die Klasse in der im Schnitt rund 24 Teilnehmer an den Start gehen, ist eine der größten der VLN Langstrecken Meisterschaft und stellte in der vergangenen Saison sogar den Meister dieser Rennserie. Für den Brakeler startete die Saison mit zwei Ausfällen, woraufhin nach der Sommerpause zwei Podiumsplatzierung folgten. In den letzten vier Rennen standen dann noch ein vierter Platz, ein Ausfall und zwei Podestplätze zu Buche. Am Ende der Saison platzierte sich Totz mit insgesamt 45,51 Punkten auf Rang elf der Klasse V4.

Kevin Totz zur VLN Saison: „Für uns war es eine schwierige Saison. Insgesamt drei Mal mussten wir unser Fahrzeug vorzeitig abstellen und den Nürburgring ohne Punkte verlassen. Allerdings muss man auch sagen, dass wenn wir ins Ziel kamen auch immer vorne mit dabei waren und oftmals um den Sieg fahren konnten. Ich denke mit vier Podestplätzen kann man aber dennoch zufrieden sein.

Text: Max Bermel|NRingInfo; Foto: Patrick Funk/Max Bermel

Mittwoch, 06. November 2019 11:11 Uhr

Brakel (red). Zum Abschluss der Landesliga Saison konnten die Blitze ihren Zuschauern nochmal ein Torfestival bieten. Der 27:8 Heimerfolg gegen die Sauerland Steel Bulls bedeutet für die Nethestädter der dritte Platz in der Endabrechnung.

Nur im ersten Drittel ließen die Blau – Gelben fragen zum Ausgang der Partie offen, denn die Steel Bulls legten los wie die Feuerwehr. Innerhalb von drei Minuten führte der ehemalige Bundesligist mit 3:0. Nach der anschließenden Auszeit sorgte Levi Seck mit einem Schlagschuss in den Knick für den ersten Brakeler Treffer. Bis zum Drittelende konnten die Blitze verdient mit 5:3 in Führung gehen.

Auch im zweiten Drittel taten sich die Hausherren lange Zeit schwer. Als die Blitze beim Stand von 7:5 drei Treffer innerhalb von 13 Sekunden erzielten war die Vorentscheidung allerdings gefallen. Die schwindenden Kräfte der Gäste wurden eiskalt ausgenutzt, schließlich steckte die 25:6 Hinspielniederlage, die die Blitze ebenfalls Ersatzgeschwächt hinnehmen mussten, noch in den Köpfen der Spieler.  Die 15:6 Pausenführung wurde im dritten Drittel noch auf einen 27:8 Heimerfolg ausgebaut.

Die Blitze belegen nun mit 32 Punkten und elf Siegen aus 16 Spielen den dritten Tabellenplatz und haben die Erwartungen sowie Saisonziele damit übertroffen. Martin Bobbert steht zudem mit unglaublichen 95 Torbeteiligungen auf dem ersten Platz der Scorerliste der Landesliga Westfalen.

„Ich bin wirklich stolz auf die Jungs und Mädels. Gerade in der Rückrunde konnten wir nochmal einige Ausrufezeichen setzen. Wir genehmigen uns jetzt erstmal die verdiente Trainingspause und bereiten uns ab Januar auf die neue Saison vor. Außerdem sind wir auf der Suche nach neuen Spielern, da unsere Abiturienten für ihr Studium wegziehen müssen. Interessierte dürfen gerne an info@brakel-blitz.de schreiben“, blickt Übungsleiter Martin Bobbert schon in die Zukunft voraus.

Brakel (Tore/ Vorlagen): Mi. Bobbert (5/8), J. Hess (4/1) – B. Hess- Ma. Bobbert (7/0), Ellermann (3/2), Menne (7/5), Plückebaum (0/2), Seck (1/2), von Kiedrowski (0/3)

Foto: Brakel Blitze

Panorama
Freitag, 01. November 2019 10:58 Uhr
Sicherheit für die Kleinsten: Verkehrsministerium versorgt Kita-Kinder in Nordrhein-Westfalen mit reflektierenden Westen
Dienstag, 06. August 2019 10:25 Uhr

Paderborn (red), „Es war ein fröhliches, besinnliches und friedliches Libori-Fest“ – so lautete das Fazit von Bürgermeister Michael Dreier am Montagmorgen. Rund 1,5 Millionen Besucher haben die einmalige Mischung aus Kirche, Kirmes und Kultur in den vergangenen neun Tagen erlebt. Mit dem spektakulären Sparkassen-Libori-Feuerwerk war das Libori-Fest am Sonntagabend zu Ende gegangen. „Es war mehr als ein voller Erfolg“, so der Bürgermeister. In der traditionellen Libori-Abschlusskonferenz äußerte sich Michael Dreier auch zu der aktuellen Diskussion um die Rede von Clemens Tönnies zum Tag des Handwerks am letzten Donnerstag. Tönnies' Äußerungen zu den Auswirkungen des Klimawandels und seinen damit verbundenen Schlussfolgerungen zur Geburtenrate in Afrika seien „nicht zu akzeptieren und dürfen nicht toleriert werden“, sagte der Bürgermeister. Auch Kirche, Schausteller, Ordnungshüter und die Veranstalter der Stadt zogen ein positives Fazit. Benjamin Krysmann, Leiter der Pressestelle des Erzbischöflichen Generalvikariats, freute sich über eine sehr gute Beteiligung im Paderborner Dom. Rund 2000 Besucherinnen und Besucher hätten allein an dem feierlichen Gottesdienst zur Eröffnung teilgenommen. Auch auf den Treppen vor dem Dom sowie über die Streaming-Dienste des Erzbistums seien die Angebote der Kirche stark genutzt worden. Gut seien insbesondere auch die stillen Angebote angenommen worden, die einen Kontrast zum Trubel auf Kirmes und Markt bildeten. 

