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Mittwoch, 17. Juni 2026 Mediadaten
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Hembsen (red). Bereits im vergangenen Jahr hatte das Theaterlabor Bielefeld gemeinsam mit dem Hembser Kulturverein einen Geschichtenspaziergang durch Hembsen veranstaltet. Am vergangenen Sonntag fand nun eine zweite Runde statt. Moderiert durch Indira Heidemann, die künstlerische Leitung des Theaterlabors, wurden Besonderes, Skurriles und Wissenswertes aus der Dorfchronik, außerdem Anekdoten und auch Charaktere aus vergangenen Jahren in dem knapp zweistündigen Programm präsentiert.

An markanten Orten Hembsens setzten die Darsteller des Theaterlabors unter der Regie von Alina Tinnefeld fantasievoll die diesjährige Geschichtensammlung szenisch um. Da das Format in Hembsen schon bekannt und im letzten Jahr gut aufgenommen worden war, strömten an diesem, zunächst etwas bewölkten, Sonntagnachmittag gleich 125 Besucher und Besucherinnen in die Marienlinde, wo der diesjährige Rundgang begann. Die Zuschauer wurden durch die alteingesessene Anwohnerin „Frau Rosenbrink“, gespielt von Christine Rüther, begrüßt und mit dem Programmablauf vertraut gemacht, als auch schon zwei Schauspieler des Theaterlabors auftauchten und die ehemalige Pferdewechselstation an dieser Stelle humoristisch in Pferdekostümen nachspielten. Beim darauffolgenden Gang über den Uhlenberg traf die Gruppe dann auf ein Filmset, an dem ein Hexensabbat mit viel Nebel verfilmt wurde. Diese und auch die weiteren Geschichten wiesen Bezüge zur Hembser Dorfgeschichte auf, die dann immer wieder von Frau Rosenbrink eingeordnet und richtiggestellt wurden.

Bei immer sonniger werdendem Wetter zog der große Tross weiter zur Gemeindehalle, zur alten Schule, zur Kneipe „Zum Herzog“, zum Gutshof und endete schließlich im Pfarrgarten. Zum Abschluss gab es herzlichen Applaus und gute Gespräche mit kulinarischer Versorgung durch den Hembser Kulturverein.

Foro: Andreas Rüther/Theaterlabor Bielefeld

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