Rundum zufrieden zeigte sich auch Heinrich Heitmann aus dem Vorstand der Schaustellervereinigung Paderborn. „Es war ein Top-Jahr“, resümierte Heitmann, der gute Umsätze für die Schaustellerbetriebe sowie für die Ausschankgeschäfte und Biergärten verzeichnen konnte. Für die Spielgeschäfte sei 2019 sogar „das bisher beste Libori“. Das Wetter sei für die Kirmes optimal gewesen. Dies bestätigte auch Willi Koch als Sprecher der Marktbeschicker. Koch hob insbesondere die „angenehme und entspannte Atmosphäre“ auf dem Pottmarkt hervor. Über ein „super Publikum“ freute sich auch Uwe Seibel, Vorsitzender der Paderborner Werbegemeinschaft. Der verkaufsoffene Sonntag sei die richtige Entscheidung gewesen und habe „dem Handel sehr gut getan“, so Seibel. 

„Libori ist und bleibt Paderborns Top-Veranstaltung“, sagte Jens Reinhardt, Leiter des städtischen Amtes für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing. Einer der Höhepunkte sei auch in diesem Jahr das Feuerwerk mit rund 20.000 Besuchern gewesen. Weitere 12. Zuschauerinnen und Zuschauer hätten die spektakuläre Show über die Social Media-Kanäle der Stadt Paderborn verfolgt. Ein großer Erfolg sei erneut der Rad-Tresor gewesen. Mit über 1400 geparkten Rädern sei das Angebot noch stärker genutzt worden als in den vergangenen Jahren. 

Für eine tolle Stimmung in der Innenstadt sorgte auch das vielfältige Bühnenprogramm. Sowohl das Programm auf der Kulturbrunnenbühne als auch die Veranstaltungen auf dem „Platz der kleinen Künste“ am Franz-Stock-Platz seien Publikumsmagneten gewesen. „Es ist schön, dass es in Paderborn die Möglichkeit gibt, aufstrebende Künstler in der Innenstadt zu zeigen“, freute sich Carsten Hormes vom Kulturbüro OWL. „Die Programme ergänzen sich wunderbar“, sagte Nora Oeynhausen vom Paderborner Kulturamt. Der „Platz der kleinen Künste“ sei mit bis zu 400 Besuchern am Nachmittag und bis zu 600 Besuchern während der abendlichen Konzerte mittlerweile ein etabliertes Angebot. 

Besonders positiv fiel in diesem Jahr das Fazit von Udo Olschewski, Leiter des Amtes für öffentliche Ordnung, zum Thema Sicherheit aus: „Es war ein friedvolles, ruhiges und schönes Fest – so habe ich es noch nicht erlebt“. Den positiven Eindruck bestätigte Ralf Schmitz, Leiter der Paderborner Feuerwehr. Ein Drittel weniger Rettungseinsätze als im Vorjahr habe es zu Libori geben. 24 Diebstähle, davon 17 Taschendiebstähle, einen Fall von Sachbeschädigung, acht Körperverletzungen und vier Sexualdelikte – das war die Bilanz der Paderborner Polizei, die Polizeihauptkommissar Michael Biermann vorstellte. 

Deutlich zurückgegangen seien die Abfall- und Glasbruchmengen, teilte Dr. Dietmar Regener vom Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASP) mit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASP waren auch in diesem Jahr unermüdlich im Einsatz und sorgten dafür, dass bereits am frühen Morgen nichts mehr von den Spuren der Nacht zu sehen war. Die Parkstätten in der Innenstadt nutzten rund 96.000 Gäste, so Regener.

Der Padersprinter beförderte während Libori mehr als 500.000 Fahrgäste. Über 200 Zusatzfahrten wurden während der vergangenen neun Tage angeboten. Die Nutzerzahlen für das Park-and-Ride-Angebot, das seit 2012 existiert, zeigten in diesem Jahr einen Zuwachs von 25 Prozent. 

Bürgermeister Dreier dankte abschließend allen, die zum großen Erfolg des diesjährigen Libori-Festes beigetragen haben: den Marktkaufleuten und Schaustellern, Künstlern und Gruppen, vielen städtischen Ämtern, den zahlreichen Helfern hinter den Kulissen wie Rettungs- und Sicherheitsdiensten, den Sponsoren und den Anwohnern, die mit großem Verständnis das Libori-Fest tolerieren.

Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr

NRW (red). "Das Urteil ist ein Durchbruch für den Tierschutz, auch wenn unsere Revision formal betrachtet nicht erfolgreich war. Die Tötung männlicher Eintagsküken muss nach einer Übergangszeit nun eingestellt werden", kommentierte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser die heutige Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Sobald die schriftliche Begründung des Urteils vorliegt, werde das Ministerium diese sorgfältig auswerten und verbleibende Handlungsoptionen ausloten. Mit dem Urteil hat das Gericht zwar die vorinstanzlichen Entscheidungen bestätigt, allerdings auch festgestellt, dass die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken nicht vereinbar ist mit dem Grundsatz des Tierschutzes. 

"Das Bundeverwaltungsgericht hat klar von einer Übergangszeit gesprochen. Ich erwarte daher, dass angesichts des erheblichen technischen Fortschritts das Bundeslandwirtschaftsministerium schnellstmöglich die Rahmenbedingungen fördert, das Töten männlicher Küken zu unterbinden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss ein Ausstieg aus der Kükentötung sein. Die Wirtschaft soll schnellstmöglich auf tierschützende Praktiken bei der Legehennen-Erzeugung umsteigen. Die Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife, sind also sehr zeitnah umsetzbar", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in Deutschland jedes Jahr etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. Ministerin Heinen-Esser ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, auch mit ihrem Einkaufsverhalten Einfluss zu nehmen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife."

Hintergrund

Auf Veranlassung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums hatten im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter Brütereien die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen untersagt. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Untersagungsverfügungen als rechtswidrig aufgehoben und die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Daraufhin wurde das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angerufen.

Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

Montag, 03. Juni 2019 10:42 Uhr

Niedersachsen (red). Jetzt ist es amtlich: Das Bundeskabinett hat die E-Scooter ab Juni auch für Deutsche Straßen zugelassen. Damit steht der neuen Mobilität und dem Fahrspaß für viele Menschen nichts mehr im Weg. Doch bei Geschwindigkeiten bis 20 km/h kann ein Sturz zu schwersten Kopfverletzungen führen. Prof. Dr. Uwe Kehler, Chefarzt der Neurochirurgie und Prof. Dr. Lars Gerhard Großterlinden, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg warnen eindringlich vor den Risiken und appellieren, die E-Scooter nicht ohne Helm zu nutzen.

Bereits 14-Jährige können ab kommendem Monat die neuen E-Scooter fahren. Da diese "nur" bis zu einer Höchstgeschwindigkeit bis 20km/h zugelassen sind, hat der Gesetzgeber zwar einen Versicherungsschutz, aber keine Helmpflicht vorgeschrieben. „Wir haben ja bereits langjährige Erfahrungen mit Fahrradfahrern, die ohne Helm fahren und dann mit schweren Verletzungen in unsere Klinik kommen“, so der Chefarzt der Neurochirurgie. „Dabei können typische Kopfverletzungen wie Schädelhirntrauma, Hirnblutungen, Subdural- oder Epiduralhämatome oder Hirnödeme nachweislich teilweise oder sogar ganz durch das Tragen von Helmen verhindert werden.“ Die Folgen solcher Verletzungen reichen von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen über epileptische Anfälle, Lähmungen, Sprachstörungen bis zu Pflegebedürftigkeit, Wachkoma und Tod. „Und tatsächlich sind Kinder und Jugendliche noch gefährdeter als Erwachsene. Sie sind weniger aufmerksam und vorausschauend und fahren risikoreicher“, warnt Prof. Dr. Kehler.

Eine Studie aus den USA, die von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) kürzlich veröffentlicht wurde, bestätigt die hohe Gefahr von Kopfverletzungen bei der Nutzung von EScootern. Untersucht wurden Verletzungen in der texanischen Hauptstadt Austin im Zeitraum September bis November 2018. Von den dort identifizierten 190 verletzten E-Scooter-Fahrern erlitten 45 Prozent Kopfverletzungen. Praktisch kein Fahrer trug einen Helm. „E-Scooter sind bei allem Fahrspaß grundsätzlich einfach nicht ungefährlich, wie wir aus den Erfahrungen in anderen Ländern wissen“, warnt auch der Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie. So erlitten 70 Prozent der verunfallten E-Scooter-Fahrer in Austin Verletzungen an den oberen Gliedmaßen wie Händen, Handgelenken, Armen und Schultern, 55 Prozent erlitten Verletzungen an den unteren Gliedmaßen. 

„Ich hoffe, dass das, was bei Skifahrern mittlerweile ja Usus ist, sich auch bei den zukünftigen EScooter-Fahrern von Beginn an etablieren wird: Kopf schützen! Helm tragen!“, appelliert daher Prof. Dr. Kehler eindringlich. „Und dabei haben die Erwachsenen eine entscheidende Vorbildfunktion.“

Foto: Asklepios Klinik Altona

 

 

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